Der tägliche Chumasch-Abschnitt

20. Ijar 5787

Donnerstag, 27. Mai 2027

Heute

Bechukotai

5. Alija

(Wajikra 27:16 – 27:21)

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וְאִ֣ם ׀ מִשְּׂדֵ֣ה אֲחֻזָּת֗וֹ יַקְדִּ֥ישׁ אִישׁ֙ לַֽיהוָ֔ה וְהָיָ֥ה עֶרְכְּךָ֖ לְפִ֣י זַרְע֑וֹ זֶ֚רַע חֹ֣מֶר שְׂעֹרִ֔ים בַּחֲמִשִּׁ֖ים שֶׁ֥קֶל כָּֽסֶף׃
16
16
Und wenn von dem Feld seines Eigentums jemand dem Ewigen heiligt, dann sei die Schätzung nach Verhältnis seiner Aussaat: die Aussaat eines Chomer Gerste für fünfzig Schekel Silber.
dann sei die Schätzung nach Verhältnis seiner Aussaat
und nicht nach dem Wert. Ob es ein gutes oder ein schlechtes Feld ist, ist ihre Auslösung, wenn sie dem Heiligtum gewidmet sind, gleich: eine Fläche für 1 Kor Gerste für 50 Schekel, so ist die Bestimmung des Verses.
Und zwar spricht das, wenn er das Feld am Anfang der Jowelperiode auszulösen kommt. Wenn er es aber in der Mitte der Jowelperiode auszulösen kommt, gibt er der Berechnung entsprechend 1 Schekel und 1 Pundjon für jedes Jahr. Denn es ist nur heilig für die Anzahl der Jahre des Jowel. Wenn es ausgelöst wird, so ist es gut; und wenn nicht, dann verkauft es der Verwalter des Bet haMikdasch für dieses Geld an einen anderen, und es bleibt wie alle anderen verkauften Felder bis zum Jowel in der Hand des Käufers. Wenn es dann aus dessen Hand wieder herausgeht, kehrt es an die Kohanim jener Abteilung zurück, in deren Woche das Jowel beginnt, und wird unter sie verteilt. Das ist das Recht, das für den gesagt ist, der ein Feld für heilig erklärt; und jetzt will ich es nach der Ordnung der Verse erklären.
Raschi
אִם־מִשְּׁנַ֥ת הַיֹּבֵ֖ל יַקְדִּ֣ישׁ שָׂדֵ֑הוּ כְּעֶרְכְּךָ֖ יָקֽוּם׃
17
17
Wenn er gleich nach dem Joweljahr sein Feld für heilig erklärt, dann bleibt es bei dieser Schätzung.
Wenn er nach dem Joweljahr sein Feld für heilig erklärt: wenn er es gleich, nachdem das Joweljahr vorüber ist, für heilig erklärt, und er kommt, es gleich auszulösen (Erechin 24b).
Raschi
dann bleibt es bei dieser Schätzung: so sei es gleich der hier genannten Schätzung; er gebe 50 Schekel.
Raschi
וְאִם־אַחַ֣ר הַיֹּבֵל֮ יַקְדִּ֣ישׁ שָׂדֵהוּ֒ וְחִשַּׁב־ל֨וֹ הַכֹּהֵ֜ן אֶת־הַכֶּ֗סֶף עַל־פִּ֤י הַשָּׁנִים֙ הַנּ֣וֹתָרֹ֔ת עַ֖ד שְׁנַ֣ת הַיֹּבֵ֑ל וְנִגְרַ֖ע מֵֽעֶרְכֶּֽךָ׃
18
18
Wenn er aber später nach dem Jowel sein Feld für heilig erklärt, dann berechne ihm der Kohen das Geld nach Verhältnis der Jahre, die noch übrig sind bis zum Joweljahr, und das werde abgezogen von der Schätzung.
Wenn er später nach dem Jowel für heilig erklärt: und ebenso, wenn er es gleich nach dem Jowel für heilig erklärte und es blieb in der Hand des Verwalters des Bet haMikdasch (גִּזְבָּר) und er kommt, es später – nach dem Jowel – auszulösen.
Raschi
dann berechne ihm der Kohen das Geld nach Verhältnis der Jahre: der Rechnung entsprechend. Wie ist das? Siehe, die Torah hat den Wert von 49 Jahren auf 50 Schekel festgesetzt; das ist 1 Schekel für jedes Jahr, und 1 Schekel ist übrig. 1 Schekel hat 48 Pundjon, das ist 1 Schekel und 1 Pundjon für das Jahr, nur fehlt im ganzen 1 Pundjon. Unsere Weisen sagen, dieser Pundjon ist das Aufgeld für das Wechseln. Wer auslöst, gibt 1 Schekel und 1 Pundjon für jedes Jahr von den bis zum Jowel noch übrigen Jahren (Erechin 24b).
Raschi
und das werde abgezogen von der Schätzung: die Zahl der Jahre seit dem Joweljahr bis zum Jahr der Auslösung.
Raschi
וְאִם־גָּאֹ֤ל יִגְאַל֙ אֶת־הַשָּׂדֶ֔ה הַמַּקְדִּ֖ישׁ אֹת֑וֹ וְ֠יָסַף חֲמִשִׁ֧ית כֶּֽסֶף־עֶרְכְּךָ֛ עָלָ֖יו וְקָ֥ם לֽוֹ׃
19
19
Und wenn derjenige das Feld auslösen will, der es geheiligt hat, dann füge er ein Fünftel des Geldes der Schätzung dazu, dann verbleibe es bei ihm.
wenn auslösen will derjenige, der es für heilig erklärt hat, füge er zu dieser Bestimmung ein Fünftel hinzu.
Raschi
וְאִם־לֹ֤א יִגְאַל֙ אֶת־הַשָּׂדֶ֔ה וְאִם־מָכַ֥ר אֶת־הַשָּׂדֶ֖ה לְאִ֣ישׁ אַחֵ֑ר לֹ֥א יִגָּאֵ֖ל עֽוֹד׃
20
20
Wenn er aber das Feld nicht auslöst und man hat das Feld einem anderen Mann verkauft, dann kann es nicht mehr ausgelöst werden.
wenn er aber das Feld nicht auslöst: der es für heilig erklärt hat.
Raschi
und man hat verkauft: der Verwalter des Bet haMikdasch (Erechin 25b).
Raschi
und man hat das Feld einem anderen Mann verkauft, dann kann es nicht mehr ausgelöst werden: um in die Hand desjenigen zurückzukehren, der es für heilig erklärt hat.
Raschi
וְהָיָ֨ה הַשָּׂדֶ֜ה בְּצֵאת֣וֹ בַיֹּבֵ֗ל קֹ֛דֶשׁ לַֽיהוָ֖ה כִּשְׂדֵ֣ה הַחֵ֑רֶם לַכֹּהֵ֖ן תִּהְיֶ֥ה אֲחֻזָּתֽוֹ׃
21
21
Und es bleibe das Feld, wenn es herausgeht im Jowel, heilig dem Ewigen, wie ein Feld von Cherem; dem Kohen gehört es als sein Eigentum.
Und es bleibe das Feld, wenn es herausgeht im Jowel: aus der Hand dessen, der es vom Verwalter des Bet haMikdasch gekauft hat, wie andere Felder, die im Jowel aus der Hand der Käufer herausgehen.
Raschi
heilig dem Ewigen: nicht dass es an das Bet haMikdasch zurückkehrt zur Instandhaltung des Tempels (בֶּדֶק הַבַּיִת) in die Hand des Verwalters. Sondern wie Feld des Banngutes (Cherem), das den Kohanim gegeben wird. So steht (Bam. 18:14) כָּל חֵרֶם בְּיִשְׂרָאֵל לְךָ יִהְיֶה „alles Cherem in Israel gehöre dir“. Auch dieses wird unter die Kohanim jener Abteilung, in deren Woche der Jom Kippur des Jowel fällt, verteilt (Erechin 28b).
Raschi