וְיִֽתֶּן־לְךָ֙ הָאֱלֹהִ֔ים מִטַּל֙ הַשָּׁמַ֔יִם וּמִשְׁמַנֵּ֖י הָאָ֑רֶץ וְרֹ֥ב דָּגָ֖ן וְתִירֹֽשׁ׃
28
28
Jizchak segnete seinen Sohn Jaakow: Und G‑tt gebe dir vom Tau des Himmels und vom Fett der Erde und Fülle an Getreide und Most.
Und G‑tt gebe dir
Er gebe und gebe immer wieder.
Nach dem einfachen Sinn bezieht es sich auf den Vers zuvor רְאֵה רֵיחַ בְּנִי כְּרֵיחַ שָׂדֶה „Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch eines Feldes“, und außerdem gebe Er dir vom Tau des Himmels.
Nach dem einfachen Sinn bezieht es sich auf den Vers zuvor רְאֵה רֵיחַ בְּנִי כְּרֵיחַ שָׂדֶה „Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch eines Feldes“, und außerdem gebe Er dir vom Tau des Himmels.
Raschi
vom Tau des Himmels: wie der einfache Sinn ist. Midraschim gibt es dazu auf vielfache Weise.
Raschi
*G‑tt (Elokim)***
Warum steht dieser G‑ttesname הָאֱלֹהִים, der auf das Recht hinweist? Wenn es dir gebührt, gebe Er dir; und wenn nicht, gebe Er dir nicht. Zu Esaw aber sagte Er (Vers 39) מִשְׁמַנֵּי הָאָרֶץ יִהְיֶה מוֹשָׁבֶךָ „Von der Fettigkeit der Erde sei dein Sitz“, ob du fromm oder böse sein wirst, gebe Er dir. Und von Jizchak lernte Schlomo. Als er den Tempel gebaut hatte, ordnete er sein Gebet. Einer von Israel, der G‑ttvertrauen hat und das Urteil, das ihn trifft, gerecht preist, wird nicht gegen Dich murren, darum (1 Kön. 8:39) וְנָתַתָּ לְאִישׁ כִּדְרָכָיו אֲשֶׁר תֵּדַע אֶת לְבָבוֹ „gib einem jeden nach seinen Wegen, denn Du kennst sein Herz“. Aber der Fremde hat kein G‑ttvertrauen; darum sagte er, אַתָּה תִּשְׁמַע הַשָּׁמַיִם גו׳ וְעָשִׂיתָ כְּכֹל אֲשֶׁר יִקְרָא אֵלֶיךָ הַנָּכְרִי „und Du, höre im Himmel und tue ganz so, wie der Fremde zu Dir ruft“, ob würdig oder nicht, gib ihm, damit er nicht gegen Dich murre.
Warum steht dieser G‑ttesname הָאֱלֹהִים, der auf das Recht hinweist? Wenn es dir gebührt, gebe Er dir; und wenn nicht, gebe Er dir nicht. Zu Esaw aber sagte Er (Vers 39) מִשְׁמַנֵּי הָאָרֶץ יִהְיֶה מוֹשָׁבֶךָ „Von der Fettigkeit der Erde sei dein Sitz“, ob du fromm oder böse sein wirst, gebe Er dir. Und von Jizchak lernte Schlomo. Als er den Tempel gebaut hatte, ordnete er sein Gebet. Einer von Israel, der G‑ttvertrauen hat und das Urteil, das ihn trifft, gerecht preist, wird nicht gegen Dich murren, darum (1 Kön. 8:39) וְנָתַתָּ לְאִישׁ כִּדְרָכָיו אֲשֶׁר תֵּדַע אֶת לְבָבוֹ „gib einem jeden nach seinen Wegen, denn Du kennst sein Herz“. Aber der Fremde hat kein G‑ttvertrauen; darum sagte er, אַתָּה תִּשְׁמַע הַשָּׁמַיִם גו׳ וְעָשִׂיתָ כְּכֹל אֲשֶׁר יִקְרָא אֵלֶיךָ הַנָּכְרִי „und Du, höre im Himmel und tue ganz so, wie der Fremde zu Dir ruft“, ob würdig oder nicht, gib ihm, damit er nicht gegen Dich murre.
Raschi