Der tägliche Chumasch-Abschnitt

6. Elul 5786

Mittwoch, 19. August 2026

Heute

Ki Teze

4. Alija

(Dewarim 23:8 – 23:24)

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לֹֽא־תְתַעֵ֣ב אֲדֹמִ֔י כִּ֥י אָחִ֖יךָ ה֑וּא לֹא־תְתַעֵ֣ב מִצְרִ֔י כִּי־גֵ֖ר הָיִ֥יתָ בְאַרְצֽוֹ׃
8
8
Du sollst nicht verabscheuen den Edomi, denn dein Bruder ist er; du sollst nicht verabscheuen den Mizri, denn ein Fremder warst du in seinem Land.
(8—9) Du sollst nicht verabscheuen den Edomi
Du sollst den Edomi nicht ganz verabscheuen, obwohl du Grund dafür hättest, ihn zu verabscheuen, weil er gegen dich mit dem Schwert entgegenzog.
Raschi
du sollst nicht verabscheuen den Mizri
Du sollst den Mizri nicht vollkommen verabscheuen, obwohl sie eure männlichen Neugeborenen in den Fluss warfen. Und warum? Weil sie euch in der Zeit der Not Gastfreundschaft gewährten. Deshalb (nächster Vers): „Kinder, die ihnen geboren werden in der dritten Generation …“ doch [Konvertiten] aus anderen Völkern dürfen sofort in das jüdische Volk einheiraten. Daraus lernst du, dass wer einen Menschen zur Sünde verleitet, ihm mehr schadet, als wenn er ihn tötet. Wenn er ihn tötet, tötet er ihn in dieser Welt. Wenn er ihn aber zur Sünde verleitet, treibt er ihn aus dieser und aus der Kommenden Welt. Darum wurde das Volk Edom, das ihnen mit dem Schwert entgegenkam, nicht verabscheut, und ebenso die Mizrim, die sie versenkten. Jene aber, die sie zur Sünde verleiteten, wurden verabscheut.
Raschi
בָּנִ֛ים אֲשֶׁר־יִוָּלְד֥וּ לָהֶ֖ם דּ֣וֹר שְׁלִישִׁ֑י יָבֹ֥א לָהֶ֖ם בִּקְהַ֥ל יְהוָֽה׃
9
9
Kinder, die ihnen geboren werden in der dritten Generation, dürfen von ihnen in die Gemeinde des Ewigen kommen.
כִּֽי־תֵצֵ֥א מַחֲנֶ֖ה עַל־אֹיְבֶ֑יךָ וְנִ֨שְׁמַרְתָּ֔ מִכֹּ֖ל דָּבָ֥ר רָֽע׃
10
10
Wenn das Lager gegen deine Feinde auszieht, dann hüte dich vor allem Bösen.
Wenn das Lager … auszieht, dann hüte dich vor allem Bösen: weil der Ankläger in der Stunde der Gefahr anklagt.
Raschi
כִּֽי־יִהְיֶ֤ה בְךָ֙ אִ֔ישׁ אֲשֶׁ֛ר לֹא־יִהְיֶ֥ה טָה֖וֹר מִקְּרֵה־לָ֑יְלָה וְיָצָא֙ אֶל־מִח֣וּץ לַֽמַּחֲנֶ֔ה לֹ֥א יָבֹ֖א אֶל־תּ֥וֹךְ הַֽמַּחֲנֶֽה׃
11
11
Wenn ein Mann unter dir ist, der durch einen Vorfall der Nacht nicht rein ist, dann soll er nach draußen vor das Lager hinausgehen. Er darf nicht in das Lager hineinkommen.
durch einen Vorfall der Nacht: der Vers spricht so, wie es gewöhnlich vorkommt.
Raschi
dann soll er nach draußen vor das Lager hinausgehen: das ist ein Gebot (מִצְוַת עֲשֵׂה).
Raschi
Er darf nicht in das Lager hineinkommen: das ist ein Verbot (מִצְוַת לֹא תַעֲשֶׂה). Er darf nicht ins Lager der Leviim kommen und gewiss nicht ins Lager der Schechina.
Raschi
Das Lager Israels in der Wüste umschloss drei Bereiche: Das Mischkan mit dem Vorhof im Zentrum bildete das „Lager der Schechina“. Ringsum schloss sich das „Lager der Leviim“ an. Den äußeren Ring bildete das „Lager Israels“, in dem das übrige Volk lagerte.
וְהָיָ֥ה לִפְנֽוֹת־עֶ֖רֶב יִרְחַ֣ץ בַּמָּ֑יִם וּכְבֹ֣א הַשֶּׁ֔מֶשׁ יָבֹ֖א אֶל־תּ֥וֹךְ הַֽמַּחֲנֶה׃
12
12
Und es geschehe, dass er gegen Abend sich im Wasser einer Mikwe untertauche, und wenn die Sonne untergegangen ist, darf er wieder ins Lager kommen.
gegen Abend
Kurz vor dem Sonnenuntergang taucht er in der Mikwe unter; denn ohne Sonnenuntergang (הֶעֱרֵב הַשֶּׁמֶשׁ) wird er nicht rein.
Raschi
וְיָד֙ תִּהְיֶ֣ה לְךָ֔ מִח֖וּץ לַֽמַּחֲנֶ֑ה וְיָצָ֥אתָ שָּׁ֖מָּה חֽוּץ׃
13
13
Und du sollst einen Ort haben außerhalb des Lagers, dort kannst du hinausgehen.
Und du sollst einen Ort haben
וְיָד תִּהְיֶה לְךָ bedeutet, wie Targum Onkelos sagt וַאֲתַר „du sollst einen Ort haben“. Ebenso (Bam. 2:17 אִישׁ עַל יָדוֹ „ein jeder an seinem Ort“.
Raschi
[Das Wort יָד bedeutet wörtlich „Hand“.]
Targum Onkelos übersetzt וַאֲתַר מְתוּקַּן יְהֵי לָךְ „du sollst einen vorbereiteten Ort haben“. Der Vers bedeutet, dass außerhalb des Lagers ein eigener Bereich für den Toilettengang festgelegt werden soll.
außerhalb des Lagers: außerhalb der Wolke [der Herrlichkeit G‑ttes, die das Volk Israel in der Wüste umgab].
Raschi
וְיָתֵ֛ד תִּהְיֶ֥ה לְךָ֖ עַל־אֲזֵנֶ֑ךָ וְהָיָה֙ בְּשִׁבְתְּךָ֣ ח֔וּץ וְחָפַרְתָּ֣ה בָ֔הּ וְשַׁבְתָּ֖ וְכִסִּ֥יתָ אֶת־צֵאָתֶֽךָ׃
14
14
Und eine Schaufel sollst du bei deinem Gerät haben. Und es soll geschehen, wenn du dich draußen hinsetzt, dann sollst du ein Loch damit graben und deine Ausscheidung zudecken.
Und eine Schaufel sollst du bei deinem Gerät haben: außer deinen anderen Gebrauchsgegenständen.
Raschi
Gerät
Das Wort אֲזֵנֶךָ bedeutet „Waffe“.
Raschi
כִּי֩ יְהוָ֨ה אֱלֹהֶ֜יךָ מִתְהַלֵּ֣ךְ׀ בְּקֶ֣רֶב מַחֲנֶ֗ךָ לְהַצִּֽילְךָ֙ וְלָתֵ֤ת אֹיְבֶ֙יךָ֙ לְפָנֶ֔יךָ וְהָיָ֥ה מַחֲנֶ֖יךָ קָד֑וֹשׁ וְלֹֽא־יִרְאֶ֤ה בְךָ֙ עֶרְוַ֣ת דָּבָ֔ר וְשָׁ֖ב מֵאַחֲרֶֽיךָ׃
15
15
Denn der Ewige, dein G‑tt, begleitet dich in deinem Lager, um dich zu retten und deine Feinde vor dir hinzugeben, und dein Lager sei heilig. Er sehe nichts Anstößiges bei dir und wende sich von dir ab.
Er , G‑tt, sehe nichts Anstößiges bei dir.
Raschi
לֹא־תַסְגִּ֥יר עֶ֖בֶד אֶל־אֲדֹנָ֑יו אֲשֶׁר־יִנָּצֵ֥ל אֵלֶ֖יךָ מֵעִ֥ם אֲדֹנָֽיו׃
16
16
Du darfst einen Sklaven nicht ausliefern an seinen Herrn, da er sich von seinem Herrn zu dir rettet.
nicht ausliefern
לֹא תַסְגִּיר, wie der Targum sagt [לָא תִמְסַר עֶבֶד עַמְמִין לְיַד רִבּוֹנֵיהּ, du darfst einen Sklaven der Völker nicht ausliefern, der bei seinem Herren war; um dessen Rückkehr in das Haus des Götzendieners und unter den Einfluss seines Herrn zu verhindern.]
Andere Erklärung: sogar den kna’anischen Sklaven eines Juden, der vom Ausland nach Eretz Israel geflohen ist (Gittin 45a).
Raschi
Obwohl man gewöhnlich zur Rückgabe eines entflohenen Sklaven verpflichtet ist, genau wie jeder andere verlorene Gegenstand zurückgegeben werden muss, ist das in diesem Fall untersagt, da es den Sklaven dazu zwingen würde, die besondere Heiligkeit des Landes Israel zu verlassen.
עִמְּךָ֞ יֵשֵׁ֣ב בְּקִרְבְּךָ֗ בַּמָּק֧וֹם אֲשֶׁר־יִבְחַ֛ר בְּאַחַ֥ד שְׁעָרֶ֖יךָ בַּטּ֣וֹב ל֑וֹ לֹ֖א תּוֹנֶֽנּוּ׃
17
17
Bei dir soll er wohnen, in deiner Mitte, an dem Ort, den er wählen wird, in einem deiner Tore, wo es ihm gut ergeht; du sollst ihn nicht kränken.
in einem deiner Tore: in einer deiner Städte.
לֹא־תִהְיֶ֥ה קְדֵשָׁ֖ה מִבְּנ֣וֹת יִשְׂרָאֵ֑ל וְלֹֽא־יִהְיֶ֥ה קָדֵ֖שׁ מִבְּנֵ֥י יִשְׂרָאֵל׃
18
18
Unter den Töchtern Israels darf es keine geben, die der Unzucht geweiht ist, und unter den Söhnen Israels darf es keinen der Unzucht Geweihten für gleichgeschlechtlichen Kontakt geben.
darf es keine geben, die geweiht ist
קְדֵשָׁה bedeutet preisgegeben (מֻפְקֶרֶת), bestimmt für (מְקֻדֶּשֶׁת) und bereitsgestellt (מְזֻמֶּנֶת) zur Unzucht.
Raschi
unter den Söhnen Israels darf es keinen Geweihten geben: der zum gleichgeschlechtlichen Kontakt mit Männern bestimmt ist (Sanh. 54b).
Onkelos übersetzt לָא תְהֵי אִתְּתָא מִבְּנָת יִשְׂרָאֵל לִגְבַר עָבֵד „eine Frau von den Töchtern Israels darf nicht einem Sklaven angehören“. Eine solche wäre ebenfalls der Unzucht geweiht, da eine Eheschließung zwischen ihm und ihr keine halachische Gültigkeit hat (אֵין קִדּוּשִׁין תּוֹפְסִין לוֹ בָּהּ). Denn jene sind mit Eseln verglichen, so heißt es (Ber. 22:5) שְׁבוּ לָכֶם פֹּה עִם הַחֲמוֹר „bleibt hier bei dem Esel“, und die Gemara (Kiduschin 68a) legt es aus עַם הַדּוֹמֶה לַחֲמוֹר, ein Volk, das einem Esel gleicht.

[Den zweiten Teil des Verses übersetzt Onkelos] וְלָא יִסַּב גַּבְרָא

מִבְּנֵי יִשְׂרָאֵל אִתְּתָא אָמָא „es nehme nicht ein Mann von den Kindern Israel eine Sklavin zur Frau“. Auch er würde durch sie der Unzucht geweiht, denn jeder Verkehr mit ihr wäre Unzucht, da eine Eheschließung zwischen ihm und ihr keine halachische Gültigkeit hat.
Raschi
לֹא־תָבִיא֩ אֶתְנַ֨ן זוֹנָ֜ה וּמְחִ֣יר כֶּ֗לֶב בֵּ֛ית יְהוָ֥ה אֱלֹהֶ֖יךָ לְכָל־נֶ֑דֶר כִּ֧י תוֹעֲבַ֛ת יְהוָ֥ה אֱלֹהֶ֖יךָ גַּם־שְׁנֵיהֶֽם׃
19
19
Du darfst nicht einen Gegenstand, der diente als Bezahlung einer Prostituierten, und einen Gegenstand, der diente als Kaufpreis eines Hundes bringen in das Haus des Ewigen, deines G‑ttes, für irgendein Gelübde (Neder). Denn beide sind ein Gräuel für den Ewigen, dein G‑tt.
Bezahlung: wenn er [einer Prostituierten] als Bezahlung ein Lamm gibt, dann ist dieses als Opferung (Korban) untauglich.
Raschi
Dasselbe gilt für jeden anderen Gegenstand, der einer Prostituierten als Lohn gegeben wird. Wenn sie mit Mehl bezahlt wurde, ist dieses für die Verwendung als Mincha-Opfer untauglich.
Rambam, Hil. Issure Misbe’ach 4:14
Kaufpreis eines Hundes: wenn er für einen Hund ein Lamm eingetauscht hat, [ist das Lamm als Opferung im Tempel untauglich].
Raschi
Denn beide
גַּם שְׁנֵיהֶם, wörtl. „auch beide“. Das fügt auch ihre Veränderung hinzu, wenn er zum Beispiel aus Weizen Mehl gemacht hat (Temura 30b).
Raschi
לֹא־תַשִּׁ֣יךְ לְאָחִ֔יךָ נֶ֥שֶׁךְ כֶּ֖סֶף נֶ֣שֶׁךְ אֹ֑כֶל נֶ֕שֶׁךְ כָּל־דָּבָ֖ר אֲשֶׁ֥ר יִשָּֽׁךְ׃
20
20
Zahle deinem Bruder keinen Zins, Zinsen an Geld, Zinsen an Essen, Zinsen von irgendeiner Sache, die verzinst werden kann.
Zahle keinen Zins
לֹא תַשִּׁיךְ לְאָחִיךָ נֶשֶׁךְ כֶּסֶף, wörtl. „du sollst deinen Bruder nicht mit Zinsen beißen“. Das ist eine Verwarnung für den Schuldner, dass er dem Gläubiger keinen Zins zahle. Außerdem steht eine Verwarnung für den Gläubiger (Waj. 25:37) אֶת כַּסְפְּךָ לֹא תִתֵּן לוֹ בְּנֶשֶׁךְ „dein Geld gib ihm nicht gegen Zins“.
Raschi
Zinsen an Essen: indem er etwa ein Sea Weizen leiht, unter der Abmachung eineinhalb Sea zurückzugeben.
לַנָּכְרִ֣י תַשִּׁ֔יךְ וּלְאָחִ֖יךָ לֹ֣א תַשִּׁ֑יךְ לְמַ֨עַן יְבָרֶכְךָ֜ יְהוָ֣ה אֱלֹהֶ֗יךָ בְּכֹל֙ מִשְׁלַ֣ח יָדֶ֔ךָ עַל־הָאָ֕רֶץ אֲשֶׁר־אַתָּ֥ה בָא־שָׁ֖מָּה לְרִשְׁתָּֽהּ׃
21
21
Dem Nichtjuden darfst du Zinsen zahlen, aber deinem Bruder darfst du keine Zinsen zahlen; damit dich der Ewige, dein G‑tt, segne in allem Besitz deiner Hand in dem Land, wohin du kommst, es in Besitz zu nehmen.
Dem Nichtjuden darfst du Zinsen zahlen: aber nicht deinem Bruder. Ein Verbot, das aus einem Gebot hervorgeht, ist ein Gebot (לָאו הַבָּא מִכְּלַל עֲשֵׂה, עֲשֵׂה); somit übertritt er hier zwei Verbote und ein Gebot (Bawa Mezia 70b).
Raschi
כִּֽי־תִדֹּ֥ר נֶ֙דֶר֙ לַיהוָ֣ה אֱלֹהֶ֔יךָ לֹ֥א תְאַחֵ֖ר לְשַׁלְּמ֑וֹ כִּֽי־דָּרֹ֨שׁ יִדְרְשֶׁ֜נּוּ יְהוָ֤ה אֱלֹהֶ֙יךָ֙ מֵֽעִמָּ֔ךְ וְהָיָ֥ה בְךָ֖ חֵֽטְא׃
22
22
Wenn du ein Gelübde (Neder) ablegst, ein Opfer zu bringen für den Ewigen, deinen G‑tt, dann verspäte dich nicht mit seiner Erfüllung, denn der Ewige, dein G‑tt, wird es von dir fordern, und es würde eine Sünde auf dir sein.
verspäte dich nicht mit der Erfüllung
לֹא תְאַחֵר לְשַׁלְּמוֹ, wörtl. verspäte nicht, es zu zahlen. Du hast drei Wanderfeste lang Zeit (שְׁלֹשָׁה רְגָלִים). Unsere Lehrer haben das aus dem Vers gelernt (Rosch haSchana 4b).
Raschi
drei Wanderfeste: Pessach, Schawuot, Sukkot, an denen es beim Bestehen des Tempels ein Gebot ist, nach Jeruschalaim hinaufzuziehen.
וְכִ֥י תֶחְדַּ֖ל לִנְדֹּ֑ר לֹֽא־יִהְיֶ֥ה בְךָ֖ חֵֽטְא׃
23
23
Und wenn du es unterlässt, ein Gelübde (Neder) abzulegen, dann wird auf dir keine Sünde sein.
מוֹצָ֥א שְׂפָתֶ֖יךָ תִּשְׁמֹ֣ר וְעָשִׂ֑יתָ כַּאֲשֶׁ֨ר נָדַ֜רְתָּ לַיהוָ֤ה אֱלֹהֶ֙יךָ֙ נְדָבָ֔ה אֲשֶׁ֥ר דִּבַּ֖רְתָּ בְּפִֽיךָ׃
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24
Den Ausspruch deiner Lippen hüte und führe es aus, so wie du gelobt hast dem Ewigen, eine Gabe zu geben, die du mit deinem Mund ausgesprochen hast.
Den Ausspruch deiner Lippen hüte
מוֹצָא שְׂפָתֶיךָ תִּשְׁמֹר „Den Ausspruch deiner Lippen hüte“: das fügt ein Gebot zum Verbot hinzu (לִתֵּן עֲשֵׂה עַל לֹא תַעֲשֶׂה).
Raschi