וְעָשִׂ֣יתָ פָרֹ֗כֶת תְּכֵ֧לֶת וְאַרְגָּמָ֛ן וְתוֹלַ֥עַת שָׁנִ֖י וְשֵׁ֣שׁ מָשְׁזָ֑ר מַעֲשֵׂ֥ה חֹשֵׁ֛ב יַעֲשֶׂ֥ה אֹתָ֖הּ כְּרֻבִֽים׃
31
31
Fertige einen Vorhang aus himmelblauer, purpurfarbener und karmesinroter Wolle und gezwirntem Gewebe; nach Arbeit des Kunstwebers werde er gefertigt mit Figuren von **Cheruwim.**
einen Vorhang
פָּרֹכֶת bedeutet eine Scheidewand; in der Sprache der Weisen פַּרְגּוֹד, eine Trennung zwischen dem König und dem Volk.
Raschi
aus himmelblauer Wolle und purpurfarbener Wolle
תְּכֵלֶת וְאַרְגָּמָן „himmelblaue Wolle und purpurfarbene Wolle“: jede Art bestand in jedem einzelnen Faden aus sechs Fäden.
Raschi
nach Arbeit des Kunstwebers
מַעֲשֵׂה חֹשֵׁב „Arbeit des Kunstwebers“: ich habe bereits erklärt (Vers 1), dass das ein Weben mit zwei Wänden war und die Figuren auf beiden Seiten nicht dieselben waren.
Raschi
*mit Cheruwim:* Bilder von Geschöpfen mache er darauf.
Raschi