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Sieben Tage sollst du zur Sühne opfern auf dem Altar und ihn heiligen; der Altar ist hochheilig, alles, was den Altar berührt, sei heilig.
der Altar ist hochheilig
וְהָיָה הַמִּזְבֵּחַ קֹדֶשׁ „Der Altar ist hochheilig“, und worin besteht seine Heiligkeit? כָּל הַנֹּגֵעַ בַּמִּזְבֵּחַ יִקְדָּשׁ „Alles, was den Altar berührt, sei heilig“. Sogar ein untaugliches Opfer (קָרְבָּן פָּסוּל), das auf ihn gebracht wird, heiligt der Altar, um es geeignet zu machen, dass es nicht heruntergenommen zu werden braucht. Weil es nun heißt כָּל הַנֹּגֵעַ בַּמִּזְבֵּחַ יִקְדָּשׁ „alles, was den Altar berührt, sei heilig“, könnte ich daraus entnehmen, ob es geeignet oder ob es nicht geeignet sei, zum Beispiel ein Opfer, dessen Untauglichkeit nicht erst im Heiligtum entstanden ist, wie durch Menschen missbrauchte Tiere (רוֹבֵעַ וְנִּרְבָּע),
zum Götzenopfer Bestimmtes (מֻקְצֶה), Angebetetes (נֶעֱבָד), durch eine Verletzung zum Genuss Verbotenes (טְּרֵפָה) und dergleichen, darum heißt es gleich darauf וְזֶה אֲשֶׁר תַּעֲשֶׂה „und dieses sollst du bereiten“ (Vers 38). Wie jenes Ganzopfer geeignet ist, so ist auch hier nur Geeignetes gemeint, das einmal für den Altar geeignet war und erst untauglich wurde, nachdem es in den Vorhof gekommen ist, zum Beispiel das über Nacht liegen blieb (הַלָּן), das außerhalb des Vorhofes gebracht wurde (הַיּוֹצֵא), das unrein wurde (הַטָּמֵא), oder das mit der Absicht geschlachtet wurde, es außerhalb der rechten Zeit (מַחֲשֶׁבֶת חוּץ לִזְמַנּוֹ) oder außerhalb des rechten Ortes (מַחֲשֶׁבֶת חוּץ לִמְקוֹמוֹ) zu bringen.
Raschi