כִּ֚י הַמִּצְוָ֣ה הַזֹּ֔את אֲשֶׁ֛ר אָנֹכִ֥י מְצַוְּךָ֖ הַיּ֑וֹם לֹֽא־נִפְלֵ֥את הִוא֙ מִמְּךָ֔ וְלֹ֥א רְחֹקָ֖ה הִֽוא׃
11
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Denn dieses Gebot, das ich dir heute befehle, ist dir nicht verborgen und ist nicht fern,
Denn dieses Gebot
„Dieses Gebot“: das Torahlernen. [Eruwin 55a]
„Dieses Gebot“: alle Mizwot der Torah. [Rabbenu Bechaje]
„Dieses Gebot“: die Mizwa von Teschuwa, wie in den Versen zuvor angesprochen: (Vers 1) וַהֲשֵׁבֹתָ אֶל לְבָבֶךָ „du führst es dir zu Herzen“, (Vers 2) וְשַׁבְתָּ עַד ה׳ אֱלֹהֶיךָ „du kehrst zurück zum Ewigen, deinem G‑tt“. Damit ist das g‑ttliche Versprechen ausgedrückt, dass es so geschehen wird. Darauf bezogen sagt Mosche (Vers 4) אִם יִהְיֶה נִדַּחֲךָ בִּקְצֵה הַשָּׁמָיִם „Wenn deine Verstoßenen sind am Ende des Himmels“ und du dich unter der Herrschaft der Völker findest, kannst du zum Ewigen umkehren und all das erfüllen, was ich dir heute auftrage, denn „nicht verborgen“ und „nicht fern“ ist es dir, sondern (Vers 14) קָרוֹב אֵלֶיךָ הַדָּבָר מְאֹד גו׳ לַעֲשֹׂתוֹ „sehr nahe ist dir die Sache … sie zu tun“ zu jeder Zeit und an jedem Ort.
„Dieses Gebot“: alle Mizwot der Torah. [Rabbenu Bechaje]
„Dieses Gebot“: die Mizwa von Teschuwa, wie in den Versen zuvor angesprochen: (Vers 1) וַהֲשֵׁבֹתָ אֶל לְבָבֶךָ „du führst es dir zu Herzen“, (Vers 2) וְשַׁבְתָּ עַד ה׳ אֱלֹהֶיךָ „du kehrst zurück zum Ewigen, deinem G‑tt“. Damit ist das g‑ttliche Versprechen ausgedrückt, dass es so geschehen wird. Darauf bezogen sagt Mosche (Vers 4) אִם יִהְיֶה נִדַּחֲךָ בִּקְצֵה הַשָּׁמָיִם „Wenn deine Verstoßenen sind am Ende des Himmels“ und du dich unter der Herrschaft der Völker findest, kannst du zum Ewigen umkehren und all das erfüllen, was ich dir heute auftrage, denn „nicht verborgen“ und „nicht fern“ ist es dir, sondern (Vers 14) קָרוֹב אֵלֶיךָ הַדָּבָר מְאֹד גו׳ לַעֲשֹׂתוֹ „sehr nahe ist dir die Sache … sie zu tun“ zu jeder Zeit und an jedem Ort.
Ramban
nicht verborgen
לֹא נִפְלֵאת הִוא מִמְּךָ „ist dir nicht verborgen“. Wie im Vers (Dew. 17:8) כִּי יִפָּלֵא, wo [von Targum Onkelos] übersetzt wird
אֲרֵי יִתִּכְסֵי „wenn [dir ein Rechtsspruch] verborgen sein sollte“. Und wie im Vers (Echa 1:9) וַתֵּרֶד פְּלָאִים „[die Stadt Jeruschalaim] sank ins Dunkel“, sie sank in Verborgenheit; [Jeruschalaim] war verborgen und eingeschlossen an einer verborgenen Stätte.
אֲרֵי יִתִּכְסֵי „wenn [dir ein Rechtsspruch] verborgen sein sollte“. Und wie im Vers (Echa 1:9) וַתֵּרֶד פְּלָאִים „[die Stadt Jeruschalaim] sank ins Dunkel“, sie sank in Verborgenheit; [Jeruschalaim] war verborgen und eingeschlossen an einer verborgenen Stätte.
Der Vers in Echa beschreibt bildhaft den Verfall Jeruschalaims, gleichsam als sei es in eine tiefe Grube gestürzt, worin alles verborgen und eingeschlossen liegt, vergleichbar einem im Verborgenen gefangenen Häftling.
Beer Jizchak, Josef Hallel, Beer Majim Chaim
Die letzten zwei Worte in Raschis Kommentar וַחֲבוּשָׁה בְּטָמוּן sind eine sprachlich leicht abgewandelte Form des Verses in Ijow (40:13) חֲבֹשׁ בַּטָּמוּן „eingeschlossen in Verborgenheit“.
nicht verborgen … und nicht fern
לֹא נִפְלֵאת הִוא מִמְּךָ „ist dir nicht verborgen“, das ist das Verstehen der Torah.
וְלֹא רְחֹקָה הִוא „und ist nicht fern“, das ist die Erfüllung der Mizwot.
וְלֹא רְחֹקָה הִוא „und ist nicht fern“, das ist die Erfüllung der Mizwot.
Or haChaim, Kli Jakar