וַיְחִ֤י יַעֲקֹב֙ בְּאֶ֣רֶץ מִצְרַ֔יִם שְׁבַ֥ע עֶשְׂרֵ֖ה שָׁנָ֑ה וַיְהִ֤י יְמֵֽי־יַעֲקֹב֙ שְׁנֵ֣י חַיָּ֔יו שֶׁ֣בַע שָׁנִ֔ים וְאַרְבָּעִ֥ים וּמְאַ֖ת שָׁנָֽה׃
28
28
Und Jaakow lebte im Land Mizraim siebzehn Jahre, und es waren die Tage Jaakows, die Jahre seines Lebens, 147 Jahre.
Und Jaakow lebte
Warum ist dieser Abschnitt geschlossen [vom vorhergehenden Abschnitt im Sefer Torah nicht getrennt]? Weil nach dem Tod unseres Vaters Jaakow die Augen und das Herz Israels durch die Leiden der Sklaverei geschlossen wurden, als man anfing, sie zu unterdrücken.
Andere Erklärung: Jaakow wollte seinen Kindern das Ende der Zeiten enthüllen, da wurde es ihm verschlossen.
Raschi
Es ist uns von Esra (עֶזְרָא הַסּוֹפֵר) überliefert, dass mit dem Vers וַיְחִי יַעֲקֹב „Und Jaakow lebte …“ ein neuer Abschnitt beginnt, getrennt vom vorhergehenden Vers וַיֵּשֶׁב יִשְׂרָאֵל „Israel wohnte …“. Und das, obwohl es zwischen den beiden Versen keinerlei Unterbrechung im Sefer Torah gibt. Bei allen anderen Vorkommen von פָּרָשָׁה סְתוּמָה (einem „geschlossenen Abschnitt“) trennt ein Leerraum von 9 Buchstaben, hier aber gibt es überhaupt keinen Abstand zwischen den zwei Abschnitten.
Misrachi, Minchat Jehuda
וַיִּקְרְב֣וּ יְמֵֽי־יִשְׂרָאֵ֘ל לָמוּת֒ וַיִּקְרָ֣א ׀ לִבְנ֣וֹ לְיוֹסֵ֗ף וַיֹּ֤אמֶר לוֹ֙ אִם־נָ֨א מָצָ֤אתִי חֵן֙ בְּעֵינֶ֔יךָ שִֽׂים־נָ֥א יָדְךָ֖ תַּ֣חַת יְרֵכִ֑י וְעָשִׂ֤יתָ עִמָּדִי֙ חֶ֣סֶד וֶאֱמֶ֔ת אַל־נָ֥א תִקְבְּרֵ֖נִי בְּמִצְרָֽיִם׃
29
29
Als nun die Tage Israels dem Sterben nahe kamen, rief er seinen Sohn Josef und sagte zu ihm: Wenn ich Gnade gefunden habe in deinen Augen, so lege doch deine Hand unter meine Hüfte — tue wahrhafte Güte an mir: Begrabe mich nun nicht in Mizraim.
die Tage Israels dem Sterben nahe kamen
וַיִּקְרְבוּ יְמֵי יִשְׂרָאֵל לָמוּת „die Tage Israels dem Sterben nahe kamen“: jeder, bei dem ein Nahen zum Sterben steht (קְרִיבָה לָמוּת), erreichte nicht die Tage seiner Väter.
Raschi
rief er seinen Sohn Josef: denjenigen, der die Macht besaß, es auszuführen.
Raschi
lege doch deine Hand: und schwöre.
Raschi
wahrhafte Güte
חֶסֶד וֶאֱמֶת, wörtl. „Güte und Wahrhaftigkeit“: die Güte, die man Toten erweist, ist wahrhafte Güte (חֶסֶד שֶׁל אֱמֶת), weil man dabei nicht auf eine Belohnung der Wohltat wartet.
Raschi
Begrabe mich nun nicht in Mizraim
Weil später Mizraims Staub zu Ungeziefer werden wird [wie es heißt (Schem. 8:13) כָּל עֲפַר הָאָרֶץ הָיָה כִנִּים בְּכָל אֶרֶץ מִצְרָיִם „aller Staub der Erde im ganzen Land Mizraim wurde zu Ungeziefer“], und das Ungeziefer würde sich dann unter meinem Körper bewegen und mich stören.
Außerdem stehen die Toten des Auslandes (חוּצָה לָאָרֶץ) nur nach dem Schmerz einer Wanderung durch unterirdische Gänge ins Land Israel zu neuem Leben auf.
Und damit mich die Mizrim nicht als Abgott (falschen Gott) verehren.
Raschi
וְשָֽׁכַבְתִּי֙ עִם־אֲבֹתַ֔י וּנְשָׂאתַ֙נִי֙ מִמִּצְרַ֔יִם וּקְבַרְתַּ֖נִי בִּקְבֻרָתָ֑ם וַיֹּאמַ֕ר אָנֹכִ֖י אֶֽעֱשֶׂ֥ה כִדְבָרֶֽךָ׃
30
30
Und ich lege mich zu meinen Vätern, trage mich aus Mizraim hinaus und begrabe mich im Grab meiner Väter. Und Josef sagte: Ich werde tun nach deinen Worten.
Und ich lege mich zu meinen Vätern
Der Buchstabe ו („und“) in וְשָׁכַבְתִּי verbindet den Satz mit Vers 29, mit שִׂים נָא יָדְךָ תַּחַת יְרֵכִי „lege doch deine Hand unter meine Hüfte“ und schwöre mir, und ich werde mich schließlich zu meinen Vätern niederlegen, und du sollst mich aus Mizraim hinaustragen.
Man soll aber nicht erklären, „und ich lege mich zu meinen Vätern“ bedeute, lege mich zu meinen Vätern in die Grabhöhle. Denn es steht erst nachher וּנְשָׂאתַנִי מִמִּצְרַיִם וּקְבַרְתַּנִי בִּקְבוּרָתָם „und trage mich aus Mizraim hinaus und begrabe mich in ihrem Grab“. Außerdem finden wir überall, dass der Ausdruck שְׁכִיבָה עִם אֲבוֹתָיו „sich zu seinen Vätern niederlegen“ das Sterben und nicht das Begräbnis bedeutet; wie (1 Kön. 2:10) וַיִּשְׁכַּב דָּוִד עִם אֲבוֹתָיו „David legte sich zu seinen Vätern nieder“ und danach וַיִּקָּבֵר בְּעִיר דָּוִד „und er wurde in der Davidstadt begraben“.
Raschi
וַיֹּ֗אמֶר הִשָּֽׁבְעָה֙ לִ֔י וַיִּשָּׁבַ֖ע ל֑וֹ וַיִּשְׁתַּ֥חוּ יִשְׂרָאֵ֖ל עַל־רֹ֥אשׁ הַמִּטָּֽה׃ (פ)
31
31
Und Jaakow sagte: Schwöre mir! Und Josef schwor ihm. Und Israel verbeugte sich, zum Kopfende des Bettes hin.
Und Israel verbeugte sich
„Vor einem Fuchs in seiner Zeit [wenn er an der Macht ist], bückt man sich“ (Megilla 16b).
Raschi
zum Kopfende des Bettes hin: zur Schechina (Gegenwärtig¬keit G‑ttes) hin; von hier lernen unsere Weisen, dass sich die Schechina über dem Kopf eines Kranken befindet (Schabbat 12a).
Andere Erklärung: עַל רֹאשׁ הַמִּטָּה „für die Vorzüglichkeit seines Bettes“, dass sein Bett (seine Nachkommen) vollkommen war und kein Böser von ihm abstammte (Pessachim 56a). Denn, siehe, Josef war König und war außerdem gefangen unter die Völker gebracht worden und war trotzdem ein Zaddik geblieben.
Raschi
וַיְהִ֗י אַחֲרֵי֙ הַדְּבָרִ֣ים הָאֵ֔לֶּה וַיֹּ֣אמֶר לְיוֹסֵ֔ף הִנֵּ֥ה אָבִ֖יךָ חֹלֶ֑ה וַיִּקַּ֞ח אֶת־שְׁנֵ֤י בָנָיו֙ עִמּ֔וֹ אֶת־מְנַשֶּׁ֖ה וְאֶת־אֶפְרָֽיִם׃
1
1
Und es geschah nach diesen Dingen, dass man Josef sagte: Siehe, dein Vater ist krank; da nahm er seine beiden Söhne mit sich, Menasche und Efraim.
dass man Josef sagte: einer von denen, die ihm berichteten; und es ist das ein kurzer Vers.
Manche sagen, Efraim pflegte bei Jaakow zu lernen, und als Jaakow im Land Goschen krank wurde, ging Efraim zu seinem Vater nach Mizraim, um es ihm zu berichten.
Raschi
da nahm er seine beiden Söhne mit sich: damit sie Jaakow vor seinem Tod segne.
Raschi
וַיַּגֵּ֣ד לְיַעֲקֹ֔ב וַיֹּ֕אמֶר הִנֵּ֛ה בִּנְךָ֥ יוֹסֵ֖ף בָּ֣א אֵלֶ֑יךָ וַיִּתְחַזֵּק֙ יִשְׂרָאֵ֔ל וַיֵּ֖שֶׁב עַל־הַמִּטָּֽה׃
2
2
Man berichtete es Jaakow und sagte: Siehe, dein Sohn Josef kommt zu dir. Da machte sich Israel stark und setzte sich im Bett auf.
Man berichtete es Jaakow
Einer, der es Jaakow berichtete, und der Vers sagt nicht, wer. Es gibt viele Verse mit kurzem Ausdruck.
Raschi
Da machte sich Israel stark
Er sagte, wenn er auch mein Sohn ist, so ist er ein König, und ich will ihm Ehre erweisen. Von hier lernt man, dass man der Regierung Ehre erweisen soll. Ebenso erwies Mosche der Regierung Ehre (Schem. 11:8) וְיָרְדוּ כָל עֲבָדֶיךָ אֵלֶּה אֵלַי „alle diese deine Knechte werden zu mir herabkommen“; und ebenso Elijahu (1 Kön. 18:46) וַיְשַׁנֵּס מָתְנָיו „und er umgürtete seine Lenden …“ (Midrasch Tanchuma, Menachot 98a).
Raschi
וַיֹּ֣אמֶר אֵלַ֗י הִנְנִ֤י מַפְרְךָ֙ וְהִרְבִּיתִ֔ךָ וּנְתַתִּ֖יךָ לִקְהַ֣ל עַמִּ֑ים וְנָ֨תַתִּ֜י אֶת־הָאָ֧רֶץ הַזֹּ֛את לְזַרְעֲךָ֥ אַחֲרֶ֖יךָ אֲחֻזַּ֥ת עוֹלָֽם׃
4
4
Und Er sagte zu mir: Siehe, Ich mache dich fruchtbar, vermehre dich, und mache dich zu einer Versammlung von Völkern und gebe dieses Land deinen Nachkommen nach dir zum ewigen Besitz.
fruchtbar: mit zahlreichen Nachkommen.
mache dich zu einer Versammlung von Völkern
וּנְתַתִּיךָ לִקְהַל עַמִּים „Ich mache dich zu einer Versammlung von Völkern“: der Ewige verkündet mir, dass von mir noch eine Versammlung von Völkern hervorgehen würde. Und obwohl Er zu mir gesagt hat (Ber. 35:11) גּוֹי וּקְהַל גּוֹיִם „Volk und Versammlung von Völkern“, so bezieht sich „Volk“ für mich auf Binjamin; „Versammlung von Völkern“ aber, das sind zwei außer Binjamin. Nach ihm wurde mir aber kein Sohn mehr geboren, also lehrte Er mich, dass einer von meinen Stämmen geteilt würde; und nun, diese Gabe gebe ich dir.
Raschi
וְעַתָּ֡ה שְׁנֵֽי־בָנֶיךָ֩ הַנּוֹלָדִ֨ים לְךָ֜ בְּאֶ֣רֶץ מִצְרַ֗יִם עַד־בֹּאִ֥י אֵלֶ֛יךָ מִצְרַ֖יְמָה לִי־הֵ֑ם אֶפְרַ֙יִם֙ וּמְנַשֶּׁ֔ה כִּרְאוּבֵ֥ן וְשִׁמְע֖וֹן יִֽהְיוּ־לִֽי׃
5
5
Deine beiden Söhne, die dir im Land Mizraim geboren wurden, bevor ich zu dir nach Mizraim kam, sollen mir gehören; Efraim und Menasche — wie Rëuwen und Schimon sollen sie mir gehören.
die dir geboren wurden, bevor ich zu dir kam: vor meinem Kommen zu dir, das heißt, die geboren wurden, nachdem du dich von mir getrennt hattest, bis ich zu dir gekommen bin.
Raschi
sollen mir gehören: zur Zahl meiner übrigen Söhne gehören sie, Anteil am Land zu erhalten, ein jeder für sich.
Raschi
וּמוֹלַדְתְּךָ֛ אֲשֶׁר־הוֹלַ֥דְתָּ אַחֲרֵיהֶ֖ם לְךָ֣ יִהְי֑וּ עַ֣ל שֵׁ֧ם אֲחֵיהֶ֛ם יִקָּרְא֖וּ בְּנַחֲלָתָֽם׃
6
6
Die Kinder aber, die du nach ihnen zeugen wirst, solle deine bleiben, den Namen ihrer Brüder sollen sie auf ihrem Erbe führen.
Die Kinder aber
Wenn du noch weitere Kinder hast, sollen sie nicht zur Anzahl meiner Söhne gerechnet werden, sondern mit den Stämmen Efraim und Menasche aufgenommen werden und bezüglich des Landbesitzes keinen besonderen Namen unter den Stämmen führen. Obwohl das Land nach der Anzahl der Häupter verteilt wurde, wie es heißt (Bam. 26:54) לָרַב תַּרְבֶּה נַחֲלָתוֹ „dem zahlreichen vermehrt seinen Besitz“, und ein jeder, außer den Erstgeborenen, einen gleichen Anteil erhielt. Stämme werden dennoch nur diese genannt (dass man die Lose für den Landbesitz nach der Anzahl der Namen der Stämme warf und jeder Stamm ein Oberhaupt hatte und jeder eine besondere Fahne führte).
Raschi
וַאֲנִ֣י ׀ בְּבֹאִ֣י מִפַּדָּ֗ן מֵ֩תָה֩ עָלַ֨י רָחֵ֜ל בְּאֶ֤רֶץ כְּנַ֙עַן֙ בַּדֶּ֔רֶךְ בְּע֥וֹד כִּבְרַת־אֶ֖רֶץ לָבֹ֣א אֶפְרָ֑תָה וָאֶקְבְּרֶ֤הָ שָּׁם֙ בְּדֶ֣רֶךְ אֶפְרָ֔ת הִ֖וא בֵּ֥ית לָֽחֶם׃
7
7
Und ich, bei meinem Rückweg von Padan, starb mir Rachel im Land Kna’an auf dem Weg, wo noch eine Strecke Land bis nach Efrat war, und ich musste sie dort begraben auf dem Weg nach Efrat, das ist Bet Lechem.
Und ich, als ich von Padan zurückkam
Obwohl ich dir die Mühe verursache, mich dahinzubringen, um im Land Kna’an begraben zu werden, und ich für deine Mutter nicht so getan habe. Denn sie starb in der Nähe von Bet Lechem.
Raschi
eine Strecke Land
כִּבְרַת אֶרֶץ „eine Strecke Land“: ein Maß Land, und zwar 2.000 amot, so wie das Maß der Schabbatgrenze; das sind die Worte von Rabbi Mosche haDarschan. Und sage nicht, dass mich der Regen daran hinderte, sie dahinzubringen und sie in Chewron zu begraben; denn es war die trockene Jahreszeit, in der die Erde hohl und gelöchert war כִּכְבָרָה „wie ein Sieb“.
Raschi
und ich musste sie dort begraben: und brachte sie nicht einmal nach Bet Lechem, um sie ins Heilige Land zu bringen. Ich weiß, dass du darum in deinem Herzen einen Vorwurf gegen mich hast. Aber wisse, auf g‑ttlichen Befehl habe ich sie dort begraben, damit sie in Zukunft ihren Kindern beistehen kann. Wenn Nebusaradan das Volk Israel in die Verbannung führen wird und sie dort vorüberziehen, dann wird Rachel ihr Grab verlassen und weinend für sie um Erbarmen flehen; so heißt es (Jirm. 31:15–16) קוֹל בָּרָמָה נִשְׁמָע „eine Stimme wird in der Höhe vernommen“ und der Ewige antwortet ihr יֵשׁ שָׂכָר לִפְעֻלָּתֵךְ נְאֻם ה׳ „,Belohnt wird dein Wirken‘, spricht der Ewige“, וְשָׁבוּ בָנִים לִגְבוּלָם „und die Kinder kehren in ihr Gebiet zurück.“
Onkelos übersetzt כְּרוּב אַרְעָא, soviel wie das Maß der Pflügung an einem Tag. Ich meine, man hatte ein bestimmtes Maß, das man „soviel wie eine Pflügung“ nannte, corde im Französischen – ein Längenmaß für Wege. Wie wir sagen (Bawa Mezia 107a) כָּרֵיב וְתָנֵי „pflügen und wiederholen“; (Joma 43b) כְּמָה דְּמַסִּיק תַּעֲלָא מִבֵּי כַּרְבָּא „soviel, wie ein Fuchs aus einem gepflügten Feld [Erde an seinen Füßen] mitnimmt“.
Raschi
וַיַּ֥רְא יִשְׂרָאֵ֖ל אֶת־בְּנֵ֣י יוֹסֵ֑ף וַיֹּ֖אמֶר מִי־אֵֽלֶּה׃
8
8
Da erblickte Israel die Söhne Josefs und fragte: Wer sind diese da?
Da erblickte Israel die Söhne Josefs
Er wollte sie segnen, da entfernte sich von ihm die Schechina, weil in der Zukunft Jarawam und Achaw von Efraim abstammen würden, und Jehu und seine Söhne von Menasche.
Raschi
Jarawam, Sohn von Newat war ein Beamter des Königs Schlomo. Eines Tages traf Jarawam auf den Propheten Achija aus Schilo, der seinen neuen Umhang in zwölf Stücke riß und ihm vorhersagte, G‑tt werde ihn zum König über zehn der zwölf Stämme Israels machen. Nach dem Tod des Königs Schlomo wurde Jarawam zum König über alle Nordstämme ausgerufen. Nur Jehuda und Binjamin blieben bei Rechawam, Sohn von Schlomo. Von den beiden Königreichen war Israel das größere und fruchtbarere, doch die heilige Stadt Jeruschalaim lag in Jehuda. Jarawam errichtete in Bet El im äußersten Norden seines Reiches und Dan im äußersten Süden neue Stätten der Anbetung mit goldenen Kälbern und verführte das Volk zum Götzendienst.
und fragte: „Wer sind diese, dass sie nicht zum Segen geeignet sind?“
Raschi
וַיֹּ֤אמֶר יוֹסֵף֙ אֶל־אָבִ֔יו בָּנַ֣י הֵ֔ם אֲשֶׁר־נָֽתַן־לִ֥י אֱלֹהִ֖ים בָּזֶ֑ה וַיֹּאמַ֕ר קָֽחֶם־נָ֥א אֵלַ֖י וַאֲבָרֲכֵֽם׃
9
9
Josef antwortete seinem Vater: Es sind meine Söhne, die mir G‑tt hier geschenkt hat. Der Vater Jaakow sagte: Führe sie zu mir her, damit ich sie segne!
hier: er zeigte ihm den Vertrag der Verlobung (שְׁטַר אֵרוּסִין, Erussin) und den Vertrag der Eheschließung (שְׁטַר כְּתֻבָּה, Ketuba); und Josef flehte um Erbarmen für diese Sache, da ruhte wieder der g‑ttliche Geist (רוּחַ הַקֹּדֶשׁ) auf ihm.
Raschi
Jaakow sagte: Führe sie zu mir her, damit ich sie segne!
Das ist, was der Vers sagt (Hosch. 11:3) וְאָנֹכִי תִּרְגַּלְתִּי לְאֶפְרַיִם קָחָם עַל זְרוֹעוֹתָיו „Ich habe Efraim erzogen, auf den Armen getragen“; Ich habe meinen Geist Jaakow verliehen wegen Efraim, dass er jene auf seine Arme nahm.
Raschi