Der tägliche Chumasch-Abschnitt

10. Adar II 5787

Freitag, 19. März 2027

Heute

Wajikra

6. Alija

(Wajikra 4:27 – 5:10)

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וְאִם־נֶ֧פֶשׁ אַחַ֛ת תֶּחֱטָ֥א בִשְׁגָגָ֖ה מֵעַ֣ם הָאָ֑רֶץ בַּ֠עֲשֹׂתָהּ אַחַ֨ת מִמִּצְוֺ֧ת יְהוָ֛ה אֲשֶׁ֥ר לֹא־תֵעָשֶׂ֖ינָה וְאָשֵֽׁם׃
27
27
Und wenn jemand aus Versehen sündigt aus dem Volk des Landes, indem er eines der Verbote des Ewigen tut, die nicht getan werden dürfen, und sich schuldig macht.
jemand
נֶפֶשׁ, wörtl. eine Seele; Der Begriff נֶפֶשׁ „Seele“ bezeichnet den Menschen als Ganzes: einen Körper, in dem eine Seele ruht.
Ibn Esra zu Bereschit 17:14
aus dem Volk des Landes: jeder einzelne aus dem Volk, außer den zuvor genannten Amtsträgern: dem Oberhaupt (נְשִׂיא) und dem gesalbten Kohen (כֹּהֵן הַמָשִׁיחַ).
Ibn Esra
א֚וֹ הוֹדַ֣ע אֵלָ֔יו חַטָּאת֖וֹ אֲשֶׁ֣ר חָטָ֑א וְהֵבִ֨יא קָרְבָּנ֜וֹ שְׂעִירַ֤ת עִזִּים֙ תְּמִימָ֣ה נְקֵבָ֔ה עַל־חַטָּאת֖וֹ אֲשֶׁ֥ר חָטָֽא׃
28
28
Wenn ihm danach seine Sünde bekannt wird, mit der er sich versündigt hat, bringe er sein Opfer, eine fehlerlose Ziege, wegen seiner Sünde, mit der er sich schuldig gemacht hat.
Wenn ihm seine Sünde bekannt wird
אוֹ הוֹדַע – אִם הוֹדַע; An vielen Stellen hat אוֹ die Bedeutung von אִם, und umgekehrt steht אִם anstelle von אוֹ. Ebenso (Schem. 21:36) אוֹ נוֹדַע כִּי שׁוֹר נַגָּח הוּא „wenn bekannt ist, dass es ein stoßender Ochse ist“.
Raschi zu Wajikra 4:23
וְסָמַךְ֙ אֶת־יָד֔וֹ עַ֖ל רֹ֣אשׁ הַֽחַטָּ֑את וְשָׁחַט֙ אֶת־הַ֣חַטָּ֔את בִּמְק֖וֹם הָעֹלָֽה׃
29
29
Und er stütze seine Hand auf den Kopf des Sündopfers (Chatat) und man schlachte das Sündopfer an dem Ort des Ganzopfers (Olah).
וְלָקַ֨ח הַכֹּהֵ֤ן מִדָּמָהּ֙ בְּאֶצְבָּע֔וֹ וְנָתַ֕ן עַל־קַרְנֹ֖ת מִזְבַּ֣ח הָעֹלָ֑ה וְאֶת־כָּל־דָּמָ֣הּ יִשְׁפֹּ֔ךְ אֶל־יְס֖וֹד הַמִּזְבֵּֽחַ׃
30
30
Und der Kohen nehme von dem Blut der Ziege mit seinem Finger und gebe es auf die Hochecken des Ganzopfer-Altars und alles übrige Blut gieße er an die Grundmauer des Altars.
und alles Blut: die Überreste des Blutes.
Raschi zu Wajikra 4:7
וְאֶת־כָּל־חֶלְבָּ֣הּ יָסִ֗יר כַּאֲשֶׁ֨ר הוּסַ֣ר חֵלֶב֮ מֵעַ֣ל זֶ֣בַח הַשְּׁלָמִים֒ וְהִקְטִ֤יר הַכֹּהֵן֙ הַמִּזְבֵּ֔חָה לְרֵ֥יחַ נִיחֹ֖חַ לַיהוָ֑ה וְכִפֶּ֥ר עָלָ֛יו הַכֹּהֵ֖ן וְנִסְלַ֥ח לֽוֹ׃ (פ)
31
31
Und alles Fett trenne er ab, so wie das Fett vom Friedensopfer (Schlamim) abgetrennt wird, und der Kohen lasse es auf dem Altar verdampfen zum lieblichen Duft für den Ewigen. So bringe der Kohen für ihn Sühne und es wird ihm vergeben werden.
so wie das Fett vom Friedensopfer abgetrennt wird: so wie die Fettstücke der Ziege, die beim Friedensopfer (שְּׁלָמִים) erwähnt werden.
Raschi
es wird ihm vergeben werden: für alle seine Sünden, nicht nur für die betreffende Sünde, deshalb steht im Vers nicht וְנִסְלַח לוֹ מֵחַטָּאתוֹ, sondern allgemein וְנִסְלַח לוֹ „es wird ihm vergeben“. Wenn er sein Sündopfer (Chatat) bringt, sehen es alle, und erkennen, dass es sich nicht um ein Ganzopfer (Olah) handeln kann, für das ein männliches Tier dargebracht werden muss. Für diese öffentliche Beschämung vergibt man ihm vom Himmel nicht nur die betreffende Sünde, sondern alle seine Sünden.
Ha’amek Dawar
וְאִם־כֶּ֛בֶשׂ יָבִ֥יא קָרְבָּנ֖וֹ לְחַטָּ֑את נְקֵבָ֥ה תְמִימָ֖ה יְבִיאֶֽנָּה׃
32
32
Und wenn er ein Schaf bringt als sein Opfer zum Sündopfer (Chatat), dann bringe er ein fehlerloses weibliches Tier.
וְסָמַךְ֙ אֶת־יָד֔וֹ עַ֖ל רֹ֣אשׁ הַֽחַטָּ֑את וְשָׁחַ֤ט אֹתָהּ֙ לְחַטָּ֔את בִּמְק֕וֹם אֲשֶׁ֥ר יִשְׁחַ֖ט אֶת־הָעֹלָֽה׃
33
33
Und er stütze seine Hand auf den Kopf des Sündopfers (Chatat) und man schlachte es zum Sündopfer an dem Ort, wo man das Ganzopfer (Olah) schlachtet.
und man schlachte es zum Sündopfer: seine Schlachtung sei zum Zweck eines Sündopfers.
Raschi
וְלָקַ֨ח הַכֹּהֵ֜ן מִדַּ֤ם הַֽחַטָּאת֙ בְּאֶצְבָּע֔וֹ וְנָתַ֕ן עַל־קַרְנֹ֖ת מִזְבַּ֣ח הָעֹלָ֑ה וְאֶת־כָּל־דָּמָ֣הּ יִשְׁפֹּ֔ךְ אֶל־יְס֖וֹד הַמִּזְבֵּֽחַ׃
34
34
Und der Kohen nehme von dem Blut des Sündopfers (Chatat) mit seinem Finger und gebe es auf die Hochecken des Ganzopfer-Altars und alles übrige Blut gieße er an die Grundmauer des Altars.
וְאֶת־כָּל־חֶלְבָּ֣ה יָסִ֗יר כַּאֲשֶׁ֨ר יוּסַ֥ר חֵֽלֶב־הַכֶּשֶׂב֮ מִזֶּ֣בַח הַשְּׁלָמִים֒ וְהִקְטִ֨יר הַכֹּהֵ֤ן אֹתָם֙ הַמִּזְבֵּ֔חָה עַ֖ל אִשֵּׁ֣י יְהוָ֑ה וְכִפֶּ֨ר עָלָ֧יו הַכֹּהֵ֛ן עַל־חַטָּאת֥וֹ אֲשֶׁר־חָטָ֖א וְנִסְלַ֥ח לֽוֹ׃ (פ)
35
35
Und alles Fett trenne er ab, so wie das Fett des Schafes vom Friedensopfer (Schlamim) abgetrennt wird, und der Kohen lasse diese Fettstücke verdampfen auf dem Altar bei den Feuergaben des Ewigen. So soll der Kohen für ihn Sühne bringen wegen seiner Sünde, mit der er sich versündigt hat, und es wird ihm vergeben werden.
ein Schaf
כֶּשֶׂב und כֶּבֶשׂ sind dasselbe Wort für „Schaf“.
Radak, Rabbi Jona ibn Dschanach, שורש כשב
so wie das Fett des Schafes abgetrennt wird: dessen Opferstücke [als Schlamim gegenüber der Ziege] erweitert um den Fettschwanz sind. Auch beim Sündopfer (חַטָּאת), wenn es ein Schaf ist, muss der Fettschwanz mit den Opferstücken gebracht werden.
Raschi
Feuergaben des Ewigen
עַל אִשֵּׁי ה׳, auf den Brandstätten, die dem Ewigen zu Ehren gemacht werden, foeiles „Feuerherd“ auf Französisch.
Raschi
וְנֶ֣פֶשׁ כִּֽי־תֶחֱטָ֗א וְשָֽׁמְעָה֙ ק֣וֹל אָלָ֔ה וְה֣וּא עֵ֔ד א֥וֹ רָאָ֖ה א֣וֹ יָדָ֑ע אִם־ל֥וֹא יַגִּ֖יד וְנָשָׂ֥א עֲוֺנֽוֹ׃
1
1
Und wenn jemand sündigt, indem er die Stimme eines Schwures hört, und er war Zeuge, er hat selbst gesehen oder er hat es auf anderem Weg erfahren; wenn er es nicht anzeigt und so seine Schuld trägt;
die Stimme eines Schwures hört: in einer Sache, in der er ein Zeuge ist. Es hat ihn jemand beschworen, wenn ihm ein Zeugnis bekannt sei, solle er es für ihn aussagen.
Raschi
א֣וֹ נֶ֗פֶשׁ אֲשֶׁ֣ר תִּגַּע֮ בְּכָל־דָּבָ֣ר טָמֵא֒ אוֹ֩ בְנִבְלַ֨ת חַיָּ֜ה טְמֵאָ֗ה א֤וֹ בְּנִבְלַת֙ בְּהֵמָ֣ה טְמֵאָ֔ה א֕וֹ בְּנִבְלַ֖ת שֶׁ֣רֶץ טָמֵ֑א וְנֶעְלַ֣ם מִמֶּ֔נּוּ וְה֥וּא טָמֵ֖א וְאָשֵֽׁם׃
2
2
oder wenn jemand berührt irgend etwas Unreines, entweder das Aas eines unreinen Wildtieres oder das Aas eines unreinen Viehs oder das Aas eines unreinen kriechenden Tieres, und es war ihm verborgen, und so ist er unrein geworden und hat sich schuldig gemacht.
oder wenn jemand berührt: und nach dieser Verunreinigung Heilige Opfer (קָדָשִׁים) isst oder ins Heiligtum geht, das ist eine Sache, deren vorsätzliche Übertretung mit Ausrottung bestraft wird (זְּדוֹנוֹ כָּרֵת). In der Gemara Schewuot (14b) wird so erklärt.
Raschi
mit Ausrottung bestraft: Karet. Der vorzeitige Tod des Sünders und seiner Nachkommen.
Siehe Schabbat 25b, Raschi zu Bereschit 17:14, Wajikra 17:9
Aas: Fleisch eines verendeten Tieres.
und es war ihm verborgen: die Unreinheit.
Raschi
er hat sich schuldig gemacht: durch Essen von Heiligem oder Hineingehen ins Heiligtum.
Raschi
א֣וֹ כִ֤י יִגַּע֙ בְּטֻמְאַ֣ת אָדָ֔ם לְכֹל֙ טֻמְאָת֔וֹ אֲשֶׁ֥ר יִטְמָ֖א בָּ֑הּ וְנֶעְלַ֣ם מִמֶּ֔נּוּ וְה֥וּא יָדַ֖ע וְאָשֵֽׁם׃
3
3
Oder wenn er berührt die Unreinheit eines Menschen, irgendeine Unreinheit von ihm, durch die man unrein wird, und es war ihm verborgen und er erkennt jetzt und hat sich schuldig gemacht.
Unreinheit eines Menschen: Unreinheit einer Leiche.
Raschi
irgendeine Unreinheit von ihm: das fügt die Unreinheit durch Berührung von ausflussleidenden Männern oder Frauen (זָבִין וְזָבוֹת) hinzu.
Raschi
durch die man unrein wird: das fügt den hinzu, der einen solchen berührt, der bei einer Nidda gelegen ist.
Raschi
Nidda: Zustand der Unreinheit einer Frau während ihrer Menstruation oder nach einer Entbindung.
durch: das fügt den hinzu, der von dem Aas eines reinen Geflügels gegessen hat.
Raschi
es war ihm verborgen: und er wusste es nicht; er hatte die Unreinheit vergessen.
Raschi
schuldig gemacht: durch das Essen von Heiligem oder Hineingehen ins Heiligtum.
Raschi
א֣וֹ נֶ֡פֶשׁ כִּ֣י תִשָּׁבַע֩ לְבַטֵּ֨א בִשְׂפָתַ֜יִם לְהָרַ֣ע ׀ א֣וֹ לְהֵיטִ֗יב לְ֠כֹל אֲשֶׁ֨ר יְבַטֵּ֧א הָאָדָ֛ם בִּשְׁבֻעָ֖ה וְנֶעְלַ֣ם מִמֶּ֑נּוּ וְהוּא־יָדַ֥ע וְאָשֵׁ֖ם לְאַחַ֥ת מֵאֵֽלֶּה׃
4
4
Oder wenn jemand schwört durch Aussprechen mit den Lippen, Böses oder Gutes zu tun, in allem, was der Mensch unachtsam ausspricht durch einen Schwur, und es war ihm verborgen und er erkennt jetzt und hat sich schuldig gemacht durch eines von diesen Dingen.
mit den Lippen: und nicht nur im Herzen.
Raschi
Böses zu tun: sich selbst,
oder Gutes zu tun: sich selbst, z.B. ich werde essen oder ich werde nicht essen, ich werde schlafen oder ich werde nicht schlafen.
Raschi
in allem, was der Mensch ausspricht: das fügt Dinge in der Vergangenheit hinzu (Schewuot 26a).
Raschi
und es war ihm verborgen: und er übertrat seinen Schwur. Für alle diese wird ein Opfer gebracht, das sich nach dem Vermögen richtet, wie hier erklärt wird. Aber für einen Schwur, der mit einer Ableugnung von Geld verbunden ist, wird nicht dieses Opfer, sondern ein Schuldopfer (אָשָׁם) gebracht.
Raschi
וְהָיָ֥ה כִֽי־יֶאְשַׁ֖ם לְאַחַ֣ת מֵאֵ֑לֶּה וְהִ֨תְוַדָּ֔ה אֲשֶׁ֥ר חָטָ֖א עָלֶֽיהָ׃
5
5
So geschehe es, wenn er sich schuldig macht durch eines von diesen Dingen, so bekenne er, womit er sich versündigt hat.
וְהֵבִ֣יא אֶת־אֲשָׁמ֣וֹ לַיהוָ֡ה עַ֣ל חַטָּאתוֹ֩ אֲשֶׁ֨ר חָטָ֜א נְקֵבָ֨ה מִן־הַצֹּ֥אן כִּשְׂבָּ֛ה אֽוֹ־שְׂעִירַ֥ת עִזִּ֖ים לְחַטָּ֑את וְכִפֶּ֥ר עָלָ֛יו הַכֹּהֵ֖ן מֵחַטָּאתֽוֹ׃
6
6
Und er bringe als sein Schuldopfer (ascham) für den Ewigen wegen seiner Sünde, womit er sich versündigt, ein weibliches Tier vom Kleinvieh, ein Schaf oder eine Ziege zum Sündopfer (Chatat), und der Kohen bringe ihm Sühne wegen seiner Sünde.
וְאִם־לֹ֨א תַגִּ֣יע יָדוֹ֮ דֵּ֣י שֶׂה֒ וְהֵבִ֨יא אֶת־אֲשָׁמ֜וֹ אֲשֶׁ֣ר חָטָ֗א שְׁתֵּ֥י תֹרִ֛ים אֽוֹ־שְׁנֵ֥י בְנֵֽי־יוֹנָ֖ה לַֽיהוָ֑ה אֶחָ֥ד לְחַטָּ֖את וְאֶחָ֥ד לְעֹלָֽה׃
7
7
Wenn aber sein Vermögen nicht ausreicht, genug für ein Lamm, so bringe er sein Schuldopfer (ascham), er hat sich versündigt, zwei Tauben oder zwei junge Tauben für den Ewigen, eine zum Sündopfer (Chatat) und eine zum Ganzopfer (Olah).
Wenn sein Vermögen nicht ausreicht
וְאִם לֹא תַגִּיעַ יָדוֹ, wörtl. Wenn seine Hand nicht hinlangt. Die Hand ist es, die die Arbeit verrichtet und Besitz erwirbt; deshalb verwendet der Vers den Ausdruck der „Hand“.
Ibn Esra
וְהֵבִ֤יא אֹתָם֙ אֶל־הַכֹּהֵ֔ן וְהִקְרִ֛יב אֶת־אֲשֶׁ֥ר לַחַטָּ֖את רִאשׁוֹנָ֑ה וּמָלַ֧ק אֶת־רֹאשׁ֛וֹ מִמּ֥וּל עָרְפּ֖וֹ וְלֹ֥א יַבְדִּֽיל׃
8
8
Und er bringe sie zum Kohen und dieser soll darbringen die zum Sündopfer (Chatat) zuerst und kneife ihren Kopf mit dem Fingernagel ab gegen das Genick, trenne ihn aber nicht ganz ab.
die zum Sündopfer zuerst
Das Sündopfer kommt vor dem Ganzopfer; womit ist das zu vergleichen? Mit einem Fürsprecher, der hineingeht, um zu besänftigen; hat der Fürsprecher besänftigt, folgt ein Geschenk (Sewachim 7b).
Raschi
trenne ihn aber nicht ganz ab
Er kneife nur eine der beiden [Röhren] ab (Chulin 21a).
Raschi
einer der beiden Röhren: Luftröhre oder Speiseröhre.
Genick: ist die Höhe des Kopfes, die zum Hals zu schräg hinabgeht.
Gegen das Genick: die dem Nacken zugewandte Seite, das ist die Länge der gesamten Rückseite des Halses.
Raschi
וְהִזָּ֞ה מִדַּ֤ם הַחַטָּאת֙ עַל־קִ֣יר הַמִּזְבֵּ֔חַ וְהַנִּשְׁאָ֣ר בַּדָּ֔ם יִמָּצֵ֖ה אֶל־יְס֣וֹד הַמִּזְבֵּ֑חַ חַטָּ֖את הֽוּא׃
9
9
Und er sprenge von dem Blut des Sündopfers (Chatat) an die Wand des Altars und das Übrige an Blut werde ausgedrückt am Grund des Altars; es ist ein Sündopfer.
Und er sprenge von dem Blut des Sündopfers: beim Ganzopfer (Olah) schreibt der Vers nur ein Ausdrücken des Blutes vor, beim Sündopfer Spritzen und Ausdrücken. Der Kohen fasst den Nacken an und sprengt, und das Blut spritzt zum Altar (Sewachim 64b).
Raschi
es ist ein Sündopfer: wenn es für seinen Zweck gebracht wird (לִשְׁמָהּ), ist es gültig; nicht für seinen Zweck (שֶׁלֹא לִשְׁמָהּ), ist es ungültig.
Raschi
וְאֶת־הַשֵּׁנִ֛י יַעֲשֶׂ֥ה עֹלָ֖ה כַּמִּשְׁפָּ֑ט וְכִפֶּ֨ר עָלָ֧יו הַכֹּהֵ֛ן מֵחַטָּאת֥וֹ אֲשֶׁר־חָטָ֖א וְנִסְלַ֥ח לֽוֹ׃ (ס)
10
10
Und die zweite Taube bereite er als Ganzopfer (Olah) nach der Vorschrift; so bringe der Kohen ihm Sühne wegen seiner Sünde, mit der er sich versündigt hat, und es wird ihm vergeben werden.
nach der Vorschrift: nach dem Gesetz, das beim freiwilligen Ganzopfer vom Geflügel am Anfang dieses Abschnittes steht.
Raschi
am Anfang dieses Abschnittes: siehe zuvor, Wajikra 1:14–17.