וַיִּקַּ֣ח הָ֠עֶבֶד עֲשָׂרָ֨ה גְמַלִּ֜ים מִגְּמַלֵּ֤י אֲדֹנָיו֙ וַיֵּ֔לֶךְ וְכָל־ט֥וּב אֲדֹנָ֖יו בְּיָד֑וֹ וַיָּ֗קָם וַיֵּ֛לֶךְ אֶל־אֲרַ֥ם נַֽהֲרַ֖יִם אֶל־עִ֥יר נָחֽוֹר׃
10
10
Es nahm der Knecht Eliëser zehn Kamele, von den Kamelen seines Herrn Awraham, und zog los, er nahm alle Kostbarkeiten seines Herrn in seiner Hand. Er machte sich auf und ging nach Aram Naharaim, in die Stadt des Nachor.
zehn Kamele: entsprechend den zehn Prüfungen Awrahams. So sagte Awraham, nimm zehn Kamele mit dir und möge der Allmächtige des Verdienstes meiner zehn Prüfungen gedenken.
Rabbenu Efraim
Von den Kamelen seines Herrn
Sie waren von anderen Kamelen zu unterscheiden, weil sie mit Maulkörben versehen ausgingen, wegen der Sorge um Raub, damit sie nicht auf fremden Feldern weideten.
Raschi
alle Kostbarkeiten seines Herrn
Awraham hatte für Jizchak eine Schenkungsurkunde geschrieben über alles, was er hatte, damit sie sich beeilten, ihm ihre Tochter zu schicken.
Raschi
Demnach bezieht sich der Satzteil וְכָל טוּב אֲדֹנָיו „all das Beste seines Herrn“ auf das Verb וַיִּקַּח „nahm“ zu Beginn des Verses.
Ramban
alle Kostbarkeiten seines Herrn: Gold und Edelsteine, um den Reichtum seines Herrn Awraham zu zeigen.
Radak
alle Kostbarkeiten seines Herrn: so viel Güter nahm er mit, dass zehn Kamele zum Tragen erforderlich waren.
Ramban
Aram Naharaim
Aram Naharaim (אֲרַם נַהֲרַיִם) bedeutet wörtl. „Aram der Flüsse“. Diese Ortsangabe ist somit zu lesen als אֲרַם אֲשֶׁר הָיְתָה בֵּין נַהֲרַיִם, Aram lag „zwischen zwei Flüssen“.
Raschi, Beer Rechowot
zwischen zwei Flüssen: Tigris und Eufrat, dem Land „Mesopotamien“, der griechischen Bezeichnung für „zwischen den Flüssen“ oder Zweistromland.
וַיַּבְרֵ֧ךְ הַגְּמַלִּ֛ים מִח֥וּץ לָעִ֖יר אֶל־בְּאֵ֣ר הַמָּ֑יִם לְעֵ֣ת עֶ֔רֶב לְעֵ֖ת צֵ֥את הַשֹּׁאֲבֹֽת׃
11
11
Die Kamele ließ er niederknien außerhalb der Stadt bei dem Wasserbrunnen, zur Abendzeit, zur Zeit, wenn die Mädchen herauskommen, um Wasser zu schöpfen.
ließ er niederknien: ließ die Kamele lagern.
Raschi
außerhalb der Stadt: nahe der Stadt.
Radak
וַיֹּאמַ֓ר ׀ יְהוָ֗ה אֱלֹהֵי֙ אֲדֹנִ֣י אַבְרָהָ֔ם הַקְרֵה־נָ֥א לְפָנַ֖י הַיּ֑וֹם וַעֲשֵׂה־חֶ֕סֶד עִ֖ם אֲדֹנִ֥י אַבְרָהָֽם׃
12
12
Und er sagte: Ewiger, G‑tt meines Herrn Awraham, lasse es mir heute begegnen, und übe Gnade mit meinem Herrn Awraham!
lasse mir heute begegnen: eine würdige Ehefrau für Jizchak.
Targum Jonathan
lasse mir heute begegnen: ein würdiges Mädchen, das ihr Haus nicht verlässt. Nur „heute lasse es mir begegnen“ als Ehefrau für Jizchak.
Saadia Gaon
וְהָיָ֣ה הַֽנַּעֲרָ֗ אֲשֶׁ֨ר אֹמַ֤ר אֵלֶ֙יהָ֙ הַטִּי־נָ֤א כַדֵּךְ֙ וְאֶשְׁתֶּ֔ה וְאָמְרָ֣ה שְׁתֵ֔ה וְגַם־גְּמַלֶּ֖יךָ אַשְׁקֶ֑ה אֹתָ֤הּ הֹכַ֙חְתָּ֙ לְעַבְדְּךָ֣ לְיִצְחָ֔ק וּבָ֣הּ אֵדַ֔ע כִּי־עָשִׂ֥יתָ חֶ֖סֶד עִם־אֲדֹנִֽי׃
14
14
Möge es nun geschehen: Das Mädchen, zu dem ich sagen werde: „Neige doch deinen Krug, damit ich trinken kann“, und das dann sagt: „Trinke! Und auch deine Kamele will ich tränken“, dieses Mädchen soll es sein, das Du bestimmt hast für Deinen Diener, für Jizchak. Und daran werde ich erkennen, dass Du Gnade übst an meinem Herrn.
das Du bestimmt hast
אוֹתָהּ הוֹכַחְתָּ „das Du bestimmt hast“: sie ist seiner würdig; denn sie wird wohltätig sein und wert, in das Haus Awrahams einzutreten.
Der Ausdruck הוֹכַחְתָּ bedeutet soviel wie „bestimmt“ „ausgewählt“, aprover auf Französisch.
Raschi
Damit steht das Wort הוֹכַחְתָּ nicht in Zusammenhang mit תּוֹכֵחָה „Zurechtweisung“.
Misrachi
und daran werde ich erkennen
וּבָהּ אֵדַע ist ein Ausdruck der Bitte, tue mir dadurch kund.
Raschi
dass Du Gnade übst an meinem Herrn
Wenn sie von der Familie meines Herrn Awraham ist und seiner würdig, werde ich erkennen, dass Du Gnade übst.
Raschi
Möge es nun geschehen …
Eliëser formulierte sein Gebet unpassend. Er sagte: „Möge es nun geschehen: Das Mädchen, zu dem ich sagen werde: ,Neige doch deinen Krug, damit ich trinken kann‘, und das dann sagt: ,Trinke! Und auch deine Kamele will ich tränken‘, dieses Mädchen soll es sein, das Du bestimmt hast für Deinen Diener, für Jizchak“. Es war gefährlich, das Gebet so zu formulieren, denn dieses Mädchen hätte auch lahm oder blind sein können, und wäre keine passende Frau für Jizchak gewesen. G‑tt ließ es dennoch gelingen, und Riwka war das Mädchen, das erschien.
Taanit 4a
וַֽיְהִי־ה֗וּא טֶרֶם֮ כִּלָּ֣ה לְדַבֵּר֒ וְהִנֵּ֧ה רִבְקָ֣ה יֹצֵ֗את אֲשֶׁ֤ר יֻלְּדָה֙ לִבְתוּאֵ֣ל בֶּן־מִלְכָּ֔ה אֵ֥שֶׁת נָח֖וֹר אֲחִ֣י אַבְרָהָ֑ם וְכַדָּ֖הּ עַל־שִׁכְמָֽהּ׃
15
15
Und es geschah, er hatte noch nicht vollendet zu reden, da kam Riwka heraus, die geboren wurde dem Betuel, Sohn der Milka, der Frau von Nachor, Bruder des Awraham, und ihren Krug auf ihrer Schulter.
וְהַֽנַּעֲרָ֗ טֹבַ֤ת מַרְאֶה֙ מְאֹ֔ד בְּתוּלָ֕ה וְאִ֖ישׁ לֹ֣א יְדָעָ֑הּ וַתֵּ֣רֶד הָעַ֔יְנָה וַתְּמַלֵּ֥א כַדָּ֖הּ וַתָּֽעַל׃
16
16
Das Mädchen war sehr schön von Aussehen, eine Jungfrau, und kein Mann hatte sie erkannt. Sie ging hinunter zur Quelle, füllte ihren Krug und kam wieder herauf.
eine Jungfrau: unversehrt und jungfräulich,
und kein Mann hatte sie erkannt: auch nicht auf unnatürliche Weise. Weil die Töchter der Völker ihre Jungfräulichkeit hüteten, sich aber in unnatürlicher Weise hingaben, bezeugt der Vers von diesem Mädchen, dass es vollkommen rein war.
Raschi
וַיָּ֥רָץ הָעֶ֖בֶד לִקְרָאתָ֑הּ וַיֹּ֕אמֶר הַגְמִיאִ֥ינִי נָ֛א מְעַט־מַ֖יִם מִכַּדֵּֽךְ׃
17
17
Da lief der Knecht ihr entgegen und sagte: Lass mich doch ein wenig Wasser aus deinem Krug trinken.
Da lief der Knecht ihr entgegen: weil er sah, dass das Wasser zu ihr emporstieg.
Raschi
Da lief der Knecht ihr entgegen und sagte
Nachdem Eliëser solch klare Wunder gesehen hatte – wozu wollte er noch Riwka auf die Probe stellen, ob sie Wohltaten übe? Sind diese Wunder denn nicht genug? Die Antwort ist: Eine einzige gute Eigenschaft im Charakter des Menschen ist mehr wert als 100 Wunder.
R. Jecheskel von Kuschmir
Lass mich doch trinken
הַגְמִיאִינִי נָא „lass mich einen Schluck nehmen“ vom Ausdruck גְּמִיעָה „Schluck“. Humer auf Französisch.
Raschi
וַתְּכַ֖ל לְהַשְׁקֹת֑וֹ וַתֹּ֗אמֶר גַּ֤ם לִגְמַלֶּ֙יךָ֙ אֶשְׁאָ֔ב עַ֥ד אִם־כִּלּ֖וּ לִשְׁתֹּֽת׃
19
19
Als sie ihm genug zu trinken gegeben hatte, sagte sie: Auch für deine Kamele will ich Wasser schöpfen, bis sie genug getrunken haben.
bis sie genug getrunken haben
עַד אִם כִּלּוּ לִשְׁתֹּת, dieses אִם hat die Bedeutung von אֲשֶׁר „bis sie vollendet haben zu trinken“. Die Worte אִם כִּלּוּ übersetzt Onkelos als דִּיסַפְּקוּן „genügend für ihren Bedarf“. Das ist die Vollendung ihres Trinkens, wenn sie für ihren Bedarf genügend getrunken haben.
Raschi
וַתְּמַהֵ֗ר וַתְּעַ֤ר כַּדָּהּ֙ אֶל־הַשֹּׁ֔קֶת וַתָּ֥רָץ ע֛וֹד אֶֽל־הַבְּאֵ֖ר לִשְׁאֹ֑ב וַתִּשְׁאַ֖ב לְכָל־גְּמַלָּֽיו׃
20
20
Sie eilte, leerte ihren Krug in die Tränke und lief nochmals zum Brunnen zum Schöpfen, und schöpfte für alle seine Kamele.
leerte
וַתְּעַר ist der Ausdruck für „ausschütten“, der häufig in der Sprache der Mischna vorkommt, הַמְעָרֶה מִכְּלִי אֶל כְּלִי „wer von einem Gefäß in das andere schüttet“ (Awoda Szara 72a). Im Vers kommt ähnlich vor (Teh. 141:8) אַל תְּעַר נַפְשִׁי „schütte mein Leben nicht aus“; (Jesch. 53:12) אֲשֶׁר הֶעֱרָה לַמָּוֶת נַפְשׁוֹ „der dem Tod sein Leben preisgab“.
Raschi
Tränke
הַשֹּׁקֶת, ein hohler Stein, aus dem die Kamele trinken.
Raschi
lief nochmals zum Brunnen
וַתָּרָץ עוֹד אֶל הַבְּאֵר „lief nochmals zum Brunnen“. Zuvor (V. 16), als Riwka für Eliëser Wasser schöpfte, steht וַתֵּרֶד הָעַיְנָה „sie ging hinunter zur Quelle“; das Wasser stieg ihr entgegen und wirkte deshalb wie eine Quelle. Als sie aber Wasser für die Kamele schöpfte, stieg das Wasser schon nicht mehr empor, deshalb nennt es der Vers einfach „Brunnen“.
Meschech Chochma
וְהָאִ֥ישׁ מִשְׁתָּאֵ֖ה לָ֑הּ מַחֲרִ֕ישׁ לָדַ֗עַת הַֽהִצְלִ֧יחַ יְהוָ֛ה דַּרְכּ֖וֹ אִם־לֹֽא׃
21
21
Und der Mann staunte über sie, schweigend, um zu erfahren, ob der Ewige seinen Weg habe gelingen lassen oder nicht.
staunte
מִשְׁתָּאֵה – לְשׁוֹן שְׁאִיָּה ist der Ausdruck für Verwunderung, wie (Jesch. 6:11) שָׁאוּ עָרִים, תִּשָּׁאֶה שְׁמָמָה „bis die Städte entsetzt sind, vor Öde entsetzt ist“.
Raschi
staunte
מִשְׁתָּאֵה, er verwunderte sich und erschrak, weil er sah, wie sein Wort schon fast gelungen war, er aber nicht wusste, ob sie von der Familie Awrahams war oder nicht.
Wundere dich aber nicht über den Buchstaben ת (Taw) im Wort מִשְׁתָּאֵה. Denn bei jedem Wort, dessen erster Wurzelbuchstabe der Buchstabe שׁ (Schin) ist, trennt – wenn es in der Form הִתְפַּעֵל ist – der Buchstabe ת die zwei Buchstaben der eigentlichen Wurzel, wie מִשְׁתָּאֵה, wie מִשְׁתּוֹלֵל von der Wurzel שׁוֹלֵל, wie וַיִּשְׁתּוֹמֵם von der Wurzel שְׁמָמָה. Wie im Vers (Micha 6:16) וְיִשְׁתַּמֵּר חֻקּוֹת עָמְרִי „die Gesetze Omris wurden gehütet“, von der Wurzel שַׁמֵּר. Auch hier מִשְׁתָּאֵה von der Wurzel תִּשָּׁאֶה. Und ebenso wie du den Ausdruck מְשׁוֹמֵם bei einem Menschen findest, der erschrickt und verstummt und nachdenkt, wie (Ij. 18:20) עַל יוֹמוֹ נָשַׁמּוּ אַחֲרוֹנִים „über seinen Tag entsetzen sich die Späteren“; (Jirm. 2:1) שֹׁמּוּ שָׁמַיִם „entsetzt euch, Himmel“; (Dan. 4:16) אֶשְׁתּוֹמַם כְּשָׁעָה חֲדָא „war eine Weile in Nachdenken versunken“. So erkläre auch den Ausdruck שְׁאִיָּה bei einem Menschen, der erschrocken ist und in Gedanken versinkt.
Onkelos übersetzt es als Ausdruck für Zögern, וְגוּבְרָא שָׁהֵי, der Mann wartete ab und blieb an derselben Stelle stehen, um zu sehen, ob der Ewige seinen Weg hatte gelingen lassen.
Man kann aber nicht mit שָׁתֵי „trinken“ übersetzen. Es ist nicht die Wurzel von „trinken“, da in שְׁתִיָּה der Buchstabe א (Alef) nicht vorkommt.
Raschi
staunte über sie
מִשְׁתָּאֵה לָהּ, in der Bedeutung מִשְׁתּוֹמֵם עָלֶיהָ, war über sie verwundert, wie (Ber. 20:5) אִמְרִי לִי אָחִי הוּא „sprich von mir, er ist mein Bruder“, und wie (Ber. 26:7) וַיִּשְׁאֲלוּ אַנְשֵׁי הַמָּקוֹם לְאִשְׁתּוֹ „da fragten die Leute des Ortes über seine Frau“.
Raschi
schweigend, um zu erfahren: er wartete, um zu sehen, ob Riwka Bezahlung für ihre Hilfe fordern würde.
Malbim
וַיְהִ֗י כַּאֲשֶׁ֨ר כִּלּ֤וּ הַגְּמַלִּים֙ לִשְׁתּ֔וֹת וַיִּקַּ֤ח הָאִישׁ֙ נֶ֣זֶם זָהָ֔ב בֶּ֖קַע מִשְׁקָל֑וֹ וּשְׁנֵ֤י צְמִידִים֙ עַל־יָדֶ֔יהָ עֲשָׂרָ֥ה זָהָ֖ב מִשְׁקָלָֽם׃
22
22
Und es geschah, als die Kamele vollendet hatten zu trinken, da nahm der Mann einen goldenen Nasenring, ein Beka an Gewicht, und zwei Armbänder für ihre Hände, zehn Goldstücke an Gewicht.
*ein Beka:** ½ Schekel; Beka ist eine Andeutung für die Schekel¬spende Israels (Schem. 38:26) בֶּקַע לַגֻּלְגֹּלֶת „ein Beka* für den Kopf“.
Raschi
zwei Armbänder
צְמִידִים „Armbänder“, eine Andeutung für die zwei eng verbundenen (מְצֻמָּדוֹת) Tafeln der Zehn Gebote.
Raschi
zehn Goldstücke ihr Gewicht: eine Andeutung für die Zehn Gebote (עֲשֶׂרֶת הַדִּבְּרוֹת) auf ihnen.
Raschi
וַיֹּ֙אמֶר֙ בַּת־מִ֣י אַ֔תְּ הַגִּ֥ידִי נָ֖א לִ֑י הֲיֵ֧שׁ בֵּית־אָבִ֛יךְ מָק֥וֹם לָ֖נוּ לָלִֽין׃
23
23
Und er sagte: Wessen Tochter bist du? Sage es mir bitte. Ist vielleicht im Haus deines Vaters ein Ort für uns zur Übernachtung?
Und er sagte: Wessen Tochter bist du?
Nachdem er ihr diese Dinge gegeben hatte, fragte er sie, weil er auf das Verdienst Awrahams vertraute, dass der Ewige seinen Weg gelingen lassen hatte.
Raschi
zur Übernachtung
לָלִין für eine einzelne Übernachtung; לִין ist ein Hauptwort. Riwka aber sagte (weiter in Vers 25) לָלוּן „zu übernachten“, viele Nächte.
Raschi
וַתֹּ֣אמֶר אֵלָ֔יו בַּת־בְּתוּאֵ֖ל אָנֹ֑כִי בֶּן־מִלְכָּ֕ה אֲשֶׁ֥ר יָלְדָ֖ה לְנָחֽוֹר׃
24
24
Und sie sagte zu ihm: Die Tochter des Betuel bin ich, des Sohnes der Milka, den sie Nachor geboren hatte.
Die Tochter des Betuel
Sie antwortete ihm auf das erste zuerst und auf das letzte zuletzt.
Raschi
וַתֹּ֣אמֶר אֵלָ֔יו גַּם־תֶּ֥בֶן גַּם־מִסְפּ֖וֹא רַ֣ב עִמָּ֑נוּ גַּם־מָק֖וֹם לָלֽוּן׃
25
25
Sie sagte weiter zu ihm: Sowohl Stroh als auch Futter ist viel bei uns, auch ein Ort um zu übernachten.
Futter
מִסְפּוֹא, jede Nahrung für die Kamele wird מִסְפּוֹא „Futter“ genannt, wie Stroh und Gerste.
Raschi