וְאִם־דַּ֣ל ה֗וּא וְאֵ֣ין יָדוֹ֮ מַשֶּׂגֶת֒ וְ֠לָקַח כֶּ֣בֶשׂ אֶחָ֥ד אָשָׁ֛ם לִתְנוּפָ֖ה לְכַפֵּ֣ר עָלָ֑יו וְעִשָּׂר֨וֹן סֹ֜לֶת אֶחָ֨ד בָּל֥וּל בַּשֶּׁ֛מֶן לְמִנְחָ֖ה וְלֹ֥ג שָֽׁמֶן׃
21
21
Wenn er arm ist und sein Vermögen nicht ausreicht, dann nehme er, damit ihm Sühne erwirkt werde, ein Schaf zum Schuldopfer (Ascham), um es zu schwingen, und ein Zehntel Efa feines Mehl, mit Öl gemengt, zum Mehlopfer (mincha) *und ein Log Öl,*
sein Vermögen nicht ausreicht
וְאֵין יָדוֹ מַשֶּׂגֶת, wörtl. seine Hand nicht hinreicht. Die Hand ist es, die die Arbeit verrichtet und Vermögen erwirbt; deshalb verwendet der Vers den Ausdruck der „Hand“. [Ibn Esra zu Wajikra 5:7] ein Zehntel Efa Mehl
und ein Zehntel feines Mehl
[Raschi erklärt, warum der arme Aussätzige nur ein einziges Zehntel Efa Mehl opfert und nicht drei wie der reiche (siehe zuvor, V. 10):9:]
Für dieses Schaf, das allein dargebracht wird, bringe er ein Zehntel feines Mehl für das Gussopfer (נְסָכִים).
Raschi
Weil der arme Aussätzige nur ein einziges Schaf (für das Schuldopfer) opfert – für Sündopfer und Ganzopfer bringt er Vögel –, fügt er nur ein einziges Mehlopfer für das Gussopfer (מִנְחַת נְסָכִים) hinzu. Vogelopfer erfordern keine Gussopfer.
*und ein Log Öl:* um davon auf die Daumen zu geben. Das Öl für das Gussopfer des Mehlopfers muss der Vers nicht zusätzlich erwähnen.
Raschi
Log: ein Hohlmaß für Flüssigkeiten. Es entspricht dem Volumen von sechs Eiern (umgerechnet 345 ml).
וְהֵבִ֨יא אֹתָ֜ם בַּיּ֧וֹם הַשְּׁמִינִ֛י לְטָהֳרָת֖וֹ אֶל־הַכֹּהֵ֑ן אֶל־פֶּ֥תַח אֹֽהֶל־מוֹעֵ֖ד לִפְנֵ֥י יְהוָֽה׃
23
23
Und er bringe diese am achten Tag, nachdem er rein geworden ist, zum Kohen an den Eingang des Zeltes der Zusammenkunft vor den Ewigen.
am achten Tag, nachdem er rein geworden ist
Am achten Tag nach dem Bringen der Vögel und der Sprengung (הַזָּאַה) mit Zedernholz, Ysop und der roten Schnur.
Raschi
וְשָׁחַט֮ אֶת־כֶּ֣בֶשׂ הָֽאָשָׁם֒ וְלָקַ֤ח הַכֹּהֵן֙ מִדַּ֣ם הָֽאָשָׁ֔ם וְנָתַ֛ן עַל־תְּנ֥וּךְ אֹֽזֶן־הַמִּטַּהֵ֖ר הַיְמָנִ֑ית וְעַל־בֹּ֤הֶן יָדוֹ֙ הַיְמָנִ֔ית וְעַל־בֹּ֥הֶן רַגְל֖וֹ הַיְמָנִֽית׃
25
25
Man schlachte man das Schaf des Schuldopfers, und der Kohen nehme vom Blut des Schuldopfers und streiche es an den rechten Ohrknorpel von dem, der sich reinigen lässt, und an den Daumen seiner rechten Hand und an die große Zehe seines rechten Fußes.
וְנָתַ֨ן הַכֹּהֵ֜ן מִן־הַשֶּׁ֣מֶן ׀ אֲשֶׁ֣ר עַל־כַּפּ֗וֹ עַל־תְּנ֞וּךְ אֹ֤זֶן הַמִּטַּהֵר֙ הַיְמָנִ֔ית וְעַל־בֹּ֤הֶן יָדוֹ֙ הַיְמָנִ֔ית וְעַל־בֹּ֥הֶן רַגְל֖וֹ הַיְמָנִ֑ית עַל־מְק֖וֹם דַּ֥ם הָאָשָֽׁם׃
28
28
Und der Kohen streiche von dem Öl, das auf seiner Handfläche ist, an den rechten Ohrknorpel von dem, der sich reinigen lässt, und an den Daumen seiner rechten Hand und an die große Zehe seines rechten Fußes, auf die Stelle des Blutes des Schuldopfers.
auf die Stelle des Blutes des Schuldopfers: sogar, wenn das Blut abgewischt ist. Das lehrt, dass nicht das Blut, sondern nur die Stelle erforderlich ist.
Raschi
אֵ֣ת אֲשֶׁר־תַּשִּׂ֞יג יָד֗וֹ אֶת־הָאֶחָ֥ד חַטָּ֛את וְאֶת־הָאֶחָ֥ד עֹלָ֖ה עַל־הַמִּנְחָ֑ה וְכִפֶּ֧ר הַכֹּהֵ֛ן עַ֥ל הַמִּטַּהֵ֖ר לִפְנֵ֥י יְהוָֽה׃
31
31
das, wozu sein Vermögen reicht, die eine Taube zum Sündopfer und die andere zum Ganzopfer, mit dem Mehlopfer; so erwirkt der Kohen für den, der sich reinigen lässt, vor dem Ewigen Sühne.