Der tägliche Chumasch-Abschnitt

11. Ijar 5786

Dienstag, 28. April 2026

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Emor

3. Alija

(Wajikra 22:17 – 22:33)

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וַיְדַבֵּ֥ר יְהוָ֖ה אֶל־מֹשֶׁ֥ה לֵּאמֹֽר׃
17
17
Der Ewige sagte zu Mosche, wie folgt:
דַּבֵּ֨ר אֶֽל־אַהֲרֹ֜ן וְאֶל־בָּנָ֗יו וְאֶל֙ כָּל־בְּנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֔ל וְאָמַרְתָּ֖ אֲלֵהֶ֑ם אִ֣ישׁ אִישׁ֩ מִבֵּ֨ית יִשְׂרָאֵ֜ל וּמִן־הַגֵּ֣ר בְּיִשְׂרָאֵ֗ל אֲשֶׁ֨ר יַקְרִ֤יב קָרְבָּנוֹ֙ לְכָל־נִדְרֵיהֶם֙ וּלְכָל־נִדְבוֹתָ֔ם אֲשֶׁר־יַקְרִ֥יבוּ לַיהוָ֖ה לְעֹלָֽה׃
18
18
Rede zu Aharon und zu seinen Söhnen und zu allen Kindern Israel und sage ihnen: Jedermann aus dem Haus Israel und von dem Fremden in Israel, der sein Opfer bringt, alle ihre Gelübde (Neder) und alle ihre Gaben (Nedawa), die sie dem Ewigen zum Ganzopfer bringen,
von dem Fremden: der sich dem Volk Israel anschließt.
Saadia Gaon
Gelübde (נֶדֶר) wenn der Mensch sagt „Ich nehme auf mich“;
Gabe (נְדָבָה) wenn der Mensch sagt „Dieses da soll eine Spende sein“.
Raschi
Geht das Opfertier verloren, muss ein Neder trotzdem erfüllt werden, denn der Mensch hat sich persönlich dazu verpflichtet. Geht aber das Opfertier bei einer Nedawa verloren, ist der Mensch von der Verantwortung befreit.
Misrachi
לִֽרְצֹנְכֶ֑ם תָּמִ֣ים זָכָ֔ר בַּבָּקָ֕ר בַּכְּשָׂבִ֖ים וּבָֽעִזִּֽים׃
19
19
soll es euch wohlgefällig aufgenommen werden: Ein fehlerloses männliches Tier vom Rindvieh, von den Schafen oder von den Ziegen.
soll es euch wohlgefällig aufgenommen werden
Bringt eine Sache, die geeignet ist, für euch vor Mir zu sühnen, dass es euch zur Sühne angerechnet werde, apeiement „Besänftigung“ im Französischen. Und was ist zur Sühne geeignet?
Ein fehlerloses männliches Tier vom Rindvieh, von den Schafen oder von den Ziegen. Aber beim Ganzopfer vom Geflügel ist es nicht nötig, dass es „fehlerlos“ und „männlich“ ist; das Opfer vom Geflügel wird nicht durch irgendeinen Körperfehler untauglich, sondern nur, wenn ihm ein ganzes Glied fehlt.
Raschi
Schafen
כְּשָׂבִים und כְּבָשִׂים sind dasselbe Wort für „Schafe“.
Radak, Rabbi Jona ibn Dschanach, שורש כשב
כֹּ֛ל אֲשֶׁר־בּ֥וֹ מ֖וּם לֹ֣א תַקְרִ֑יבוּ כִּי־לֹ֥א לְרָצ֖וֹן יִהְיֶ֥ה לָכֶֽם׃
20
20
Alles, woran ein Körperfehler ist, sollt ihr nicht bringen, denn es würde nicht zum Wohlgefallen für euch sein.
Alles, woran ein Fehler ist, sollt ihr nicht bringen
G‑tt ist vollkommen, und das Opfer für Ihn sei vollkommen.
Seforno
וְאִ֗ישׁ כִּֽי־יַקְרִ֤יב זֶֽבַח־שְׁלָמִים֙ לַיהוָ֔ה לְפַלֵּא־נֶ֙דֶר֙ א֣וֹ לִנְדָבָ֔ה בַּבָּקָ֖ר א֣וֹ בַצֹּ֑אן תָּמִ֤ים יִֽהְיֶה֙ לְרָצ֔וֹן כָּל־מ֖וּם לֹ֥א יִהְיֶה־בּֽוֹ׃
21
21
Und wenn jemand ein Friedensopfer dem Ewigen bringt, er sondert es ab als Gelübde (Neder) oder als Gabe (Nedawa), vom Rindvieh oder vom Kleinvieh, dann muss es ohne Körperfehler sein, damit es wohlgefällig aufgenommen werde; keinerlei Fehler darf daran sein.
er sondert es ab
לְפַלֵּא נֶדֶר „er sondert es ab“: durch sein Wort bestimmt er es zum Gelübde (נֶדֶר).
Raschi
עַוֶּרֶת֩ א֨וֹ שָׁב֜וּר אוֹ־חָר֣וּץ אֽוֹ־יַבֶּ֗לֶת א֤וֹ גָרָב֙ א֣וֹ יַלֶּ֔פֶת לֹא־תַקְרִ֥יבוּ אֵ֖לֶּה לַיהוָ֑ה וְאִשֶּׁ֗ה לֹא־תִתְּנ֥וּ מֵהֶ֛ם עַל־הַמִּזְבֵּ֖חַ לַיהוָֽה׃
22
22
Ein Tier mit Blindheit oder ein beschädigtes oder ein gespaltenes oder ein Tier mit Warzen oder ein Tier, das trockenen oder feuchten Aussatz hat, diese dürft ihr nicht bringen dem Ewigen und als eine Feuergabe sollt ihr nicht davon legen auf den Altar dem Ewigen zu Ehren.
mit Blindheit
עַוֶּרֶת ist das Hauptwort des Körperfehlers „Blindheit“ (עִוָּרוֹן) in weiblicher Form. Es sei nicht der Körperfehler Blindheit an dem Tier.
Raschi
oder ein beschädigtes: sei es nicht.
Raschi
gespaltenes
חָרוּץ „gespaltenes“: wenn ein Augenlid gespalten ist oder etwas an ihm fehlt; ebenso, wenn seine Lippe gespalten ist oder etwas in ihr fehlt.
Raschi
Warzen
יַבֶּלֶת, eine Warze (auf Französisch werue).
Raschi
trockener Aussatz
גָרָב, eine Art Hautentzündung, ebenso der feuchte Aussatz. Das Wort יַלֶּפֶת bedeutet „umschlingen“, wie (Richt. 16:29) וַיִּלְפֹּת שִׁמְשׁוֹן „Schimschon umschlang“; dieser Ausschlag haftet an ihm bis zum Todestag, weil es für ihn keine Heilung gibt.
Raschi
diese dürft ihr nicht bringen
Steht drei Mal, um 1. die Heiligung, 2. die Schlachtung und 3. die Sprengung ihres Blutes zu verbieten (Temura 6b–7a).
Raschi
und als eine Feuergabe sollt ihr nicht davon legen: ist das Verbot, sie verdampfen zu lassen.
Raschi
וְשׁ֥וֹר וָשֶׂ֖ה שָׂר֣וּעַ וְקָל֑וּט נְדָבָה֙ תַּעֲשֶׂ֣ה אֹת֔וֹ וּלְנֵ֖דֶר לֹ֥א יֵרָצֶֽה׃
23
23
Und einen Ochsen oder ein Lamm, mit langen Körperteilen oder mit geschlossenen Hufen, zu einer freiwilligen Gabe (Nedawa) für die Instandhaltung des Tempels darfst du es bereiten, aber zum Gelübde (Neder) als Opfer auf dem Altar wird es nicht wohlgefällig aufgenommen.
mit langen Körperteilen
שָׂרוּעַ, ein Körperteil ist größer als der entsprechende andere.
Raschi
mit geschlossenen Hufen
וְקָלוּט – פַּרְסוֹתָיו קְלוּטוֹת, die Hufe des Tieres sind zusammengewachsen (Bechorot 40a).
Raschi
zu einer freiwilligen Gabe (Nedawa) darfst du es bereiten: zur Instandhaltung des Tempels (בֶדֶק הַבַּיִת).
Raschi
aber zum Gelübde: für den Altar, wird es nicht wohlgefällig aufgenommen: Welche Widmung kommt, um zu sühnen? Daraus kannst du entnehmen, dass eine Widmung für den Altar darunter zu verstehen ist.
Raschi
וּמָע֤וּךְ וְכָתוּת֙ וְנָת֣וּק וְכָר֔וּת לֹ֥א תַקְרִ֖יבוּ לַֽיהוָ֑ה וּֽבְאַרְצְכֶ֖ם לֹ֥א תַעֲשֽׂוּ׃
24
24
Und ein Tier, bei dem ein Glied zerdrückt ist, oder zerquetscht, abgerissen oder abgeschnitten, dürft ihr nicht darbringen dem Ewigen und in eurem Land dürft ihr solches nicht tun.
zerdrückt, zerquetscht, abgerissen oder abgeschnitten: die Hoden oder das Glied.
מָעוּךְ „zerdrückt“: wenn seine Hoden mit der Hand zerdrückt sind.
כָּתוּת „zerquetscht“: noch mehr zerstoßen als bei „zerdrückt“ (מָּעוּךְ).
נָתוּק „abgerissen“: mit der Hand abgerissen, dass die Fäden zerrissen sind, an denen sie hängen, aber sie befinden sich noch im Beutel und der Beutel ist nicht abgerissen.
כָרוּת „abgeschnitten“: mit einem Gerät abgeschnitten; sie sind aber noch im Beutel.
מָעוּךְ „zerdrückt“, Targum מְרִיס; das ist die aramäische Bezeichnung dafür mit der Bedeutung „zerquetscht“.
כָּתוּת „zerquetscht“: Targum רְסִיס, wie (Am. 6:11) הַבַּיִת הַגָּדוֹל רְסִיסִים „das große Haus in Stücke“, kleine Stücke. Ebenso (Schabbat 80b) קָנֶה הַמְּרֻסָּס „zersplittertes Rohr“.
Raschi
und in eurem Land dürft ihr nicht tun: diese Sache, irgendein Vieh oder Wild, auch kein unreines, zu kastrieren. Darum steht בְּאַרְצְכֶם „in eurem Land“, um alles hinzuzufügen, was in eurem Land ist. Denn man kann nicht sagen, dass ihnen das Kastrieren nur im Land Israel verboten wurde, da das Verbot des Kastrierens eine Pflicht des Menschen selbst (חוֹבַת הַגּוּף) – unabhängig vom Land – ist, und jede Pflicht des Menschen sowohl im Land Israel als auch außerhalb zu erfüllen ist (Kiduschin 36b).
Raschi
וּמִיַּ֣ד בֶּן־נֵכָ֗ר לֹ֥א תַקְרִ֛יבוּ אֶת־לֶ֥חֶם אֱלֹהֵיכֶ֖ם מִכָּל־אֵ֑לֶּה כִּ֣י מָשְׁחָתָ֤ם בָּהֶם֙ מ֣וּם בָּ֔ם לֹ֥א יֵרָצ֖וּ לָכֶֽם׃ (פ)
25
25
Auch aus der Hand eines Fremden dürft ihr nicht bringen die Opfer-Speise eures G‑ttes von allen diesen; denn ihre Verletzung an ihnen ist ein Fehler an ihnen; sie werden euch nicht wohlgefällig aufgenommen.
Auch aus der Hand eines Fremden
Aus der Hand eines Nichtjuden, der durch die Hand eines Kohen ein Opfer gebracht hat, um es dem Ewigen darzubringen, dürft ihr kein fehlerhaftes darbringen. Obwohl fehlerhafte Tiere zu einem Opfer der Söhne Noachs nicht verboten sind, außer wenn ihnen ein Glied fehlt, so gilt das nur für eine Opferhöhe auf den Feldern (בָּמָה שֶׁבַּשָּׂדוֹת), aber auf dem Altar im Mikdasch dürft ihr es nicht darbringen.
Fehlerloses jedoch dürft ihr von ihnen annehmen; darum steht zuvor (Vers 18) אִישׁ אִישׁ „jedermann“, um einen Nichtjuden hinzuzufügen, dass sie so wie Israel Gelübde (נְדָרִים) und Gaben (נְדָבוֹת) bringen können (Chulin 13b).
Raschi
ihre Verletzung
מָשְׁחָתָם, ihre Verletzung.
Raschi
sie werden euch nicht wohlgefällig aufgenommen: sie werden nicht wohlgefällig aufgenommen, für euch zu sühnen.
Raschi
וַיְדַבֵּ֥ר יְהוָ֖ה אֶל־מֹשֶׁ֥ה לֵּאמֹֽר׃
26
26
Der Ewige sagte zu Mosche, wie folgt:
שׁ֣וֹר אוֹ־כֶ֤שֶׂב אוֹ־עֵז֙ כִּ֣י יִוָּלֵ֔ד וְהָיָ֛ה שִׁבְעַ֥ת יָמִ֖ים תַּ֣חַת אִמּ֑וֹ וּמִיּ֤וֹם הַשְּׁמִינִי֙ וָהָ֔לְאָה יֵרָצֶ֕ה לְקָרְבַּ֥ן אִשֶּׁ֖ה לַיהוָֽה׃
27
27
Ein Ochse oder ein Schaf oder eine Ziege, wenn geboren wird, dann bleibe es sieben Tage bei seiner Mutter und vom achten Tag an und weiter kann es wohlgefällig aufgenommen werden zur Feuergabe für den Ewigen.
wenn geboren wird: das schließt ein künstlich durch Kaiserschnitt Geborenes aus (Chulin 38b).
Raschi
וְשׁ֖וֹר אוֹ־שֶׂ֑ה אֹת֣וֹ וְאֶת־בְּנ֔וֹ לֹ֥א תִשְׁחֲט֖וּ בְּי֥וֹם אֶחָֽד׃
28
28
*Und Ochse oder Lamm, es selbst und sein Junges, dürft ihr nicht schlachten an einem Tag.*
es selbst und sein Junges
Das gilt nur bei der Mutter: es ist verboten, die Mutter und das männliche oder weibliche Junge zu schächten. Aber es gilt nicht beim Vater: man darf das männliche Alte mit dem Jungen schächten (Chulin 78b).
Raschi
es selbst und sein Junges
Auch [in umgekehrter Reihenfolge], erst das Junge und dann das Muttertier, ist inbegriffen (Chulin 82a).
Raschi
וְכִֽי־תִזְבְּח֥וּ זֶֽבַח־תּוֹדָ֖ה לַיהוָ֑ה לִֽרְצֹנְכֶ֖ם תִּזְבָּֽחוּ׃
29
29
Und wenn ihr ein Dankopfer dem Ewigen opfert, dann schlachtet es, dass es euch wohlgefällig aufgenommen werde.
schlachtet es, dass es euch wohlgefällig aufgenommen werde: als Erstes eurer Darbringung achtet darauf, es möge euch zum Wohlgefallen angerechnet werden; und was ist der Wille des Ewigen?
(Nächster Vers:) An demselben Tag werde es gegessen: der Vers kommt hier einzuschärfen, das Schächten sei zu diesem Zweck. Schächtet es nicht, um es morgen zu essen; denn wenn ihr dabei eine untaugliche Absicht habt (מַחֲשֶׁבֶת פְּסוּל), so führt es nicht zum Wohlgefallen für euch.
Andere Erklärung: לִרְצֹנְכֶם, mit eurer Absicht. Daraus geht hervor, dass wenn das Schächten von Heiligen Opfern ohne Absicht geschieht, es untauglich ist. Und obwohl der Vers bereits bei denen, die zwei Tage gegessen werden dürfen, diese Vorschrift erklärt (Waj. 7:18), wiederholt er sie hier für diejenigen, die nur einen Tag gegessen werden dürfen, dass sie mit der Absicht geschächtet werden sollen, sie zur rechten Zeit zu essen.
Raschi
בַּיּ֤וֹם הַהוּא֙ יֵאָכֵ֔ל לֹֽא־תוֹתִ֥ירוּ מִמֶּ֖נּוּ עַד־בֹּ֑קֶר אֲנִ֖י יְהוָֽה׃
30
30
An demselben Tag werde es gegessen, ihr dürft nichts davon übrig lassen bis zum Morgen. Ich bin der Ewige.
An demselben Tag werde es gegessen: der Vers will hier nur ermahnen, dass das Schächten mit dieser Absicht ausgeführt werden soll. Denn die Zeit des Essens festzusetzen, steht bereits (Waj. 7:15) וּבְשַׂר זֶבַח תּוֹדַת שְׁלָמָיו „das Fleisch des Friedensdankesopfers“.
Raschi
Ich bin der Ewige: Wisse, wer dies befohlen hat, dass es in deinen Augen nicht gering erscheine.
Raschi
וּשְׁמַרְתֶּם֙ מִצְוֺתַ֔י וַעֲשִׂיתֶ֖ם אֹתָ֑ם אֲנִ֖י יְהוָֽה׃
31
31
Beachtet Meine Gebote und übt sie aus. Ich bin der Ewige.
Beachtet: das ist die Mischna [das Lernen],
und übt aus: das ist die Ausführung.
Raschi
וְלֹ֤א תְחַלְּלוּ֙ אֶת־שֵׁ֣ם קָדְשִׁ֔י וְנִ֨קְדַּשְׁתִּ֔י בְּת֖וֹךְ בְּנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֑ל אֲנִ֥י יְהוָ֖ה מְקַדִּשְׁכֶֽם׃
32
32
Und entweiht nicht Meinen heiligen Namen, damit Ich geheiligt werde inmitten der Kinder Israel. Ich bin der Ewige, der euch heiligt,
Und entweiht nicht
Meine Worte absichtlich (מֵזִיד) zu übertreten. Nach dem, was aus וְלֹא תְחַלְּלוּ „entweiht nicht“ hervorgeht, was bedeutet da noch וְנִקְדַּשְׁתִּי „dass Ich geheiligt werde“? Gib dein Leben hin, um Meinen Namen zu heiligen. Ich hätte meinen können, im Geheimen, darum steht בְּתוֹךְ בְּנֵי יִשְׂרָאֵל „inmitten der Kinder Israel“. Und wenn einer sein Leben hingibt, soll er es zum Tod bereit hingeben, denn wer es hingibt, weil er auf ein Wunder rechnet, dem geschieht kein Wunder. So finden wir bei Chananja, Mischael und Asarja, dass sie nicht auf ein Wunder rechneten, als sie ihr Leben hingaben; so steht (Dan. 3:18) וְהֵן לֹא, יְדִיעַ לֶהֱוֵא לָךְ מַלְכָּא דִּי לֵאלָהָךְ לָא אִיתַנָא פָלְחִין „und wenn Er uns nicht rettet, so sollst du wissen, o König“, ob Er uns rettet oder nicht rettet, sollst du wissen.
Raschi
הַמּוֹצִ֤יא אֶתְכֶם֙ מֵאֶ֣רֶץ מִצְרַ֔יִם לִהְי֥וֹת לָכֶ֖ם לֵאלֹהִ֑ים אֲנִ֖י יְהוָֽה׃ (פ)
33
33
der euch herausgeführt hat aus dem Land Mizraim, euer G‑tt zu sein. Ich bin der Ewige.
der euch herausgeführt hat: zu diesem Zweck habe Ich euch herausgeführt.
Raschi
Ich bin der Ewige: treu, den Lohn zu bezahlen.
Raschi