Der tägliche Chumasch-Abschnitt

8. Tewet 5787

Freitag, 18. Dezember 2026

Heute

Wajigasch

6. Alija

(Bereschit 46:28 – 47:10)

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וְאֶת־יְהוּדָ֞ה שָׁלַ֤ח לְפָנָיו֙ אֶל־יוֹסֵ֔ף לְהוֹרֹ֥ת לְפָנָ֖יו גֹּ֑שְׁנָה וַיָּבֹ֖אוּ אַ֥רְצָה גֹּֽשֶׁן׃
28
28
Jaakow sandte Jehuda voraus zu Josef, dass er vor ihm Weisung gebe nach Goschen, und sie kamen an im Land Goschen.
dass er vor ihm Weisung gebe
לְהוֹרֹת לְפָנָיו bedeutet, wie der Targum übersetzt „für ihn den Ort freizumachen“ und ihm zu zeigen, wo er sich dort niederlassen könne.
Raschi
vor ihm
לְפָנָיו „vor ihm“, bevor er dorthin käme.
Der Midrasch sagt לְהוֹרוֹת לְפָנָיו – für ihn ein Tora-Lehrhaus zu gründen, von dem die Belehrung (הוֹרָאָה) ausgehen solle (Tanchuma, Abschn. 11; Bereschit Rabba 95:3).
Raschi
וַיֶּאְסֹ֤ר יוֹסֵף֙ מֶרְכַּבְתּ֔וֹ וַיַּ֛עַל לִקְרַֽאת־יִשְׂרָאֵ֥ל אָבִ֖יו גֹּ֑שְׁנָה וַיֵּרָ֣א אֵלָ֗יו וַיִּפֹּל֙ עַל־צַוָּארָ֔יו וַיֵּ֥בְךְּ עַל־צַוָּארָ֖יו עֽוֹד׃
29
29
Josef bespannte seinen Wagen und zog hinauf, seinem Vater Israel entgegen, nach Goschen. Er erschien vor ihm und fiel ihm um den Hals und weinte an seinem Hals lange.
Da bespannte Josef seinen Wagen
Er selbst spannte die Pferde an den Wagen, beeilte sich, um seinen Vater zu ehren.
Raschi
er erschien vor ihm
Er: Josef, erschien vor ihm: seinem Vater Jaakow.
Raschi
weinte an seinem Hals lange
עוֹד bedeutet „viel“; ebenso (Ijow 34:23) כִּי לֹא עַל אִישׁ יָשִׂים עוֹד „denn Er legt auf den Menschen nicht mehr (עוֹד)“, das Wort עוֹד bedeutet soviel wie רִבּוּי „Vermehrung“, G‑tt legt nicht Anklagen auf ihn, die mehr sind als seine Sünden. Auch hier, er vermehrte und fügte dem Weinen mehr als gewöhnlich hinzu. Jaakow Awinu aber fiel nicht um Josefs Hals und küsste ihn nicht – unsere Lehrer sagen, er sagte gerade Kriat Schma.
Raschi
Jaakow Awinu war von solcher Dankbarkeit ergriffen, als er seinen Sohn nach 22 Jahren wiedersah, dass er die mächtig wogenden Gefühle der Liebe und Freude sofort auf die Bindung mit G‑tt – durch das Lesen des Schma – lenken wollte.
Gur Arye
Dass Jaakow bei der Begegnung mit seinem Sohn Kriat Schma sagte, ist aus den Worten לִקְרַאת יִשְׂרָאֵל אָבִיו zu entnehmen; das gelesen werden kann als לִקְרִאַת יִשְׂרָאֵל אָבִיו „zum [Lesen des Schma] Israel durch seinen Vater“.
Dawek Tow
וַיֹּ֧אמֶר יִשְׂרָאֵ֛ל אֶל־יוֹסֵ֖ף אָמ֣וּתָה הַפָּ֑עַם אַחֲרֵי֙ רְאוֹתִ֣י אֶת־פָּנֶ֔יךָ כִּ֥י עוֹדְךָ֖ חָֽי׃
30
30
Und Israel sagte zu Josef: Sogar wenn ich jetzt sterbe, bin ich getröstet, nachdem ich dein Gesicht gesehen habe, dass du noch lebst.
wenn ich jetzt sterbe
Der einfache Sinn ist, wie Targum Onkelos sagt: מְנַחַם אֲנָא בָּתַר דַּחֲזֵיתִנּוּן לְאַפָּךְ [sogar wenn ich jetzt sterbe] „bin ich jetzt getröstet, dass ich dein Gesicht gesehen habe“.
Der Midrasch sagt dazu, ich dachte, zweimal sterben zu müssen, in dieser Welt und in der zukünftigen Welt, weil sich die Schechina von mir entfernt hatte, und ich glaubte, dass der Ewige deinen Tod von mir fordere. Jetzt, da du noch lebst, werde ich הַפָּעַם nur einmal sterben (Tanchuma, Abschn. 9).
Raschi
וַיֹּ֨אמֶר יוֹסֵ֤ף אֶל־אֶחָיו֙ וְאֶל־בֵּ֣ית אָבִ֔יו אֶעֱלֶ֖ה וְאַגִּ֣ידָה לְפַרְעֹ֑ה וְאֹֽמְרָ֣ה אֵלָ֔יו אַחַ֧י וּבֵית־אָבִ֛י אֲשֶׁ֥ר בְּאֶֽרֶץ־כְּנַ֖עַן בָּ֥אוּ אֵלָֽי׃
31
31
Und Josef sprach zu seinen Brüdern und zu dem Haushalt seines Vaters: Ich will hinaufziehen und dem Pharao berichten und zu ihm sagen: Meine Brüder und das Haus meines Vaters, die im Land Kna‘an waren, sind zu mir gekommen.
und zu ihm sagen: Meine Brüder …
Und außerdem werde ich zu ihm sagen (nächster Vers), die Männer sind Schafhirten …
Raschi
וְהָאֲנָשִׁים֙ רֹ֣עֵי צֹ֔אן כִּֽי־אַנְשֵׁ֥י מִקְנֶ֖ה הָי֑וּ וְצֹאנָ֧ם וּבְקָרָ֛ם וְכָל־אֲשֶׁ֥ר לָהֶ֖ם הֵבִֽיאוּ׃
32
32
Und die Männer sind Schafhirten, denn Viehzucht treiben sie, und ihre Schafe und ihre Rinder und alles ihrige haben sie mitgebracht.
וְהָיָ֕ה כִּֽי־יִקְרָ֥א לָכֶ֖ם פַּרְעֹ֑ה וְאָמַ֖ר מַה־מַּעֲשֵׂיכֶֽם׃
33
33
Und geschieht es, dass Pharao euch rufen lässt und sagt: Was ist eure Tätigkeit?,
וַאֲמַרְתֶּ֗ם אַנְשֵׁ֨י מִקְנֶ֜ה הָי֤וּ עֲבָדֶ֙יךָ֙ מִנְּעוּרֵ֣ינוּ וְעַד־עַ֔תָּה גַּם־אֲנַ֖חְנוּ גַּם־אֲבֹתֵ֑ינוּ בַּעֲב֗וּר תֵּשְׁבוּ֙ בְּאֶ֣רֶץ גֹּ֔שֶׁן כִּֽי־תוֹעֲבַ֥ת מִצְרַ֖יִם כָּל־רֹ֥עֵה צֹֽאן׃
34
34
dann sollt ihr sagen: Viehzucht treiben deine Diener von unserer Jugend bis jetzt, so wir, so unsere Väter, — damit ihr wohnet im Land Goschen, denn ein Gräuel für die Mizrim sind alle Schafhirten.
damit ihr wohnet im Land Goschen: denn das braucht ihr, weil es ein Weideland ist. Und wenn ihr zu ihm sprecht, dass ihr in keiner anderen Arbeit erfahren seid, wird er euch von sich entfernen und euch dort wohnen lassen.
Raschi
denn ein Gräuel für die Mizrim sind alle Schafhirten: weil sie die Schafe als Götter verehren.
Raschi
וַיָּבֹ֣א יוֹסֵף֮ וַיַּגֵּ֣ד לְפַרְעֹה֒ וַיֹּ֗אמֶר אָבִ֨י וְאַחַ֜י וְצֹאנָ֤ם וּבְקָרָם֙ וְכָל־אֲשֶׁ֣ר לָהֶ֔ם בָּ֖אוּ מֵאֶ֣רֶץ כְּנָ֑עַן וְהִנָּ֖ם בְּאֶ֥רֶץ גֹּֽשֶׁן׃
1
1
Es kam Josef und berichtete dem Pharo und sagte: Mein Vater und meine Brüder und ihr Kleinvieh und ihre Rinder und alles, was ihnen gehört, sind gekommen aus dem Land Kna’an und jetzt sind sie im Land Goschen.
וּמִקְצֵ֣ה אֶחָ֔יו לָקַ֖ח חֲמִשָּׁ֣ה אֲנָשִׁ֑ים וַיַּצִּגֵ֖ם לִפְנֵ֥י פַרְעֹֽה׃
2
2
Und einen Teil seiner Brüder nahm er, nämlich fünf Männer, und stellte sie dem Pharao vor.
einen Teil seiner Brüder: von den Geringsten von ihnen an Kraft, die nicht stark aussahen; denn wenn er sie als Helden erkennen würde, dann würde er sie zu seinen Kriegsleuten machen. Folgende waren es: Rëuwen, Schimon, Levi, Jissachar und Binjamin; das sind jene, deren Name Mosche nicht zwei Mal nannte, als er sie segnete. Aber die Namen der Starken nannte er zwei Mal: (Dew. 33:7) וְזֹאת לִיהוּדָה שְׁמַע ה׳ קוֹל יְהוּדָה „und das für Jehuda, erhöre, G‑tt, die Stimme Jehudas“; (33:20) וּלְגָד אָמַר בָּרוּךְ מַרְחִיב גָּד „und für Gad sagte er, Gelobt sei, der Gad ausbreitet“; (33:23) וּלְנַפְתָּלִי אָמַר נַפְתָּלִי „und für Naftali sagte er ,Naftali‘“; (33:22) וּלְדָן אָמַר דָּן „und für Dan sagte er ,Dan‘“. Und ebenso für Sewulun, und ebenso für Ascher. Das sind die Worte des Bereschit Rabba (95:4), welcher die Aggada von Eretz Israel ist.
Aber in unserem Talmud Bawli (Bawa Kama 92a) finden wir, dass jene, deren Namen Mosche zwei Mal nannte, die schwachen waren, und jene brachte er vor Pharao. Dass Jehudas Name doppelt steht, ist nicht wegen seiner Schwäche, sondern das hat einen anderen Grund, wie dort in Bawa Kama erläutert wird. In einer Baraita des Sifre (סִפְרֵי, פָּרָשַׁת וְזֹאת הַבְּרָכָה) haben wir dieselbe Erklärung wie in unserer Gemara.
Raschi
[Bawa Kama 92a] Der Vers sagt וּמִקְצֵה אֶחָיו לָקַח חֲמִשָּׁה אֲנָשִׁים „einen Teil seiner Brüder nahm er, fünf Männer“ – wer waren diese fünf? Rabbi Jochanan sagte, es waren die fünf, deren Namen zwei Mal genannt werden (Sewulun, Dan, Naftali, Gad, Ascher) und Josef stellte sie Pharao deshalb vor, damit er seine Brüder nicht für den Heeresdienst verwende. – Jehuda aber, der Stärkste, wird ebenfalls zwei Mal genannt? Jehuda wird aus einem besonderen Grund zwei Mal genannt.
Rabbi Schmuel b. Nachmani sagte nämlich im Namen R. Jonathans: Es steht (Dew. 33:6–7) יְחִי רְאוּבֵן וְאַל יָמֹת וִיהִי מְתָיו מִסְפָּר „Es lebe Rëuwen und sterbe nicht, seine Männer seien eine Zahl“, וְזֹאת לִיהוּדָה „Und das von Jehuda“, keine andere Segnung der Stämme beginnt mit dem Wort וְזֹאת. Die ganzen vierzig Jahre, in der die Juden in der Wüste waren, wackelten die Gebeine Jehudas im Sarg herum. Da kam Mosche Rabbenu und flehte um Erbarmen, indem er sprach: Herr der Welt, Jehuda ist es ja, der Rëuwen veranlasst hat, seine Sünde zu bekennen. Sofort שְׁמַע ה׳ קוֹל יְהוּדָה „erhörte G‑tt die Stimme Jehudas“, und es setzten sich seine Gebeine zusammen, doch ließ man ihn nicht die himmlische Jeschiwa betreten. Da sagte Mosche וְאֶל עַמּוֹ תְּבִיאֶנּוּ „zu seinem Volk bringe man ihn“. Er verstand aber nicht, was die Rabbanan sprachen, um sich mit ihnen beim Lernen unterhalten zu können. Da sagte Mosche יָדָיו רָב לוֹ „seine Hände seien kräftig“. Aber noch immer vermochte er nicht, die Entscheidung einer Halacha zu bestimmen und gegenüber den anderen Chachamim durchzusetzen, da sagte Mosche וְעֵזֶר מִצָּרָיו תִּהְיֶה „Sei ihm Hilfe gegenüber seinen Bedrängern“.
וַיֹּ֧אמֶר פַּרְעֹ֛ה אֶל־אֶחָ֖יו מַה־מַּעֲשֵׂיכֶ֑ם וַיֹּאמְר֣וּ אֶל־פַּרְעֹ֗ה רֹעֵ֥ה צֹאן֙ עֲבָדֶ֔יךָ גַּם־אֲנַ֖חְנוּ גַּם־אֲבוֹתֵֽינוּ׃
3
3
Pharao sprach zu seinen Brüdern: Was ist eure Tätigkeit? Sie sagten zu Pharao: Schafhirten sind wir, deine Diener, sowohl wir als auch unsere Väter.
וַיֹּאמְר֣וּ אֶל־פַּרְעֹ֗ה לָג֣וּר בָּאָרֶץ֮ בָּאנוּ֒ כִּי־אֵ֣ין מִרְעֶ֗ה לַצֹּאן֙ אֲשֶׁ֣ר לַעֲבָדֶ֔יךָ כִּֽי־כָבֵ֥ד הָרָעָ֖ב בְּאֶ֣רֶץ כְּנָ֑עַן וְעַתָּ֛ה יֵֽשְׁבוּ־נָ֥א עֲבָדֶ֖יךָ בְּאֶ֥רֶץ גֹּֽשֶׁן׃
4
4
Sie sagten außerdem zu Pharao: Um uns zeitweilig aufzuhalten im Land sind wir gekommen. Denn es gibt keine Weide für das Kleinvieh, das wir, deine Diener haben, weil der Hunger schwer ist im Land Kna’an. Und jetzt, mögen doch deine Diener im Land Goschen wohnen!
Weide: grasbewachsenes Land, auf dem das Vieh weiden kann.
וַיֹּ֣אמֶר פַּרְעֹ֔ה אֶל־יוֹסֵ֖ף לֵאמֹ֑ר אָבִ֥יךָ וְאַחֶ֖יךָ בָּ֥אוּ אֵלֶֽיךָ׃
5
5
Es sprach Pharao zu Josef, wie folgt: Dein Vater und deine Brüder sind zu dir gekommen.
אֶ֤רֶץ מִצְרַ֙יִם֙ לְפָנֶ֣יךָ הִ֔וא בְּמֵיטַ֣ב הָאָ֔רֶץ הוֹשֵׁ֥ב אֶת־אָבִ֖יךָ וְאֶת־אַחֶ֑יךָ יֵשְׁבוּ֙ בְּאֶ֣רֶץ גֹּ֔שֶׁן וְאִם־יָדַ֗עְתָּ וְיֶשׁ־בָּם֙ אַנְשֵׁי־חַ֔יִל וְשַׂמְתָּ֛ם שָׂרֵ֥י מִקְנֶ֖ה עַל־אֲשֶׁר־לִֽי׃
6
6
Das Land Mizraim ist vor dir offen, in dem besten Teil des Landes lasse wohnen deinen Vater und deine Brüder. Wohnen sollen sie im Land Goschen und wenn du weißt, dass unter ihnen erfahrene Männer sind, dann setze sie zu Aufsehern des Viehes, das mir gehört.
erfahrene Männer: erfahren in ihrem Beruf, Schafe zu weiden.
Raschi
setze sie zu Aufsehern des Viehes, das mir gehört: zu Aufsehern über meine Schafe.
Raschi
וַיָּבֵ֤א יוֹסֵף֙ אֶת־יַֽעֲקֹ֣ב אָבִ֔יו וַיַּֽעֲמִדֵ֖הוּ לִפְנֵ֣י פַרְעֹ֑ה וַיְבָ֥רֶךְ יַעֲקֹ֖ב אֶת־פַּרְעֹֽה׃
7
7
Dann brachte Josef seinen Vater Jaakow und stellte ihn dem Pharao vor. Und Jaakow begrüßte den Pharao.
Jaakow begrüßte
וַיְבָרֶךְ יַעֲקֹב „Jaakow begrüßte“: das ist ein Friedensgruß, wie alle zu tun pflegen, die von Zeit zu Zeit vor Königen erscheinen. Auf Französisch saluder „grüßen“.
Raschi
וַיֹּ֥אמֶר פַּרְעֹ֖ה אֶֽל־יַעֲקֹ֑ב כַּמָּ֕ה יְמֵ֖י שְׁנֵ֥י חַיֶּֽיךָ׃
8
8
Und Pharao sprach zu Jaakow: Wieviel sind die Tage deiner Lebensjahre?
וַיֹּ֤אמֶר יַעֲקֹב֙ אֶל־פַּרְעֹ֔ה יְמֵי֙ שְׁנֵ֣י מְגוּרַ֔י שְׁלֹשִׁ֥ים וּמְאַ֖ת שָׁנָ֑ה מְעַ֣ט וְרָעִ֗ים הָיוּ֙ יְמֵי֙ שְׁנֵ֣י חַיַּ֔י וְלֹ֣א הִשִּׂ֗יגוּ אֶת־יְמֵי֙ שְׁנֵי֙ חַיֵּ֣י אֲבֹתַ֔י בִּימֵ֖י מְגוּרֵיהֶֽם׃
9
9
Jaakow sagte zu Pharao: Die Tage meiner Jahre des Aufenthalts sind 130 Jahre. Wenig und schlecht waren die Tage meiner Lebensjahre und sie reichen nicht an die Tage der Lebensjahre meiner Väter in den Tagen ihres Aufenthaltes in dieser Welt.
meiner Jahre des Aufenthalts
שְׁנֵי מְגוּרַי – יְמֵי גֵרוּתִי, die Tage meiner Heimatlosigkeit. Alle meine Tage war ich ein Fremder auf Erden,
und sie reichen nicht in ihrer Glücklichkeit [an das Leben meiner Väter].
Raschi
וַיְבָ֥רֶךְ יַעֲקֹ֖ב אֶת־פַּרְעֹ֑ה וַיֵּצֵ֖א מִלִּפְנֵ֥י פַרְעֹֽה׃
10
10
Jaakow grüßte den Pharao und ging weg von Pharao.
Jaakow grüßte den Pharao
וַיְבָרֶךְ יַעֲקֹב „Jaakow grüßte“, wie alle zu tun pflegen, die sich von Fürsten verabschieden, dass sie sie segnen und um Erlaubnis bitten, wegzugehen. Und womit segnete er ihn? Dass der Nil beim Näherkommen seiner Füße emporsteige. Denn Mizraim wird nicht vom Regenwasser getränkt, sondern der Nil steigt empor und bewässert das Land. Und vom Segen Jaakows an und weiter, wenn Pharao zum Nil kam, stieg er ihm entgegen, und bewässerte das Land.
Raschi