Der tägliche Chumasch-Abschnitt

26. Adar II 5787

Sonntag, 4. April 2027

Heute

Tasria

1. Alija

(Wajikra 12:1 – 13:5)

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וַיְדַבֵּ֥ר יְהוָ֖ה אֶל־מֹשֶׁ֥ה לֵּאמֹֽר׃
1
1
Und der Ewige sagte zu Mosche, wie folgt:
דַּבֵּ֞ר אֶל־בְּנֵ֤י יִשְׂרָאֵל֙ לֵאמֹ֔ר אִשָּׁה֙ כִּ֣י תַזְרִ֔יעַ וְיָלְדָ֖ה זָכָ֑ר וְטָֽמְאָה֙ שִׁבְעַ֣ת יָמִ֔ים כִּימֵ֛י נִדַּ֥ת דְּוֺתָ֖הּ תִּטְמָֽא׃
2
2
Sprich zu den Kindern Israel: Wenn eine Frau schwanger wird und einen Jungen gebärt, ist sie sieben Tage rituell unrein; wie in den Tagen der Absonderung (Periode) in ihrer Leidenszeit, ist sie unrein.
Wenn eine Frau schwanger wird
Rabbi Simlai sagt: So wie bei der Schöpfung der Mensch nach Vieh, Wild und Geflügel geschaffen wurde, so sind auch die Vorschriften für den Menschen erst nach den Vorschriften für Vieh, Wild und Geflügel erklärt (Wajikra Rabba 14:1).
Raschi
Wenn eine Frau schwanger wird
אִשָּׁה כִּי תַזְרִיעַ, wörtl. „Wenn eine Frau Samen gibt“, bedeutet: Wenn eine Frau schwanger wird. [Targum Onkelos, Raschbam]
אִשָּׁה כִּי תַזְרִיעַ bedeutet: Wenn eine Frau Nachkommen hervorbringt (תַּצְמִיחַ זֶרַע). Die Frau empfängt den Samen des Mannes und lässt aus ihm in der Zeit der Schwangerschaft und Reifung neues Leben entstehen.
Abarbanel
Wenn eine Frau schwanger wird
אִשָּׁה כִּי תַזְרִיעַ, wörtl. „Wenn eine Frau Samen gibt“. Das fügt hinzu: auch wenn sie Aufgelöstes geboren hat, das zergangen und so wie זֶרַע („Samen“) geworden ist, ist die Mutter doch durch die Geburt unrein (Nidda 27b).
Raschi
wie in den Tagen der Absonderung in ihrer Leidenszeit, ist sie unrein
Gleich den Halachot der Unreinheit, die bei der Nidda stehen, wird sie bei der Geburt unrein, auch wenn sich der Mutterschoß ohne Blutung geöffnet hätte (Nidda 21a).
Raschi
ihrer Leidenszeit
Das Wort דְּוֹתהּ kommt von „Ausfluss ihres Körpers“.
Andere Erklärung: דְּוֹתהּ bedeutet מַדְוֵה וְחֹלִי, ein Leiden und eine Krankheit; denn eine Frau hat nicht ihre Periode, ohne dass sie der Kopf schmerzt und ihre Glieder schwer sind (Nidda 9a).
Raschi
וּבַיּ֖וֹם הַשְּׁמִינִ֑י יִמּ֖וֹל בְּשַׂ֥ר עָרְלָתֽוֹ׃
3
3
Und am achten Tag soll man ihn am Fleisch der Vorhaut beschneiden.
Und am achten Tag soll man
Rabbi Schimon bar Jochai sagte zu seinen Schülern: Warum warten wir mit der Beschneidung acht Tage? Damit nicht alle fröhlich seien, während Vater und Mutter betrübt sind, weil sie einander verboten sind. Am achten Tag aber – nachdem die Frau in der Nacht zuvor untergetaucht ist – sind alle fröhlich.
Nidda 31a
וּשְׁלֹשִׁ֥ים יוֹם֙ וּשְׁלֹ֣שֶׁת יָמִ֔ים תֵּשֵׁ֖ב בִּדְמֵ֣י טָהֳרָ֑ה בְּכָל־קֹ֣דֶשׁ לֹֽא־תִגָּ֗ע וְאֶל־הַמִּקְדָּשׁ֙ לֹ֣א תָבֹ֔א עַד־מְלֹ֖את יְמֵ֥י טָהֳרָֽהּ׃
4
4
Die Gebärende taucht in der Mikwe unter, nachdem sieben volle Tage nach der Geburt vergangen sind. Dieses Untertauchen reinigt sie von der rituellen Unreinheit, die durch die Geburt entstanden ist. Die folgenden 33 Tage lang verbleibt sie dann in einem Zustand, in dem das Blut rein ist; alles Heilige darf sie nicht berühren und in das Heiligtum darf sie nicht kommen, bis die Zeit ihrer Reinheit vorüber ist.
verbleibt
תֵּשֵׁב, wörtl. sitzt; und תֵּשֵׁב hat die Bedeutung „verbleiben“, „verweilen“, wie תֵּשְׁבוּ בְּקָדֵשׁ „ihr bliebt in Kadesch“ (Dew. 1:46); וַיֵּשֶׁב בְּאֵלֹנֵי מַמְרֵא „[Awram] ließ sich nieder in Alon Mamre“ (Ber. 13:18).
Raschi
das Blut rein ist
בִּדְמֵי טָהֳרָה, wörtl. im Blut der Reinigung. Obwohl sie Blut sieht, ist sie rein.
Raschi
das Blut rein ist
Das Wort טהרה erscheint im vorliegenden Vers zweifach: zuerst ohne Dagesch im auslautenden Buchstaben He (טָהֳרָהּ), danach mit Dagesch. Ein He am Wortende ohne Vokalzeichen wird in der Regel nicht ausgesprochen. Eine Ausnahme bildet das He mit Dagesch, genannt Mapik He. (מַפִּיק הֵא bedeutet wörtlich „ein hervorgebrachtes He“, d.h. hörbar ausgesprochen. Es bezeichnet als Suffix den Besitz „ihr“.) Entsprechend haben die beiden Wörter – einmal mit stummem He und einmal mit Mapik He – verschiedene Bedeutungen.]
בִּדְמֵי טָהֳרָה [beim ersten Vorkommen des Wortes טהרה in diesem Vers] steht ohne Mapik He; es ist ein Hauptwort, so wie טֹהַר. [Die Worte בִּדְמֵי טָהֳרָה bedeuten somit „im Blut der Reinheit“, nicht „im Blut ihrer Reinheit“.]
Raschi
Zeit ihrer Reinheit
יְמֵי טָהֳרָהּ [am Ende des Verses] mit Mapik He, „die Tage ihrer Reinheit“.
Raschi
alles Heilige
בְּכָל קֹדֶשׁ „alles Heilige“, das fügt Teruma hinzu.
Weil diese [Frau] als eine gilt, die an einem langen Tag eingetaucht ist. Sie taucht nämlich am Ende der sieben Tage unter, und ihr Sonnenuntergang, der ihr die Reinheit bringt, ist erst der Sonnenuntergang des 40. Tages; und am darauffolgenden Tag bringt sie das Opfer ihrer Reinigung.
Raschi
das fügt Teruma hinzu: Obgleich Teruma nicht die Heiligkeit der Kodaschim (Opferspeisen) aufweist, besitzt auch sie einen geheiligten Status.
Teruma: Abgabe vom Ertrag der Ernte an den Kohen. Übliches Ausmaß: 1/40 bis 1/60 der Ernte. Die Absonderung erfolgt vor der Zehntabgabe (Ma∙asser). Mit der Absonderung ist die Teruma heilig: ein Verzehr durch Nicht-Kohanim ist untersagt, ebenso durch Kohanim in einem Zustand der Unreinheit.
Heiliges darf sie nicht berühren
Das ist ein Verbot, Heiliges zu essen, wie in Jewamot (75a) erklärt wird.
Raschi
וְאִם־נְקֵבָ֣ה תֵלֵ֔ד וְטָמְאָ֥ה שְׁבֻעַ֖יִם כְּנִדָּתָ֑הּ וְשִׁשִּׁ֥ים יוֹם֙ וְשֵׁ֣שֶׁת יָמִ֔ים תֵּשֵׁ֖ב עַל־דְּמֵ֥י טָהֳרָֽה׃
5
5
Wenn sie ein Mädchen gebiert, dann ist sie ebenso rituell unrein wie bei ihrer Absonderung, aber statt einer Woche – zwei Wochen; die Gebärende taucht nach diesen zwei Wochen in der Mikwe unter und dieses Untertauchen reinigt sie von der rituellen Unreinheit, die durch die Geburt entstanden ist. Die folgenden 66 Tage verbleibt sie dann in einem Zustand, in dem ihr Blut rein ist.
וּבִמְלֹ֣את ׀ יְמֵ֣י טָהֳרָ֗הּ לְבֵן֮ א֣וֹ לְבַת֒ תָּבִ֞יא כֶּ֤בֶשׂ בֶּן־שְׁנָתוֹ֙ לְעֹלָ֔ה וּבֶן־יוֹנָ֥ה אוֹ־תֹ֖ר לְחַטָּ֑את אֶל־פֶּ֥תַח אֹֽהֶל־מוֹעֵ֖ד אֶל־הַכֹּהֵֽן׃
6
6
Und wenn die Zeit ihrer Reinheit vorüber ist, sei es bei einem Sohn oder bei einer Tochter, dann bringe sie ein im ersten Jahr stehendes Schaf zum Ganzopfer (Olah) und eine junge Taube oder eine Taube zum Sündopfer (Chatat) dem Kohen an den Eingang des Zeltes der Zusammenkunft.
dann bringe sie ein Ganzopfer und ein Sündopfer
Das Opfer wird für die Sünde Chawas gebracht, denn ohne diese Sünde würde die Geburt eines Neugeborenen ohne Schmerz und Leid vor sich gehen – wie ein Baum, der seine Früchte hervorbringt.
Die übliche Reihenfolge der Opferungen ist 1. Chatat (Sündopfer), und dann 2. Olah (Ganzopfer). Das Chatat sühnt unpassende Aussagen (בִּיטּוּי שְׂפָתַיִם); das Olah sühnt die Gedanken des Herzens (הִרְהוּר הַלֵּב).

Weil bei der Sünde Chawas zuerst steht„und die Frau sah, dass der Baum gut zum Essen sei“ וַתֵּרֶא הָאִשָּׁה כִּי טוֹב הָעֵץ לְמַאֲכָל (Ber. 3:6), und danach „und sie nahm von seiner Frucht“ וַתִּקַּח מִפִּרְיוֹ וַתֹּאכַל, das heißt die Sünde zuerst in Gedanken und erst dann in Tat war; deshalb wird auch hier nach der Geburt 1. zuerst das Olah und 2. dann das Chatat gebracht, anders als die übliche Reihenfolge.
Rabbenu Bechaje
וְהִקְרִיב֞וֹ לִפְנֵ֤י יְהוָה֙ וְכִפֶּ֣ר עָלֶ֔יהָ וְטָהֲרָ֖ה מִמְּקֹ֣ר דָּמֶ֑יהָ זֹ֤את תּוֹרַת֙ הַיֹּלֶ֔דֶת לַזָּכָ֖ר א֥וֹ לַנְּקֵבָֽה׃
7
7
Der Kohen bringe es vor den Ewigen und erwirke ihr Sühne, dann ist sie rein von ihrem Blutfluss; das sind die Vorschriften für eine Gebärende, sei es bei einem Jungen oder bei einem Mädchen.
bringe es
Weil hier in der Einzahl steht וְהִקְרִיבוֹ bringe „es“ dar, und nicht וְהִקְרִיבַם bringe „sie“ dar, lernt man: Nur eins von ihnen hindert sie, Heiliges zu essen, und zwar welches? Das Chatat (Sündopfer); denn es heißt וְכִפֶּר עָלֶיהָ הַכֹּהֵן וְטָהֵרָה „der Kohen erwirke ihr Sühne, dann ist sie rein“; dasjenige, mit dem er die Sühne vollzieht, von ihm ist die Reinheit abhängig.
Raschi, Misrachi
dann ist sie rein: daraus geht hervor, dass sie bis dahin unrein genannt wird.
Raschi
וְאִם־לֹ֨א תִמְצָ֣א יָדָהּ֮ דֵּ֣י שֶׂה֒ וְלָקְחָ֣ה שְׁתֵּֽי־תֹרִ֗ים א֤וֹ שְׁנֵי֙ בְּנֵ֣י יוֹנָ֔ה אֶחָ֥ד לְעֹלָ֖ה וְאֶחָ֣ד לְחַטָּ֑את וְכִפֶּ֥ר עָלֶ֛יהָ הַכֹּהֵ֖ן וְטָהֵֽרָה׃ (פ)
8
8
Wenn aber ihr Vermögen nicht reicht für ein Lamm, so nehme sie zwei Tauben oder zwei junge Tauben, die eine zum Ganzopfer und die andere zum Sündopfer; und der Kohen erwirkt ihr Sühne, und sie ist rituell rein.
eine zum Ganzopfer und die andere zum Sündopfer
Der Vers hat diese Opferungen nur zuerst genannt, dass man ihr zuerst den Namen gebe. Aber bei der Darbringung kommt das Sündopfer vor dem Ganzopfer. So haben wir in Sewachim, Abschnitt כָּל הַתָּדִיר (90a) gelernt.
Raschi
וַיְדַבֵּ֣ר יְהוָ֔ה אֶל־מֹשֶׁ֥ה וְאֶֽל־אַהֲרֹ֖ן לֵאמֹֽר׃
1
1
Und der Ewige sagte zu Mosche und zu Aharon:
אָדָ֗ם כִּֽי־יִהְיֶ֤ה בְעוֹר־בְּשָׂרוֹ֙ שְׂאֵ֤ת אֽוֹ־סַפַּ֙חַת֙ א֣וֹ בַהֶ֔רֶת וְהָיָ֥ה בְעוֹר־בְּשָׂר֖וֹ לְנֶ֣גַע צָרָ֑עַת וְהוּבָא֙ אֶל־אַהֲרֹ֣ן הַכֹּהֵ֔ן א֛וֹ אֶל־אַחַ֥ד מִבָּנָ֖יו הַכֹּהֲנִֽים׃
2
2
Wenn bei einem Menschen auf der Haut seines Fleisches eine Erhebung oder ein Ausschlag oder ein Fleck entsteht, und es gestaltet sich auf der Haut seines Fleisches zu einem Ausschatzschaden, so soll er zu Aharon dem Kohen, oder zu einem von seinen Söhnen, den Kohanim, gebracht werden.
Wenn bei einem Menschen auf der Haut seines Fleisches
Die Gründe für Zara’at sind:
[Gemara Erechin 16a] (1) Böse Rede (d.h. Tratsch und üble Nachrede). (2) Blutvergießen (d.h. Mord). (3) Falsche Schwüre. (4) Verbotener Intimverkehr. (5) Überheblichkeit. (6) Raub. (7) Geiz.

[Midrasch Tanchuma, Mezora 4] (1) Götzendienst. (2) Schändung von G‑ttes Namen. (3) Verbotener Intimverkehr. (4) Diebstahl. (5) Böse Rede. (6) Einer, der falsche Zeugenaussage tätigt. (7) Ein Richter, der das Recht verdreht. (8) Falsche Schwüre. (9) Einer, der die Grenze eines anderen übertritt. (10) Einer, der Pläne schmiedet, um Unwahrheiten zu verbreiten. (11) Einer, der Streit in der Familie verursacht. Und manche fügen hinzu (12): Geiz.

[Wajikra Rabba 17:3] (1) Götzendienst. (2) Verbotener Intimverkehr. (3) Mord. (4) Schändung von G‑ttes Namen. (5) Segnung (als Euphemismus) von G‑ttes Namen. (6) Raub von gemeinschaftlichem Eigentum. (7) Raub von privatem Eigentum. (8) Überheblichkeit. (9) Böse Rede. (10) Geiz.
eine Erhebung oder ein Ausschlag
שְׂאֵת und סַפַּחַת sind Namen von Aussatzschäden, von denen einer weißer als der andere ist (Schewuot 5a).
Raschi
שְׂאֵת, ein hochweißer Aussatzschaden, weiß wie Schnee.
סַפַּחַת, ein mittelweißer Aussatzschaden, weiß wie die reine Wolle eines neugeborenen Schafes.
Negaim 1:1
ein Fleck
בַהֶרֶת „Fleck“, auf Französisch taie. Ebenso (Ijow 37:21) בָּהִיר הוּא בַּשְּׁחָקִים „leuchtet am Himmel“.
Raschi
zu Aharon dem Kohen
Es ist eine Bestimmung der Torah (גְּזֵרַת הַכָּתוּב), dass die Unreinheit der Aussatzschäden und ihre Reinheit vom Ausspruch des Kohen abhängig sind.
Raschi
וְרָאָ֣ה הַכֹּהֵ֣ן אֶת־הַנֶּ֣גַע בְּעֽוֹר־הַ֠בָּשָׂר וְשֵׂעָ֨ר בַּנֶּ֜גַע הָפַ֣ךְ ׀ לָבָ֗ן וּמַרְאֵ֤ה הַנֶּ֙גַע֙ עָמֹק֙ מֵע֣וֹר בְּשָׂר֔וֹ נֶ֥גַע צָרַ֖עַת ה֑וּא וְרָאָ֥הוּ הַכֹּהֵ֖ן וְטִמֵּ֥א אֹתֽוֹ׃
3
3
Wenn nun der Kohen den Schaden auf der Haut des Fleisches, und das Haar in dem Schaden hat sich in weiß verwandelt, und der Schaden erscheint tiefer als die Haut des Fleisches, dann ist es ein Aussatzschaden; sobald der Kohen ihn sieht, spreche er ihn unrein.
hat sich in weiß verwandelt
Das Haar war zuerst schwarz und hat sich mitten im Aussatzschaden in weiß verwandelt. Die geringste Anzahl, die das Wort שֵׂעַר „Haar“ bedeutet, ist zwei.
Raschi
tiefer als die Haut des Fleisches
Jede weiße Farbe sieht tieferliegend aus, wie eine sonnenbeschienene Stelle tiefer als der Schatten erscheint (Schewuot 6b).
Raschi
spreche er ihn unrein
Der Kohen sagt zu ihm: „Du bist unrein.“ Denn das weiße Haar ist ein Zeichen der Unreinheit ; [dafür gibt es keine vernunft¬gemäße Erklärung, sondern] es ist eine Bestimmung der Torah (גְּזֵרַת הַכָּתוּב).
Raschi
וְאִם־בַּהֶרֶת֩ לְבָנָ֨ה הִ֜וא בְּע֣וֹר בְּשָׂר֗וֹ וְעָמֹק֙ אֵין־מַרְאֶ֣הָ מִן־הָע֔וֹר וּשְׂעָרָ֖ה לֹא־הָפַ֣ךְ לָבָ֑ן וְהִסְגִּ֧יר הַכֹּהֵ֛ן אֶת־הַנֶּ֖גַע שִׁבְעַ֥ת יָמִֽים׃
4
4
Ist es aber ein weißer Fleck auf der Haut seines Fleisches, und erscheint er nicht tiefer als die Haut, und das Haar hat sich nicht in weiß verwandelt, so soll der Kohen den Schaden sieben Tage einschließen.
erscheint nicht tiefer als die Haut: die Erklärung davon weiß ich nicht.
Raschi
Raschi erklärt zu Vers 3, dass jeder weiße Schaden tiefer erscheint als die umgebende, dunklere Haut. Raschi stellt daher die Frage zum vorliegenden Vers: Um welchen weißen Schaden könnte es sich hier handeln, der optisch nicht tiefer als die Haut scheint und deshalb eingeschlossen wird, statt sofort als „unrein“ erklärt zu werden.
Ramban, Chiskuni
einschließen: er schließe ihn in einem Haus ein und besehe ihn nicht bis zum Ende der Woche; und dann beweisen die Zeichen für ihn.
Raschi
וְרָאָ֣הוּ הַכֹּהֵן֮ בַּיּ֣וֹם הַשְּׁבִיעִי֒ וְהִנֵּ֤ה הַנֶּ֙גַע֙ עָמַ֣ד בְּעֵינָ֔יו לֹֽא־פָשָׂ֥ה הַנֶּ֖גַע בָּע֑וֹר וְהִסְגִּיר֧וֹ הַכֹּהֵ֛ן שִׁבְעַ֥ת יָמִ֖ים שֵׁנִֽית׃
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5
Sieht ihn der Kohen am siebten Tag, und siehe, der Schaden verblieb in seinem Aussehen, der Schaden hat sich in der Haut nicht ausgebreitet, dann soll ihn der Kohen zum zweiten Mal sieben Tage lang einschließen.
der Schaden verblieb in seinem Aussehen: der Schaden verblieb in seinem ersten Aussehen und Ausmaß.
Raschi
soll ihn der Kohen zum zweiten Mal sieben Tage lang einschließen
Wenn er sich aber in der ersten Woche ausgebreitet hat, ist er ausgesprochen unrein (טָמֵא מֻחְלָט).
Raschi