וְעָשִׂ֥יתָ אֶת־הַקְּרָשִׁ֖ים לַמִּשְׁכָּ֑ן עֲצֵ֥י שִׁטִּ֖ים עֹמְדִֽים׃
15
15
Fertige die Balken für das Mischkan aus Akazienholz, aufrechtstehende.
Mischkan: das Zeltheiligtum.
Fertige die Balken
Der Vers sollte eigentlich lauten וְעָשִׂיתָ קְרָשִׁים „Du sollst Balken anfertigen“, wie bei jeder Sache steht. Was bedeutet הַקְּרָשִׁים „die Balken“? Von jenen, die dazu bereit stehen. Unser Stammvater Jaakow pflanzte Zedern in Mizraim, und als er starb, befahl er seinen Kindern, sie mitzunehmen, wenn sie aus Mizraim ziehen, und sagte ihnen: „Der Ewige wird euch befehlen, in der Wüste ein Heiligtum (Mischkan) aus Akazienholz zu bauen. Achtet darauf, dass alles in eurer Hand bereit ist.“ Das ist, was [R. Schlomo b. R. Jehuda haBawli] in seinem Pijut für Pessach dichterisch ausgesprochen hat טָס מַטָּע מְזֹרָזִים, קוֹרוֹת בָּתֵּינוּ אֲרָזִים „Von den Flinken gepflanzt flog es, um unserem Haus Balken aus Zedernholz zu werden“; sie waren so flink gewesen, dass sie das Holz schon vorbereitet hatten.
Raschi
pflanzte Zedern (אֲרָזִים): die Gemara (Rosch haSchana 23a) erklärt, dass es zehn verschiedene Baumarten gibt, die mit dem Begriff אֲרָזִים bezeichnet werden, darunter שִׁטָּה (Akazie).
aus Akazienholz, aufrechtstehende
עֲצֵי שִׁטִּים עוֹמְדִים bedeutet (auf Französisch estantives) „aufrechtstehend“. Die Länge der Balken stehe aufrecht in den Wänden des Mischkan; und mache nicht die Wände aus liegenden Balken, dass die Breite der Balken die Höhe der Wände bildet, Balken über Balken.
Raschi
Fertige die Balken, aufrechtstehende
Der Vers sollte eigentlich lauten וְעָשִׂיתָ קְרָשִׁים „Du sollst Balken anfertigen“, wie bei jeder Sache steht. Was bedeutet הַקְּרָשִׁים „die Balken“? Von jenen, die dazu bereit stehen. Das ist zusätzlich im Wort עוֹמְדִים (wörtl. „aufrechtstehend“) angedeutet: es kann in der Bedeutung עוֹמְדִים „vorgesehen“ gelesen werden.
Sera Schimschon, Teruma N°9
עֶ֥שֶׂר אַמּ֖וֹת אֹ֣רֶךְ הַקָּ֑רֶשׁ וְאַמָּה֙ וַחֲצִ֣י הָֽאַמָּ֔ה רֹ֖חַב הַקֶּ֥רֶשׁ הָאֶחָֽד׃
16
16
10 Ellen sei die Länge eines Balkens und 11/2 Ellen die Breite eines Balkens.
10 Ellen sei die Länge eines Balkens
Daraus lernen wir, dass die Höhe des Mischkan 10 Ellen betrug.
Raschi
und 11/2 Ellen die Breite eines Balkens
Daraus lernen wir, dass die Länge des Mischkan für die zwanzig Balken, die im Norden und im Süden von Osten nach Westen standen, 30 Ellen betrug.
Raschi
שְׁתֵּ֣י יָד֗וֹת לַקֶּ֙רֶשׁ֙ הָאֶחָ֔ד מְשֻׁלָּבֹ֔ת אִשָּׁ֖ה אֶל־אֲחֹתָ֑הּ כֵּ֣ן תַּעֲשֶׂ֔ה לְכֹ֖ל קַרְשֵׁ֥י הַמִּשְׁכָּֽן׃
17
17
Zwei Zapfen an jedem Balken, eingepasst ein Zapfen gegen den anderen; so sollst du an allen Balken des Mischkan machen.
Zwei Zapfen an jedem Balken
Er schnitt den Balken unten in der Mitte in der Höhe einer Elle aus und ließ ein Viertel der Breite auf dieser Seite und ein Viertel der Breite auf der anderen Seite stehen, da waren die Zapfen. Der Ausschnitt in der Mitte betrug die Hälfte der Breite des Balkens. Jene Zapfen steckte er in die Sockel, die hohl waren. Die Sockel waren eine Elle hoch und standen dicht nebeneinander, vierzig Sockel, einer neben dem anderen. Die Zapfen des Balkens, die in die Höhlung der Sockel hineingesteckt wurden, waren von drei Seiten ausgeschnitten. Die Breite dieses Ausschnittes war gleich der Dicke des Randes des Sockels, dass der Balken die ganze obere Fläche des Sockels bedecke. Denn, wenn das nicht gewesen wäre, so wäre zwischen einem Balken und dem anderen ein Zwischenraum gleich der Dicke des Randes von zwei Sockeln entstanden, die sie dann getrennt hätten. So steht (weiter, Vers 24) וְיִהְיוּ תֹאֲמִם מִלְּמַטָּה „sie sollen unten zusammenschließen“: er schneide die Seiten der Zapfen aus, damit sich die Balken einer an den anderen anschließe.
Raschi
eingepasst
מְשֻׁלָּבוֹת „sprossenförmig“, gleich den Sprossen einer Leiter gemacht und voneinander getrennt, und ihre Enden waren zugespitzt, um in die Höhlung des Sockels gesteckt zu werden, wie eine Sprosse in das Loch der Seitenstangen der Leiter gesteckt wird.
Raschi
ein Zapfen gegen den anderen
אִשָּׁה אֶל אֲחֹתָהּ „einer dem anderen gegenüber“, einer genau dem anderen gegenüber. Ihre Ausschnitte müssen gleich sein, einer gleich dem Maß des anderen, damit nicht von den beiden Zapfen der eine mehr nach innen und der andere mehr nach außen gezogen sei in der Dicke des Balkens, die eine Elle beträgt. Der Targum von יָדוֹת ist צִירִין, weil sie den Zapfen einer Tür ähnlich waren, die in die Löcher der Schwellen gesteckt werden.
Raschi
וְעָשִׂ֥יתָ אֶת־הַקְּרָשִׁ֖ים לַמִּשְׁכָּ֑ן עֶשְׂרִ֣ים קֶ֔רֶשׁ לִפְאַ֖ת נֶ֥גְבָּה תֵימָֽנָה׃
18
18
Fertige von den Balken des Mischkan zwanzig Stück an der Südseite.
an der Südseite
Das Wort פֵּאָה bedeutet hier nicht „Ecke“, vielmehr wird die ganze Seite פֵּאָה genannt, wie der Targum sagt לְרוּחַ עֵיבַר דָּרוֹמָא „an der Seite Richtung Süden“.
Raschi
וְאַרְבָּעִים֙ אַדְנֵי־כֶ֔סֶף תַּעֲשֶׂ֕ה תַּ֖חַת עֶשְׂרִ֣ים הַקָּ֑רֶשׁ שְׁנֵ֨י אֲדָנִ֜ים תַּֽחַת־הַקֶּ֤רֶשׁ הָאֶחָד֙ לִשְׁתֵּ֣י יְדֹתָ֔יו וּשְׁנֵ֧י אֲדָנִ֛ים תַּֽחַת־הַקֶּ֥רֶשׁ הָאֶחָ֖ד לִשְׁתֵּ֥י יְדֹתָֽיו׃
19
19
Fertige vierzig silberne Sockel unter den zwanzig Balken, zwei Sockel unter einem Balken für seine beiden Zapfen, zwei Sockel unter einem Balken für seine beiden Zapfen,
Sockel: Fußgestelle, die im Boden steckten, wodurch die Mischkan Konstruktion fest zusammenhielt.
וּֽלְיַרְכְּתֵ֥י הַמִּשְׁכָּ֖ן יָ֑מָּה תַּעֲשֶׂ֖ה שִׁשָּׁ֥ה קְרָשִֽׁים׃
22
22
Und für die Rückwand des Mischkan, für die Westseite, fertige sechs Balken.
für die Rückwand
וּלְיַרְכְּתֵי bedeutet „Ende“, wie der Targum sagt וְלִסְיָפֵי. Weil der Eingang im Osten war, wird der Osten die Vorderseite und der Westen die Rückseite genannt, das ist das Ende, weil die Vorderseite der Anfang ist.
Raschi
fertige sechs Balken: das sind 9 Ellen der Breite.
Raschi
וּשְׁנֵ֤י קְרָשִׁים֙ תַּעֲשֶׂ֔ה לִמְקֻצְעֹ֖ת הַמִּשְׁכָּ֑ן בַּיַּרְכָתָֽיִם׃
23
23
Und zwei Balken fertige für die Ecken des Mischkan an der Rückwand.
Und zwei Balken fertige für die Ecken: einen für die Nordwestecke und einen für die Südwestecke. Alle acht Balken standen in einer Reihe, nur standen diese beiden nicht im Hohlraum des Mischkan, sondern nur ½ Elle von diesem und ½ Elle von diesem waren im Hohlraum sichtbar, um die Breite der Balken zu zehn zu ergänzen, und die Elle auf jeder Seite befand sich gegenüber der Elle der Dicke der Balken des Mischkan im Norden und im Süden, damit der Winkel auch von außen ausgefüllt war.
Raschi
וְיִֽהְי֣וּ תֹֽאֲמִים֮ מִלְּמַטָּה֒ וְיַחְדָּ֗ו יִהְי֤וּ תַמִּים֙ עַל־רֹאשׁ֔וֹ אֶל־הַטַּבַּ֖עַת הָאֶחָ֑ת כֵּ֚ן יִהְיֶ֣ה לִשְׁנֵיהֶ֔ם לִשְׁנֵ֥י הַמִּקְצֹעֹ֖ת יִהְיֽוּ׃
24
24
Diese sollen unten dicht zusammenschließen und an der Spitze sollen sie zusammen durch einen Ring schließen; so sei es bei beiden, an beiden Ecken sollen sie sein.
Diese sollen unten zusammenschließen: alle Balken sollen sich unten zusammenschließen, dass nicht die Dicke des Randes von zwei Sockeln sie trenne, sie voneinander zu entfernen. Das ist, was ich erklärt habe, die sprossenartigen Zapfen sollen an den Seiten ausgeschnitten sein, damit die Dicke des Balkens an den Seiten über die Zapfen des Balkens hervorstehe, um den Rand des Sockels zu bedecken, und ebenso bei dem Balken daneben. Daraus ergibt sich, dass sie sich zusammenschlossen. Und der Eckbalken in der westlichen Reihe war in der Breite, das ist in seiner Dicke, dem Ausschnitt an der Seite des nördlichen und südlichen Balkens gegenüber so ausgeschnitten, dass die Sockel sie nicht trennten.
Raschi
zusammenschließen
Das Wort תַמִּים ist so wie תְּאוֹמִים, zusammen seien sie geschlossen.
Raschi
an der Spitze: des Balkens.
Raschi
durch einen Ring: jeder Balken war oben in der Breite an beiden Seiten mit zwei Ausschnitten gleich der Dicke des Ringes versehen. Und man steckte ihn in einen Ring, so dass er dem Balken daneben angeschlossen war. Nur weiß ich nicht, ob diese Ringe festgemacht oder ob sie lose waren. Und beim Eckbalken ging der Ring über die Dicke des südlichen und nördlichen Balkens, und das Ende des Eckbalkens in der westlichen Reihe steckte darin, so dass die beiden Wände miteinander verbunden waren.
Raschi
so sei es bei beiden: an beiden Balken in der Ecke, an dem Balken am Ende der Nordwand mit dem westlichen Balken, so soll es an beiden Ecken sein.
Raschi
וְהָיוּ֙ שְׁמֹנָ֣ה קְרָשִׁ֔ים וְאַדְנֵיהֶ֣ם כֶּ֔סֶף שִׁשָּׁ֥ה עָשָׂ֖ר אֲדָנִ֑ים שְׁנֵ֣י אֲדָנִ֗ים תַּ֚חַת הַקֶּ֣רֶשׁ הָאֶחָ֔ד וּשְׁנֵ֣י אֲדָנִ֔ים תַּ֖חַת הַקֶּ֥רֶשׁ הָאֶחָֽד׃
25
25
Somit sollen es acht Balken sein, mit silbernen Sockeln, mit sechzehn Sockeln, zwei Sockel unter einem Balken, zwei Sockel unter einem Balken.
sollen es acht Balken sein: das sind die obenerwähnten, (Vers 22–23) תַּעֲשֶׂה שִׁשָּׁה קְרָשִׁים, וּשְׁנֵי קְרָשִׁים תַּעֲשֶׂה לִמְקֻצְעֹת „Mache sechs Balken, und zwei Balken mache für die Ecken“. Es befanden sich also acht Balken in der westlichen Reihe.
Folgendes wird in der Mischna über die Anordnung der Balken gelehrt (Baraita Malechet haMischkan, 1:3–4): er machte die Sockel hohl und schnitt den Balken unten aus, dass ein Viertel auf jeder Seite stehenblieb. Der Ausschnitt in der Mitte betrug die Hälfte. Und er machte zwei Zapfen an ihm gleich zwei חַמּוּקִין. Mir scheint, die richtige Version laute, gleich zwei חֲוָוקִין „Sprossen“, gleich zwei Sprossen einer Leiter, indem sie voneinander getrennt und gespitzt waren, um in die Höhlung des Sockels hineingesteckt zu werden, wie eine Sprosse in das Loch der Stange der Leiter gesteckt wird. Das ist die Bedeutung von מְשֻׁלָּבוֹת, gleich einer Sprosse gemacht. Und man steckte sie in zwei Sockel, so steht (Schem. 36:30) שְׁנֵי אֲדָנִים שְׁנֵי אֲדָנִים „immer zwei Sockel“. Und er schnitt den Balken oben aus, eine Fingerbreite auf jeder der beiden Seiten, und steckte ihn in einen Ring von Gold, damit sich die Balken nicht voneinander trennen. So steht (Vers 24) וְיִהְיוּ תֹאֲמִם מִלְּמַטָּה „sie sollen sich unten aneinander schließen …“, das ist die Mischna. Die Erklärung habe ich oben in der Reihenfolge der Verse dargelegt.
Raschi
וְעָשִׂ֥יתָ בְרִיחִ֖ם עֲצֵ֣י שִׁטִּ֑ים חֲמִשָּׁ֕ה לְקַרְשֵׁ֥י צֶֽלַע־הַמִּשְׁכָּ֖ן הָאֶחָֽד׃
26
26
Fertige Riegel aus Akazienholz, fünf für die Balken der einen Seite des Mischkan,
Riegel
Das Wort בְרִיחִם übersetzt der Targum mit עָבְרִין, auf Französisch esbars „Riegel“.
Raschi
fünf für die Balken der einen Seite des Mischkan: diese fünf waren eigentlich nur drei. Nur bestand der obere und der untere Riegel aus zwei Teilen. Der eine ging hindurch bis zur Hälfte der Wand, und ebenso ging der andere hindurch bis zur Hälfte der Wand. Der eine wurde von dieser Seite in einen Ring gesteckt, und der andere wurde von der anderen Seite in einen Ring gesteckt, bis sie sich berührten. Es ergibt sich also, dass der obere und der untere zwei waren, die aus vier bestanden. Aber der mittlere war so lang wie die ganze Wand und ging hindurch von einem Ende der Wand bis zum anderen Ende. So steht (Vers 28) וְהַבְּרִיחַ הַתִּיכֹן גו׳ מַבְרִחַ מִן הַקָּצֶה אֶל הַקָּצֶה „der mittlere Riegel geht hindurch von einem Ende bis zum anderen“. Die oberen und die unteren hatten Ringe an den Balken, in die sie gesteckt wurden, zwei Ringe an jedem Balken, in gleichen Abständen auf die 10 Ellen der Höhe des Balkens verteilt. Ein Teil (1/4) war über dem oberen Ring und ein Teil (1/4) unter dem unteren, jeder Teil betrug ¼ der Länge des Balkens, und zwei Teile (1/2) waren zwischen einem Ring und dem anderen, damit alle Ringe genau einander gegenüberstanden. Aber der mittlere Riegel hatte keine Ringe, sondern die Balken waren in ihrer Dicke gelöchert, und er wurde durch die Löcher, die genau einander gegenüberstanden, in sie hineingesteckt. Das bedeutet der Vers (28) בְּתוֹךְ הַקְּרָשִׁים „mitten durch die Balken“. Die oberen und unteren Riegel im Norden und im Süden waren jeder 15 Ellen lang, und der mittlere war 30 Ellen lang. Das bedeuten die Worte מִן הַקָּצֶה אֶל הַקָּצֶה „von einem Ende bis zum anderen“, von Osten bis Westen. Bei den fünf Riegeln im Westen waren die oberen und die unteren 6 Ellen und der mittlere 12 Ellen lang, der Breite der acht Balken entsprechend. So wird in Baraita Malechet haMischkan (1:6) erklärt.
Raschi
וְֽאֶת־הַקְּרָשִׁ֞ים תְּצַפֶּ֣ה זָהָ֗ב וְאֶת־טַבְּעֹֽתֵיהֶם֙ תַּעֲשֶׂ֣ה זָהָ֔ב בָּתִּ֖ים לַבְּרִיחִ֑ם וְצִפִּיתָ֥ אֶת־הַבְּרִיחִ֖ם זָהָֽב׃
29
29
Die Balken überziehe mit Gold und die Ringe dazu fertige aus Gold, als Gehäuse für die Riegel, und auch die Riegel selbst überziehe mit Gold.
als Gehäuse für die Riegel: nicht, dass das Gold auf den Riegeln befestigt wurde. Denn diese hatten keinerlei Überzug. Sondern am Balken machte man wie zwei hohle Goldbleche fest, wie zwei Stück hohlen Rohres, und befestigte sie neben dem Ring an beiden Seiten. Ihre Länge füllte die Breite des Balkens zu beiden Seiten der Ringe aus. Der Riegel wurde hineingesteckt und von da in den Ring und vom Ring in das zweite Rohr. Es ergab sich also, dass die Riegel mit Gold überzogen waren, wenn sie an den Balken steckten. Diese Riegel waren von außen hervorstehend, die Ringe und die Röhren waren im Inneren des Mischkan nicht sichtbar, sondern die ganze Wand war von innen glatt.
Raschi
וַהֲקֵמֹתָ֖ אֶת־הַמִּשְׁכָּ֑ן כְּמִ֨שְׁפָּט֔וֹ אֲשֶׁ֥ר הָרְאֵ֖יתָ בָּהָֽר׃ (ס)
30
30
Du sollst das Mischkan aufstellen, nach seiner Form, wie dir auf dem Berg gezeigt wurde.
Du sollst das Mischkan aufstellen: wenn es vollendet sein wird, stelle es auf.
Raschi
nach seiner Form
כְּמִשְׁפָּטוֹ bedeutet כְּתַבְנִיתוֹ, in seiner Form. [Saadia Gaon]
Die Wurzel שפט bedeutet Form, Gestalt, Beschaffenheit (לְשׁוֹן תְּכוּנָתוֹ). [Rabbi Jona ibn Dschanach]
כְּמִשְׁפָּטוֹ bedeutet „nach seiner Vorschrift“.
Menachot 29a
wie dir auf dem Berg gezeigt wurde: vorher; denn Ich werde dich die Ordnung des Aufstellens des Mischkan lehren und sie dir zeigen.
Raschi