Der tägliche Chumasch-Abschnitt

2. Elul 5786

Samstag, 15. August 2026

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Schoftim

7. Alija

(Dewarim 20:10 – 21:9)

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כִּֽי־תִקְרַ֣ב אֶל־עִ֔יר לְהִלָּחֵ֖ם עָלֶ֑יהָ וְקָרָ֥אתָ אֵלֶ֖יהָ לְשָׁלֽוֹם׃
10
10
Wenn du einer Stadt nahekommst, um gegen sie zu kämpfen, dann sollst du ihr Frieden anbieten.
Wenn du einer Stadt nahekommst
Der Vers spricht von einem freiwilligen Krieg (מִלְחֶמֶת רְשׁוּת).
Raschi
וְהָיָה֙ אִם־שָׁל֣וֹם תַּֽעַנְךָ֔ וּפָתְחָ֖ה לָ֑ךְ וְהָיָ֞ה כָּל־הָעָ֣ם הַנִּמְצָא־בָ֗הּ יִהְי֥וּ לְךָ֛ לָמַ֖ס וַעֲבָדֽוּךָ׃
11
11
Und es geschehe, wenn die Stadt dir friedlich antwortet und sich dir öffnet, dann soll alles Volk, das sich darin befindet, dir steuerpflichtig sein und dir dienen.
alles Volk, das sich darin befindet
Sogar, wenn du in dieser Stadt von den sieben Völkern findest, für die dir befohlen wurde, sie zu vernichten, darfst du sie am Leben lassen.
Raschi
steuerpflichtig sein und dir dienen: bis sie Steuern und Dienst auf sich genommen haben.
Raschi
וְאִם־לֹ֤א תַשְׁלִים֙ עִמָּ֔ךְ וְעָשְׂתָ֥ה עִמְּךָ֖ מִלְחָמָ֑ה וְצַרְתָּ֖ עָלֶֽיהָ׃
12
12
Wenn sie aber nicht Frieden schließt mit dir und mit dir Krieg führt, dann belagere diese Stadt.
Wenn sie aber nicht Frieden schließt mit dir und mit dir Krieg führt
Der Vers sagt dir zuvor, dass wenn die Stadt keinen Frieden mit dir schließt, sie dich zuletzt bekriegen wird, wenn du sie lässt und weggehst.
Raschi
belagere
וְצַרְתָּ עָלֶיהָ „belagere [die Stadt]“: bis hin zu Hunger und Durst leiden lassen und durch Krankheiten sterben lassen.
Raschi
וּנְתָנָ֛הּ יְהוָ֥ה אֱלֹהֶ֖יךָ בְּיָדֶ֑ךָ וְהִכִּיתָ֥ אֶת־כָּל־זְכוּרָ֖הּ לְפִי־חָֽרֶב׃
13
13
Und wenn sie der Ewige, dein G‑tt, in deine Hand gibt, dann erschlage alle ihre Männer mit der Schärfe des Schwertes.
Und wenn sie der Ewige, dein G‑tt, in deine Hand gibt
Wenn du alles getan hast, was im Abschnitt steht, wird sie der Ewige zuletzt in deine Hand geben.
Raschi
רַ֣ק הַ֠נָּשִׁים וְהַטַּ֨ף וְהַבְּהֵמָ֜ה וְכֹל֩ אֲשֶׁ֨ר יִהְיֶ֥ה בָעִ֛יר כָּל־שְׁלָלָ֖הּ תָּבֹ֣ז לָ֑ךְ וְאָֽכַלְתָּ֙ אֶת־שְׁלַ֣ל אֹיְבֶ֔יךָ אֲשֶׁ֥ר נָתַ֛ן יְהוָ֥ה אֱלֹהֶ֖יךָ לָֽךְ׃
14
14
Nur die Frauen und die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, alle ihre Beute plündere für dich und verzehre die Beute deiner Feinde, die der Ewige, dein G‑tt, dir gibt.
und die Kinder: auch die männlichen Kinder. Wie erfülle ich aber (Vers 13) וְהִכִּיתָ אֶת כָּל זְכוּרָהּ „erschlage alle ihre Männlichen“? An den Erwachsenen.
Raschi
verzehre: esse, genieße.
כֵּ֤ן תַּעֲשֶׂה֙ לְכָל־הֶ֣עָרִ֔ים הָרְחֹקֹ֥ת מִמְּךָ֖ מְאֹ֑ד אֲשֶׁ֛ר לֹא־מֵעָרֵ֥י הַגּֽוֹיִם־הָאֵ֖לֶּה הֵֽנָּה׃
15
15
So führe aus an allen Städten, die sehr fern von dir sind, die nicht von den Städten dieser Völker sind.
רַ֗ק מֵעָרֵ֤י הָֽעַמִּים֙ הָאֵ֔לֶּה אֲשֶׁר֙ יְהוָ֣ה אֱלֹהֶ֔יךָ נֹתֵ֥ן לְךָ֖ נַחֲלָ֑ה לֹ֥א תְחַיֶּ֖ה כָּל־נְשָׁמָֽה׃
16
16
Aber von den Städten dieser Völker, die der Ewige, dein G‑tt, dir gibt zum Erbbesitz, sollst du keine Seele leben lassen.
כִּֽי־הַחֲרֵ֣ם תַּחֲרִימֵ֗ם הַחִתִּ֤י וְהָאֱמֹרִי֙ הַכְּנַעֲנִ֣י וְהַפְּרִזִּ֔י הַחִוִּ֖י וְהַיְבוּסִ֑י כַּאֲשֶׁ֥ר צִוְּךָ֖ יְהוָ֥ה אֱלֹהֶֽיךָ׃
17
17
Sondern auslöschen sollst du sie, den Chiti, Emori, Kna’ani, Perisi, Chiwi und Jebussi, wie dir der Ewige, dein G‑tt, befohlen hat.
wie dir der Ewige, dein G‑tt befohlen hat: das fügt den Girgaschi hinzu.
Raschi
לְמַ֗עַן אֲשֶׁ֨ר לֹֽא־יְלַמְּד֤וּ אֶתְכֶם֙ לַעֲשׂ֔וֹת כְּכֹל֙ תּֽוֹעֲבֹתָ֔ם אֲשֶׁ֥ר עָשׂ֖וּ לֵֽאלֹהֵיהֶ֑ם וַחֲטָאתֶ֖ם לַיהוָ֥ה אֱלֹהֵיכֶֽם׃
18
18
Damit sie euch nicht lehren, nach allen ihren Gräueln zu tun, die sie für ihre falschen Götter getan haben, und ihr sündigt gegen den Ewigen, euren G‑tt.
Damit sie euch nicht lehren
Wenn sie sich aber bessern und die Torah befolgen, darfst du sie aufnehmen.
Raschi
Das bezieht sich nicht auf den Fall, dass sie tatsächliche Konvertiten zum Judentum werden (גֵּרֵי צֶדֶק). In diesem Fall wäre kein Vers nötig, der besagt, dass man sie am Leben erhalten darf; es ist selbstverständlich, dass man sie als vollwertige Juden nicht töten darf. Vielmehr bedeutet „die Torah befolgen“ hier, dass sie ansässige Fremde (גֵּרֵי תוֹשָׁב) werden: Nichtjuden, die sich zur Einhaltung der Sieben Gebote Noachs verpflichten, einschließlich der Abkehr vom Götzendienst. Der Vers lehrt: Da diese Personen keine Gefahr mehr darstellen, „euch zu lehren, nach allen ihren Gräueln zu tun, die sie für ihre falschen Götter getan haben“, entfällt der Befehl, sie zu töten. [Misrachi]
Dieser Vers ist selbst dann nötig, wenn sie die gesamte Torah auf sich nehmen und vollständige Juden werden möchten. Man könnte meinen, dass Personen aus den sieben Völkern Kna’ans wegen ihrer tiefen Verwicklung in den Götzendienst von einer Konversion ausgeschlossen sind. Daher ist der Vers nötig, um zu zeigen, dass eine solche Annahme des Judentums gültig ist. [Gur Arye]

Man könnte meinen, eine solche Konversion zum Judentum sei ausgeschlossen, da sie vermutlich aus Angst [vor dem Tod] und nicht aus echter Überzeugung geschieht.
Maskil leDavid
כִּֽי־תָצ֣וּר אֶל־עִיר֩ יָמִ֨ים רַבִּ֜ים לְֽהִלָּחֵ֧ם עָלֶ֣יהָ לְתָפְשָׂ֗הּ לֹֽא־תַשְׁחִ֤ית אֶת־עֵצָהּ֙ לִנְדֹּ֤חַ עָלָיו֙ גַּרְזֶ֔ן כִּ֚י מִמֶּ֣נּוּ תֹאכֵ֔ל וְאֹת֖וֹ לֹ֣א תִכְרֹ֑ת כִּ֤י הָֽאָדָם֙ עֵ֣ץ הַשָּׂדֶ֔ה לָבֹ֥א מִפָּנֶ֖יךָ בַּמָּצֽוֹר׃
19
19
Wenn du eine Stadt belagerst viele Tage, um gegen sie zu kämpfen, sie zu erobern, dann sollst du ihre Bäume nicht vernichten, die Axt darüber zu schwingen, denn du kannst davon essen und sollst den Baum nicht umhauen. Ist denn der Baum des Feldes ein Mensch, dass er von dir in die Belagerung hineingezogen werden soll?
viele Tage
יָמִים – zwei,
רַבִּים – drei. Von hier entnimmt man, dass man die Belagerung von heidnischen Städten nicht weniger als drei Tage vor dem Schabbat anfangen darf. Weiters lehrt der Vers, dass man zwei oder drei Tage lang den Frieden anbieten soll. So heißt es auch (2 Sam. 1:1) וַיֵּשֶׁב דָּוִד בְּצִקְלָג יָמִים שְׁנָיִם „David verweilte in Ziklag zwei Tage“; der Vers spricht von einem freiwilligen Krieg (מִלְחֶמֶת הָרְשׁוּת).
Raschi
Ist denn der Baum des Feldes ein Mensch
כִּי הָאָדָם עֵץ הַשָּׂדֶה „Ist denn der Baum des Feldes ein Mensch“, dieses כִּי hat die Bedeutung von „etwa“. Ist es etwa ein Mensch – der Baum des Feldes –, in die Belagerung vor dir eingeschlossen zu werden und die Leiden des Hungers und des Durstes gleich den Bewohnern der Stadt zu erleiden? Warum willst du [den Baum] zerstören?
Raschi
רַ֞ק עֵ֣ץ אֲשֶׁר־תֵּדַ֗ע כִּֽי־לֹא־עֵ֤ץ מַאֲכָל֙ ה֔וּא אֹת֥וֹ תַשְׁחִ֖ית וְכָרָ֑תָּ וּבָנִ֣יתָ מָצ֗וֹר עַל־הָעִיר֙ אֲשֶׁר־הִ֨וא עֹשָׂ֧ה עִמְּךָ֛ מִלְחָמָ֖ה עַ֥ד רִדְתָּֽהּ׃
20
20
Nur einen Baum, von dem du weißt, dass er kein Baum ist, von dem man essen kann, den darfst du vernichten und umhauen. Und du kannst Belagerungsgerät davon bauen gegen die Stadt, die mit dir Krieg führt, bis sie gefallen ist.
bis sie gefallen ist
עַד רִדְתָּהּ „bis sie gefallen ist“ bedeutet „bezwingen“, dass sie dir unterworfen ist.
Raschi
כִּי־יִמָּצֵ֣א חָלָ֗ל בָּאֲדָמָה֙ אֲשֶׁר֩ יְהוָ֨ה אֱלֹהֶ֜יךָ נֹתֵ֤ן לְךָ֙ לְרִשְׁתָּ֔הּ נֹפֵ֖ל בַּשָּׂדֶ֑ה לֹ֥א נוֹדַ֖ע מִ֥י הִכָּֽהוּ׃
1
1
Wenn ein Erschlagener gefunden wird auf dem Boden, den der Ewige, dein G‑tt, dir gibt, in Besitz zu nehmen, auf dem Feld liegend, ohne dass es bekannt ist, wer ihn erschlagen hat.
וְיָצְא֥וּ זְקֵנֶ֖יךָ וְשֹׁפְטֶ֑יךָ וּמָדְדוּ֙ אֶל־הֶ֣עָרִ֔ים אֲשֶׁ֖ר סְבִיבֹ֥ת הֶחָלָֽל׃
2
2
Dann sollen hinausgehen deine Ältesten und deine Richter und messen zu den Städten hin, die rund um den Erschlagenen sind.
Dann sollen hinausgehen deine Ältesten: die Ausgezeichneten unter deinen Ältesten, das ist der oberste Gerichtshof (סַנְהֶדְרִי גְּדוֹלָה). (Sota 44b)
Raschi
und messen: von dem Ort, wo der Erschlagene liegt.
Raschi
zu den Städten hin, die rund um den Erschlagenen sind: nach jeder Seite; um zu wissen, welche Stadt die nächste ist.
Raschi
וְהָיָ֣ה הָעִ֔יר הַקְּרֹבָ֖ה אֶל־הֶחָלָ֑ל וְלָֽקְח֡וּ זִקְנֵי֩ הָעִ֨יר הַהִ֜וא עֶגְלַ֣ת בָּקָ֗ר אֲשֶׁ֤ר לֹֽא־עֻבַּד֙ בָּ֔הּ אֲשֶׁ֥ר לֹא־מָשְׁכָ֖ה בְּעֹֽל׃
3
3
Und die Stadt, die die nächste ist zu dem Erschlagenen, die Ältesten dieser Stadt sollen nehmen eine junge Kuh, mit der noch nie gearbeitet wurde, die noch nie am Joch gezogen hat.
וְהוֹרִ֡דוּ זִקְנֵי֩ הָעִ֨יר הַהִ֤וא אֶת־הָֽעֶגְלָה֙ אֶל־נַ֣חַל אֵיתָ֔ן אֲשֶׁ֛ר לֹא־יֵעָבֵ֥ד בּ֖וֹ וְלֹ֣א יִזָּרֵ֑עַ וְעָֽרְפוּ־שָׁ֥ם אֶת־הָעֶגְלָ֖ה בַּנָּֽחַל׃
4
4
Und es sollen hinunterführen die Ältesten dieser Stadt die Kuh in ein hartes Tal, das nicht bearbeitet und nicht besät werden kann, und dort im Tal die Kuh mit einem Genickschlag töten.
in ein hartes Tal
אֶל נַחַל אֵיתָן „in ein hartes Tal“: [der Erdboden des Tales ist] hart und wurde nicht bearbeitet (siehe Sota 45b).
Raschi
mit einem Genickschlag
Das Genick wird mit einem Hackmesser durchschlagen (Sota 45b).
Der Ewige sagt: Es komme ein Kalb, das noch kein Jahr alt ist und keine Früchte [d.h. Nachkommen] hervorgebracht hat und werde an einem Ort getötet, der keine Früchte hervorbringt, um für die Ermordung eines Menschen zu sühnen, den man keine Früchte [d.h. Mizwot] mehr hervorbringen hat lassen (Sota 46a).
Raschi
וְנִגְּשׁ֣וּ הַכֹּהֲנִים֮ בְּנֵ֣י לֵוִי֒ כִּ֣י בָ֗ם בָּחַ֞ר יְהוָ֤ה אֱלֹהֶ֙יךָ֙ לְשָׁ֣רְת֔וֹ וּלְבָרֵ֖ךְ בְּשֵׁ֣ם יְהוָ֑ה וְעַל־פִּיהֶ֥ם יִהְיֶ֖ה כָּל־רִ֥יב וְכָל־נָֽגַע׃
5
5
Dann sollen herantreten die Kohanim, die Söhne von Levi, denn sie hat der Ewige, dein G‑tt, erwählt, Ihm zu dienen und im Namen des Ewigen zu segnen, und nach ihrem Ausspruch wird jeder Streit und jeder Schaden entschieden.
Schaden: ein Aussatzschaden (נֶגַע צָרָעַת). Siehe zuvor, 17:8–9.
וְכֹ֗ל זִקְנֵי֙ הָעִ֣יר הַהִ֔וא הַקְּרֹבִ֖ים אֶל־הֶחָלָ֑ל יִרְחֲצוּ֙ אֶת־יְדֵיהֶ֔ם עַל־הָעֶגְלָ֖ה הָעֲרוּפָ֥ה בַנָּֽחַל׃
6
6
Und alle Ältesten dieser Stadt, die die nächsten sind zu dem Erschlagenen, sollen ihre Hände waschen über der Kuh, die mit Nackenschnitt im Tal getötet wurde.
וְעָנ֖וּ וְאָמְר֑וּ יָדֵ֗ינוּ לֹ֤א שָֽׁפְכוּ֙ כתיב שפכה אֶת־הַדָּ֣ם הַזֶּ֔ה וְעֵינֵ֖ינוּ לֹ֥א רָאֽוּ׃
7
7
Und die Ältesten der Stadt sollen beginnen und sagen: „Unsere Hände haben dieses Blut nicht vergossen und unsere Augen haben ihn nicht gesehen.“
„Unsere Hände haben dieses Blut nicht vergossen“
Vermutet denn jemand, dass die Ältesten des Gerichts Mörder seien? Nur, wir haben ihn nicht gesehen und ohne Speise und ohne Begleitung entlassen. Und die Kohanim sagen (nächster Vers): „Vergib deinem Volk Israel!“
Raschi
כַּפֵּר֩ לְעַמְּךָ֨ יִשְׂרָאֵ֤ל אֲשֶׁר־פָּדִ֙יתָ֙ יְהוָ֔ה וְאַל־תִּתֵּן֙ דָּ֣ם נָקִ֔י בְּקֶ֖רֶב עַמְּךָ֣ יִשְׂרָאֵ֑ל וְנִכַּפֵּ֥ר לָהֶ֖ם הַדָּֽם׃
8
8
Die Kohanim sagen: „Vergib Deinem Volk Israel, das du erlöst hast, Ewiger! Und lass kein unschuldiges Blut fließen in der Mitte Deines Volkes Israel.“ Und so wird ihnen das Blut vergeben.
Und so wird ihnen das Blut vergeben
[Diese Worte sind nicht mehr Teil des Gebetes der Kohanim, sondern] der Vers verkündet ihnen, dass, wenn sie so tun, ihnen die Schuld verziehen wird (Sota 46a).
Raschi
וְאַתָּ֗ה תְּבַעֵ֛ר הַדָּ֥ם הַנָּקִ֖י מִקִּרְבֶּ֑ךָ כִּֽי־תַעֲשֶׂ֥ה הַיָּשָׁ֖ר בְּעֵינֵ֥י יְהוָֽה׃
9
9
Und du sollst wegschaffen das Vergießen von unschuldigem Blut aus deiner Mitte, denn du sollst tun, was recht ist in den Augen des Ewigen.
Und du sollst wegschaffen
Das lehrt, dass wenn der Mörder gefunden wird, nachdem das Kalb getötet wurde, er trotzdem hingerichtet wird. Und das ist, „was recht ist in den Augen des Ewigen“. (Sota 47b)
Raschi