Der tägliche Chumasch-Abschnitt

24. Adar 5786

Freitag, 13. März 2026

Heute

Wajakhel – Pekude

6. Alija

(Schemot 39:22 – 39:43)

Optionen
וַיַּ֛עַשׂ אֶת־מְעִ֥יל הָאֵפֹ֖ד מַעֲשֵׂ֣ה אֹרֵ֑ג כְּלִ֖יל תְּכֵֽלֶת׃
22
22
*Man machte den Umhang zu dem Efod in Weberarbeit, ganz aus himmelblauer Wolle.*
וּפִֽי־הַמְּעִ֥יל בְּתוֹכ֖וֹ כְּפִ֣י תַחְרָ֑א שָׂפָ֥ה לְפִ֛יו סָבִ֖יב לֹ֥א יִקָּרֵֽעַ׃
23
23
Und die Öffnung des Umhanges in der Mitte war gleich der Öffnung eines Panzerhemdes; ein Saum war an dieser Öffnung ringsum, damit der Kohen nicht den Umhang einreiße.
וַֽיַּעֲשׂוּ֙ עַל־שׁוּלֵ֣י הַמְּעִ֔יל רִמּוֹנֵ֕י תְּכֵ֥לֶת וְאַרְגָּמָ֖ן וְתוֹלַ֣עַת שָׁנִ֑י מָשְׁזָֽר׃
24
24
Und sie fertigten am unteren Saum des Umhanges Granatäpfel, aus himmelblauer, purpurfarbener und karmesinroter Wolle gezwirnt.
gezwirnt
מָשְׁזָר „gezwirnt“: jeder einzelner Faden bestand aus 24 Fäden, je acht der drei Arten: himmelblaue Wolle, purpurfarbene Wolle, karmesinrote Farbe. So wie beim Vorhang (פָרֹכֶת, Schem. 26:31) der Begriff מָשְׁזָר („gezwirnt“) 24 Fäden bedeutet, so überall, wo der Begriff מָשְׁזָר steht.
Joma 71b
וַיַּעֲשׂ֥וּ פַעֲמֹנֵ֖י זָהָ֣ב טָה֑וֹר וַיִּתְּנ֨וּ אֶת־הַפַּֽעֲמֹנִ֜ים בְּת֣וֹךְ הָרִמֹּנִ֗ים עַל־שׁוּלֵ֤י הַמְּעִיל֙ סָבִ֔יב בְּת֖וֹךְ הָרִמֹּנִֽים׃
25
25
Sie fertigten Glöckchen aus reinem Gold und setzten die Glöckchen zwischen die Granatäpfel an den unteren Saum des Umhanges ringsum, zwischen die Granatäpfel,
פַּעֲמֹ֤ן וְרִמֹּן֙ פַּעֲמֹ֣ן וְרִמֹּ֔ן עַל־שׁוּלֵ֥י הַמְּעִ֖יל סָבִ֑יב לְשָׁרֵ֕ת כַּאֲשֶׁ֛ר צִוָּ֥ה יְהוָ֖ה אֶת־מֹשֶֽׁה׃ (ס)
26
26
ein Glöckchen und ein Granatapfel, dann wieder ein Glöckchen und ein Granatapfel an den unteren Saum des Umhanges ringsum, für den Dienst, wie der Ewige Mosche befohlen hatte.
וַֽיַּעֲשׂ֛וּ אֶת־הַכָּתְנֹ֥ת שֵׁ֖שׁ מַעֲשֵׂ֣ה אֹרֵ֑ג לְאַהֲרֹ֖ן וּלְבָנָֽיו׃
27
27
Sie fertigten die langen Hemden aus kostbarem Gewebe in Weberarbeit, für Aharon und seine Söhne,
וְאֵת֙ הַמִּצְנֶ֣פֶת שֵׁ֔שׁ וְאֶת־פַּאֲרֵ֥י הַמִּגְבָּעֹ֖ת שֵׁ֑שׁ וְאֶת־מִכְנְסֵ֥י הַבָּ֖ד שֵׁ֥שׁ מָשְׁזָֽר׃
28
28
und die Kopfbedeckung aus kostbarem Gewebe, den Schmuck der Kopfbedeckungen aus kostbarem Gewebe und die Leinen-Hosen aus gezwirntem kostbarem Gewebe,
Schmuck der Kopfbedeckungen
פַּאֲרֵי הַמִּגְבָּעוֹת bedeutet so viel wie תִּפְאֶרֶת הַמִּגְבָּעוֹת („Pracht“) – die schönen Kopfbedeckungen.
Raschi
וְֽאֶת־הָאַבְנֵ֞ט שֵׁ֣שׁ מָשְׁזָ֗ר וּתְכֵ֧לֶת וְאַרְגָּמָ֛ן וְתוֹלַ֥עַת שָׁנִ֖י מַעֲשֵׂ֣ה רֹקֵ֑ם כַּאֲשֶׁ֛ר צִוָּ֥ה יְהוָ֖ה אֶת־מֹשֶֽׁה׃ (ס)
29
29
und den Gürtel aus gezwirntem Gewebe und himmelblauer, purpurfarbener und karmesinroter Wolle, das Werk eines Kunststickers, wie der Ewige Mosche befohlen hatte.
וַֽיַּעֲשׂ֛וּ אֶת־צִ֥יץ נֵֽזֶר־הַקֹּ֖דֶשׁ זָהָ֣ב טָה֑וֹר וַיִּכְתְּב֣וּ עָלָ֗יו מִכְתַּב֙ פִּתּוּחֵ֣י חוֹתָ֔ם קֹ֖דֶשׁ לַיהוָֽה׃
30
30
*Sie fertigten den Ziz* (Stirnblatt), die heilige Krone, aus reinem Gold und schrieben darauf in der Schrift eines Siegelstechers: „Heilig für den Ewigen!“**
וַיִּתְּנ֤וּ עָלָיו֙ פְּתִ֣יל תְּכֵ֔לֶת לָתֵ֥ת עַל־הַמִּצְנֶ֖פֶת מִלְמָ֑עְלָה כַּאֲשֶׁ֛ר צִוָּ֥ה יְהוָ֖ה אֶת־מֹשֶֽׁה׃ (ס)
31
31
Und sie legten darauf eine himmelblaue Schnur, um sie oben auf die Kopfbedeckung zu geben, wie der Ewige Mosche befohlen hatte.
um sie oben auf die Kopfbedeckung zu geben
Obwohl hier steht לָתֵת עַל הַמִּצְנֶפֶת מִלְמָעְלָה „oben auf die Kopfbedeckung geben“, bedeutet das nicht, dass man das Ziz (Stirnblatt) auf die Kopfbedeckung legte, sondern dass man die Schnüre oben an der Kopfbedeckung befestigte.
Man kann nämlich nicht behaupten, dass das Ziz selbst auf der Kopfbedeckung lag, da wir in der Gemara שְׁחִיטַת קָדָשִׁים (Sewachim 19a) lernen: Sein Haar war sichtbar zwischen dem Ziz und der Kopfbedeckung, und dort legte er die Tefillin an, und das Ziz lag auf der Stirn; also befand sich die Kopfbedeckung oben und das Ziz unten.

Ein weiterer scheinbarer Widerspruch: Hier sagt der Vers, „sie legten eine himmelblaue Schnur“ auf das Ziz (וַיִּתְּנוּ עָלָיו פְּתִיל תְּכֵלֶת), und in Paraschat Tezawe steht umgekehrt, dass man das Ziz auf die Schnur legte (וְשַׂמְתָּ אֹתוֹ עַל פְּתִיל תְּכֵלֶת, Schem. 28:37). Das scheint ein Widerspruch zu sein.

Das Ziz ging nur von Ohr zu Ohr; womit sollte man es also an der Stirn festbinden? Darum sage ich: An beiden Seiten des Ziz war eine eingefädelte Schnur mit zwei Enden – eines von außen und eines von innen, und ebenso in der Mitte. So konnte man es leicht festbinden, da man gewöhnlich zum Binden mindestens zwei Fäden braucht. Darum steht in Paraschat Tezawe: „lege [das Ziz] auf die himmelblaue Schnur“ – das ist der Teil der Schnur, der innen war; und in unserem Vers steht, dass die Schnur auf dem Ziz lag – das ist der Teil der Schnur, der außen war. Und beide Enden der Schnüre band er alle hinten am Nacken zusammen, und machte sie über der Kopfbedeckung fest.

Aber wundere dich nicht, dass „himmelblaue Schnur“ in der Einzahl, und nicht „himmelblaue Schnüre“ in der Mehrzahl steht, obwohl es mehr als nur eine Schnur gab. Denn auch beim Choschen und Efod finden wir (zuvor, Vers 21) וַיִּרְכְּסוּ אֶת הַחֹשֶׁן בִּפְתִיל תְּכֵלֶת „sie banden den Choschen durch eine Schnur fest …“ und dort können es nicht weniger als zwei gewesen sein, da an beiden Enden des Choschen zwei Ringe des Choschen und an den beiden Schulterbändern des Efod zwei Ringe des Efod jenen gegenüber waren. Wie man gewöhnlich bindet, waren es vier Schnüre, jedenfalls unmöglich weniger als zwei. Dennoch steht auch beim Choschen in der Einzahl „Schnur“.
Raschi
וַתֵּ֕כֶל כָּל־עֲבֹדַ֕ת מִשְׁכַּ֖ן אֹ֣הֶל מוֹעֵ֑ד וַֽיַּעֲשׂוּ֙ בְּנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֔ל כְּ֠כֹל אֲשֶׁ֨ר צִוָּ֧ה יְהוָ֛ה אֶת־מֹשֶׁ֖ה כֵּ֥ן עָשֽׂוּ׃ (פ)
32
32
So wurde vollendet alle Arbeit an dem Mischkan, dem Zelt der Zusammenkunft; die Kinder Israel führten aus, ganz so, wie der Ewige Mosche befohlen hatte, so führten sie es aus.
die Kinder Israel führten aus das Werk ganz so, wie der Ewige befohlen hatte.
Raschi
וַיָּבִ֤יאוּ אֶת־הַמִּשְׁכָּן֙ אֶל־מֹשֶׁ֔ה אֶת־הָאֹ֖הֶל וְאֶת־כָּל־כֵּלָ֑יו קְרָסָ֣יו קְרָשָׁ֔יו בריחו [בְּרִיחָ֖יו] וְעַמֻּדָ֥יו וַאֲדָנָֽיו׃
33
33
Und sie brachten das Mischkan zu Mosche, das Zelt und alle seine Geräte: seine Spangen, Balken, Riegel, Säulen und Sockel,
Und sie brachten das Mischkan zu Mosche
Denn die Menschen konnten das Mischkan selbst nicht aufstellen. Und weil Mosche selbst keine Arbeit am Mischkan verrichtet hatte, ließ G‑tt für ihn das Aufstellen am Ende übrig.
Durch die Schwere der Balken konnte kein Mensch sie aufrichten, weil keiner die Kraft besaß, diese aufzustellen. Da sagte Mosche vor G‑tt: „Wie soll das ein Mensch aufrichten?“ Und Er sagte ihm: „Beschäftige du dich damit, mit deiner Hand.“

Es sah aus, als richte Mosche das Mischkan auf, es richtete sich aber selbst auf und stand von selbst. Das ist, was später im Vers steht (40:17) הוּקַם הַמִּשְׁכָּן „… wurde das Mischkan aufgestellt“ – es wurde von selbst aufgestellt. Midrasch von Rabbi Tanchuma.
Raschi
וְאֶת־מִכְסֵ֞ה עוֹרֹ֤ת הָֽאֵילִם֙ הַמְאָדָּמִ֔ים וְאֶת־מִכְסֵ֖ה עֹרֹ֣ת הַתְּחָשִׁ֑ים וְאֵ֖ת פָּרֹ֥כֶת הַמָּסָֽךְ׃
34
34
und die Decke aus rotgefärbten Widderfellen, die Decke aus Tachaschfellen und den Vorhang zur Verhüllung,
אֶת־אֲרֹ֥ן הָעֵדֻ֖ת וְאֶת־בַּדָּ֑יו וְאֵ֖ת הַכַּפֹּֽרֶת׃
35
35
die Gesetzestruhe und ihre Stangen und den Deckel,
Gesetzestruhe
אֲרֹן הָעֵדֻת, wörtl. Truhe der Bezeugung; die Torah, die eine Bezeugung (עֵדוּת) ist zwischen Mir und euch, dass Ich euch die in ihr aufgeschriebenen Gebote (Mizwot) befohlen habe.
Raschi zu Schemot 25:16
אֶת־הַשֻּׁלְחָן֙ אֶת־כָּל־כֵּלָ֔יו וְאֵ֖ת לֶ֥חֶם הַפָּנִֽים׃
36
36
den Tisch und alle seine Geräte, und die Schaubrote,
אֶת־הַמְּנֹרָ֨ה הַטְּהֹרָ֜ה אֶת־נֵרֹתֶ֗יהָ נֵרֹ֛ת הַמַּֽעֲרָכָ֖ה וְאֶת־כָּל־כֵּלֶ֑יהָ וְאֵ֖ת שֶׁ֥מֶן הַמָּאֽוֹר׃
37
37
den Leuchter aus reinem Gold mit seinen Lichtern, die Lichter der Ordnung, und alle Geräte dazu und das Öl für den Leuchter,
die Lichter der Ordnung
Sie werden נֵרֹת הַמַּעֲרָכָה „Lichter der Ordnung“ genannt, wie es im Vers heißt (Schem. 27:21) יַעֲרֹךְ אֹתוֹ אַהֲרֹן וּבָנָיו „machen Aharon und seine Söhne [das Licht des Leuchters] zurecht“. Das Wort יַעֲרֹךְ bedeutet „zurecht machen“, „ordnen“.
Sie werden נֵרֹת הַמַּעֲרָכָה „Lichter der Ordnung“ genannt, weil die sieben Lichter im Mischkan der himmlischen Ordnung der sieben wandelnden Himmelskörper entsprechen (שִׁבְעָה כּוֹכְבֵי לֶכֶת; Sonne, Mond und die fünf Planeten, die von der Erde mit freiem Auge sichtbar sind: Merkur, Venus, Mars, Saturn und Jupiter).
Rabbenu Bechaje
וְאֵת֙ מִזְבַּ֣ח הַזָּהָ֔ב וְאֵת֙ שֶׁ֣מֶן הַמִּשְׁחָ֔ה וְאֵ֖ת קְטֹ֣רֶת הַסַּמִּ֑ים וְאֵ֕ת מָסַ֖ךְ פֶּ֥תַח הָאֹֽהֶל׃
38
38
und den goldenen Altar, das Salböl, das Räucherwerk aus Spezereien und den Vorhang am Eingang des Zeltes,
אֵ֣ת ׀ מִזְבַּ֣ח הַנְּחֹ֗שֶׁת וְאֶת־מִכְבַּ֤ר הַנְּחֹ֙שֶׁת֙ אֲשֶׁר־ל֔וֹ אֶת־בַּדָּ֖יו וְאֶת־כָּל־כֵּלָ֑יו אֶת־הַכִּיֹּ֖ר וְאֶת־כַּנּֽוֹ׃
39
39
den kupfernen Altar und das kupferne Gitter für ihn, seine Stangen und alle seine Geräte, das Becken und sein Gestell,
אֵת֩ קַלְעֵ֨י הֶחָצֵ֜ר אֶת־עַמֻּדֶ֣יהָ וְאֶת־אֲדָנֶ֗יהָ וְאֶת־הַמָּסָךְ֙ לְשַׁ֣עַר הֶֽחָצֵ֔ר אֶת־מֵיתָרָ֖יו וִיתֵדֹתֶ֑יהָ וְאֵ֗ת כָּל־כְּלֵ֛י עֲבֹדַ֥ת הַמִּשְׁכָּ֖ן לְאֹ֥הֶל מוֹעֵֽד׃
40
40
die Umhänge des Vorhofes, seine Säulen und Sockel, und den Vorhang für das Tor des Vorhofes, seine Seile und Pflöcke, sowie alle Geräte zum Dienst im Mischkan, dem Zelt der Zusammenkunft,
אֶת־בִּגְדֵ֥י הַשְּׂרָ֖ד לְשָׁרֵ֣ת בַּקֹּ֑דֶשׁ אֶת־בִּגְדֵ֤י הַקֹּ֙דֶשׁ֙ לְאַהֲרֹ֣ן הַכֹּהֵ֔ן וְאֶת־בִּגְדֵ֥י בָנָ֖יו לְכַהֵֽן׃
41
41
die Schutzgewänder für den Dienst im Heiligtum, die heiligen Gewänder für Aharon den Kohen, und die Gewänder seiner Söhne beim Kohen Dienst.
כְּכֹ֛ל אֲשֶׁר־צִוָּ֥ה יְהוָ֖ה אֶת־מֹשֶׁ֑ה כֵּ֤ן עָשׂוּ֙ בְּנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֔ל אֵ֖ת כָּל־הָעֲבֹדָֽה׃
42
42
Ganz so, wie der Ewige Mosche befohlen hatte, so hatten die Kinder Israel die ganze Arbeit ausgeführt.
וַיַּ֨רְא מֹשֶׁ֜ה אֶת־כָּל־הַמְּלָאכָ֗ה וְהִנֵּה֙ עָשׂ֣וּ אֹתָ֔הּ כַּאֲשֶׁ֛ר צִוָּ֥ה יְהוָ֖ה כֵּ֣ן עָשׂ֑וּ וַיְבָ֥רֶךְ אֹתָ֖ם מֹשֶֽׁה׃ (פ)
43
43
Und Mosche betrachtete die ganze Arbeit, und siehe, sie hatten sie ausgeführt; wie der Ewige es befohlen hatte, so hatten sie es ausgeführt; und Mosche segnete sie.
und Mosche segnete sie
Mosche sagte zu ihnen (Teh. 90:17) וִיהִי נֹעַם ה׳ אֱלֹהֵינוּ עָלֵינוּ
וּמַעֲשֵׂה יָדֵינוּ כּוֹנְנָה עָלֵינוּ וּמַעֲשֵׂה יָדֵינוּ כּוֹנְנֵהוּ „Soll G‑ttes Lieblichkeit über uns sein und das Tun unserer Hände bekräftigt werden, das Tun unserer Hände bekräftige!“ Das ist eines der 11 Kapitel aus Tehillim [Kap. 90–100, die beginnen mit den Worten] „Ein Gebet von Mosche“.
Raschi
„Soll G‑ttes Lieblichkeit über uns sein“: der Begriff נֹעַם („Lieblichkeit“) bezieht sich auf die Schechina, die Gegenwart G‑ttes auf dieser Welt.
Raschi zu Tehillim 90:17
Kapitel 90 in Tehillim wird mit den Worten „Gebet von Mosche“ eingeleitet. Da die folgenden zehn Kapitel keine eigenen Einleitungsworte haben, bilden sie eine zusammenhängende Reihe. Später wurden sie durch König David in das Buch Tehillim aufgenommen.
Siehe Bawa Batra 14b; Midrasch Schocher Tow 1:6; Raschi zu Tehillim 1:1 und 72:20
Raschi erklärt, wie Mosche ein Gebet sprechen konnte, das im wesentlich später entstandenen Buch Tehillim als Vers erscheint.
Beer baSade