Der tägliche Chumasch-Abschnitt

12. Adar II 5787

Sonntag, 21. März 2027

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Zaw

1. Alija

(Wajikra 6:1 – 6:11)

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וַיְדַבֵּ֥ר יְהוָ֖ה אֶל־מֹשֶׁ֥ה לֵּאמֹֽר׃
1
1
Und der Ewige sagte zu Mosche, wie folgt:
צַ֤ו אֶֽת־אַהֲרֹן֙ וְאֶת־בָּנָ֣יו לֵאמֹ֔ר זֹ֥את תּוֹרַ֖ת הָעֹלָ֑ה הִ֣וא הָעֹלָ֡ה עַל֩ מוֹקְדָ֨ה עַל־הַמִּזְבֵּ֤חַ כָּל־הַלַּ֙יְלָה֙ עַד־הַבֹּ֔קֶר וְאֵ֥שׁ הַמִּזְבֵּ֖חַ תּ֥וּקַד בּֽוֹ׃
2
2
Befiehl Aharon und seinen Söhnen, wie folgt: Das ist die Vorschrift für das Ganzopfer (Olah); es ist das Ganzopfer, das auf der Brandstätte auf dem Altar liegen soll die ganze Nacht bis zum Morgen; und das Feuer des Altars bleibe auf ihm brennen.
Befiehl
Das Wort צַו „Befiehl“ enthält eine Mahnung für jetzt sogleich und für die späteren Generationen.
Rabbi Schimon sagt: Der Vers muss den Befehl besonders betonen, wo es sich um die Abgabe von Geld handelt.
Raschi
*Das ist die Vorschrift für das Ganzopfer (Olah)***
Dieser Abschnitt lehrt, dass das Verdampfen der Fettstücke und Glieder die ganze Nacht hindurch erlaubt ist.

Dieser Abschnitt lehrt, welche untauglich gewordenen Opfer, sogar wenn sie schon auf den Altar hinaufgekommen sind, wieder entfernt werden müssen; und welche nicht entfernt werden müssen, wenn sie einmal oben sind. Denn das Wort תּוֹרָה („Vorschrift“) ist überall eine Hinzufügung. Hier, um zu sagen, eine Vorschrift sei für alle, die auf den Altar hinaufgebracht wurden; d.h. sogar untaugliche Tiere, wenn sie einmal oben sind, sollen sie nicht mehr entfernt werden.
Raschi
*Das ist die Vorschrift für das Ganzopfer (Olah)***
Warum stehen hier die Worte תּוֹרָה „Vorschrift“ und עוֹלָה „Ganzopfer“ nebeneinander? Um dir zu zeigen: Wer die Vorschriften des Ganzopfers lernt (Torah), dem wird es im Himmel angerechnet, als hätte er tatsächlich ein Olah als Opfer gebracht.
Baal haTurim
es ist das Ganzopfer
Das schließt ein missbrauchtes Tier (רוֹבֵעַ וְנִּרְבָּע) und dergleichen aus, dessen Untauglichkeit nicht erst im Heiligtum entstanden ist, sondern das untauglich war, bevor es in den Vorhof (עֲזָרָה) gekommen ist.
Raschi
וְלָבַ֨שׁ הַכֹּהֵ֜ן מִדּ֣וֹ בַ֗ד וּמִֽכְנְסֵי־בַד֮ יִלְבַּ֣שׁ עַל־בְּשָׂרוֹ֒ וְהֵרִ֣ים אֶת־הַדֶּ֗שֶׁן אֲשֶׁ֨ר תֹּאכַ֥ל הָאֵ֛שׁ אֶת־הָעֹלָ֖ה עַל־הַמִּזְבֵּ֑חַ וְשָׂמ֕וֹ אֵ֖צֶל הַמִּזְבֵּֽחַ׃
3
3
Und der Kohen ziehe sein Leinen-Gewand an und Leinen-Hosen über seinen Körper und er hebe die Asche weg, zu welcher das Feuer das Ganzopfer auf dem Altar verzehrt hat, und lege sie neben den Altar.
sein Leinen-Gewand
מִדּוֹ בַד, das ist das lange Hemd כֻּתֹּנֶת. Und warum steht nicht כֻּתֹּנֶת, sondern מִדּוֹ? Denn das Wort מִדּוֹ bedeutet auch „seine Größe“. Daraus lernen wir, dass das lange Hemd (כֻּתֹּנֶת) die passende Größe für den Kohen haben musste.
Raschi, Dawek Tow
anziehen … über seinen Körper
עַל בְּשָֹרוֹ wörtlich „auf sein Fleisch“ – es darf nichts Trennendes dazwischen sein (Sewachim 19a).
Raschi
er hebe die Asche weg
Er schürte eine Pfanne voll von den inneren, verzehrten Kohlen und legte sie zur Ostseite der Rampe des Altars nieder.
Raschi
die Asche, zu welcher das Feuer das Ganzopfer verzehrt hat: und Asche daraus gemacht hat, von jener Asche nehme er einen Teil und lege sie neben den Altar.
Raschi
auf dem Altar
Findet er Glieder, die noch nicht verzehrt sind, lege er sie auf den Altar zurück, nachdem er die Kohlen nach beiden Seiten geschürt und von den innersten genommen hat; das bedeuten die Worte אֶת הָעֹלָה עַל הַמִּזְבֵּחַ „das Ganzopfer auf dem Altar“.
Alter Raschitext
verzehren: aufbrauchen, verbrennen.
וּפָשַׁט֙ אֶת־בְּגָדָ֔יו וְלָבַ֖שׁ בְּגָדִ֣ים אֲחֵרִ֑ים וְהוֹצִ֤יא אֶת־הַדֶּ֙שֶׁן֙ אֶל־מִח֣וּץ לַֽמַּחֲנֶ֔ה אֶל־מָק֖וֹם טָהֽוֹר׃
4
4
Er ziehe seine Kleider aus und ziehe andere Kleider an und bringe die Asche hinaus außerhalb des Lagers an einen reinen Ort.
Er ziehe seine Kleider aus
Das ist keine Pflicht, sondern Anstand (דֶּרֶךְ אֶרֶץ), damit er seine Kleider, in denen er stets den Dienst verrichtet, nicht durch das Hinausbringen der Asche beschmutze. In den Kleidern, in denen einer die Mahlzeit für seinen Herrn kocht, reiche (mische) er nicht den Becher seinem Herrn. Darum ziehe er andere Kleider an, weniger gute (Joma 23b).
Raschi
und bringe die Asche hinaus: die zu einem apfelförmigen Hügel aufgehäuft ist. Wenn sie viel geworden ist und kein Platz für die Brandstätte (מַּעֲרָכָה) wäre, bringt er sie von dort hinaus. Das ist keine Pflicht für jeden Tag; aber תְּרוּמַת הַדֶּשֶׁן, das „Hinwegheben“ einer Pfanne mit Asche, ist jeden Tag vorgeschrieben (Tamid 28b, Joma 20a).
Raschi
zu einem apfelförmigen Hügel: Es ist der Aschenhaufen in der Mitte das Altars. Die Kohanim scharrten die Asche von den Seite zur Mitte hin, sodass sie einen Hügel bildete. Dieser Hügel wird aufgrund seiner runden Form als „Apfel“ bezeichnet.
Sefer Sikaron
aber תְּרוּמַת הַדֶּשֶׁן, das „Hinwegheben“ einer Pfanne mit Asche: das im Vers zuvor genannt wird. Das Wegräumen der Asche in diesem Vers unterscheidet sich vom „Hinwegheben“ der Asche (תְּרוּמַת הַדֶּשֶׁן) im vorangehenden Vers. Jene Asche wurde neben den Altar gelegt; man brachte sie nicht aus dem Lager hinaus, sondern versank dort, wo sie abgelegt worden war (siehe Raschi zu Waj. 1:16). Die Asche in diesem Vers jedoch, die aus dem Lager hinausgeführt wurde, stammt von der regelmäßigen Reinigung des Altars.
Gur Arye
וְהָאֵ֨שׁ עַל־הַמִּזְבֵּ֤חַ תּֽוּקַד־בּוֹ֙ לֹ֣א תִכְבֶּ֔ה וּבִעֵ֨ר עָלֶ֧יהָ הַכֹּהֵ֛ן עֵצִ֖ים בַּבֹּ֣קֶר בַּבֹּ֑קֶר וְעָרַ֤ךְ עָלֶ֙יהָ֙ הָֽעֹלָ֔ה וְהִקְטִ֥יר עָלֶ֖יהָ חֶלְבֵ֥י הַשְּׁלָמִֽים׃
5
5
Das Feuer auf dem Altar bleibe auf ihm brennen, es erlösche nicht; der Kohen soll darauf Hölzer anzünden jeden Morgen und darauf das Ganzopfer ordnen und darauf lasse er die Fettstücke der Friedensopfer (Schlamim) verdampfen.
Das Feuer auf dem Altar bleibe auf ihm brennen
Die Torah erwähnt hier mehrmals die Brandstätte, (Vers 2) עַל מוֹקְדָה „auf der Brandstätte“, וְאֵשׁ הַמִּזְבֵּחַ תּוּקַד בּוֹ „das Feuer des Altars brenne auf ihm“, (in unserem Vers) וְהָאֵשׁ עַל הַמִּזְבֵּחַ תּוּקַד בּוֹ „und das Feuer auf dem Altar brenne auf ihm“, (weiter, Vers 6) אֵשׁ תָּמִיד תּוּקַד עַל הַמִּזְבֵּחַ „beständiges Feuer brenne auf dem Altar“; all diese Stellen sind in der Gemara Joma (45a) erklärt. Bei unseren Lehrern gibt es mehrere Meinungen über die Anzahl der Feuer, die dort waren.
Raschi
Bei unseren Lehrern gibt es mehrere Meinungen: Torat Kohanim 2:11 und Joma 43b führen drei Ansichten über die Zahl der Feuer an, die täglich auf dem Altar brannten: zwei, drei oder vier. Die Meinung eines jeden Tanna beruht auf der Auslegung der mehrfachen Nennung von Begriffen mit der Wurzel י̵̵̵̵̵̵̵-ק-ד in diesem Abschnitt.
und darauf das Ganzopfer ordnen: das tägliche Ganzopfer (עוֹלַת תָּמִיד) kommt zuerst (Pessachim 58b).
Raschi
die Fettstücke der Friedensopfer: wenn man Friedensopfer dort darbringt. Unsere Lehrer lernen von hier הָעֹלָה „darauf“, auf dem Morgenganzopfer nämlich, vollende alle Opfer. Daraus geht hervor, dass nach dem beständigen Opfer des Nachmittags nichts mehr dargebracht werden soll (Joma 33a).
Raschi
אֵ֗שׁ תָּמִ֛יד תּוּקַ֥ד עַל־הַמִּזְבֵּ֖חַ לֹ֥א תִכְבֶֽה׃ (ס)
6
6
Ein ständiges Feuer brenne auf dem Altar, es erlösche nicht.
ein ständiges Feuer
Das Feuer, bei dem „ständig“ תָּמִיד steht, das ist jenes, mit dem man die Lichter der Menora anzündet, wo steht (Schem. 27:20) לְהַעֲלֹת נֵר תָּמִיד „ein ständiges Licht anzuzünden“; auch dieses soll vom Feuer des äußeren Altars angezündet werden (Joma 45b).
Raschi
es erlösche nicht
Wer Feuer des Altars auslöscht, übertritt zwei Verbote.
Raschi
übertritt zwei Verbote: „es erlösche nicht“ erscheint in diesem und im vorhergehenden Vers.
Misrachi
וְזֹ֥את תּוֹרַ֖ת הַמִּנְחָ֑ה הַקְרֵ֨ב אֹתָ֤הּ בְּנֵֽי־אַהֲרֹן֙ לִפְנֵ֣י יְהוָ֔ה אֶל־פְּנֵ֖י הַמִּזְבֵּֽחַ׃
7
7
Und das ist die Vorschrift für das Mehlopfer (mincha): Die Söhne Aharons sollen es bringen vor dem Ewigen, an der Vorderseite des Altars.
Und das ist die Vorschrift für das Mehlopfer
וְזֹאת תּוֹרַת הַמִּנְחָה „Und das ist die Vorschrift für das Mehlopfer“: eine einheitliche Vorschrift für alle Mehlopfer, das soll für sie Öl und Weihrauch vorschreiben, die in diesem Abschnitt vorkommen.
Ich hätte meinen können, dass nur das Mehlopfer eines Israel (מִנְחַת יִשְֹרָאֵל), von dem eine Handvoll herausgenommen wird, Öl und Weihrauch brauche; woher weiß ich, auch das Mehlopfer eines Kohen, das ganz verbrannt wird? Darum steht תּוֹרַת, um zu zeigen: eine einheitliche Vorschrift für alle.
Raschi
eines Israel: der weder Kohen noch Levi ist.
sollen es bringen
Das ist das Hinbringen an die Südwestecke des Altars.
Raschi
vor dem Ewigen
לִפְנֵי ה׳, Das ist die Westseite, die dem Zelt der Zusammenkunft
(אֹהֶל מוֹעֵד) zugewandt war.
Raschi
an der Vorderseite des Altars
Das ist die Südseite, die die Vorderseite des Altares war, denn die Rampe befand sich auf jener Seite (Sota 14b).
Raschi
וְהֵרִ֨ים מִמֶּ֜נּוּ בְּקֻמְצ֗וֹ מִסֹּ֤לֶת הַמִּנְחָה֙ וּמִשַּׁמְנָ֔הּ וְאֵת֙ כָּל־הַלְּבֹנָ֔ה אֲשֶׁ֖ר עַל־הַמִּנְחָ֑ה וְהִקְטִ֣יר הַמִּזְבֵּ֗חַ רֵ֧יחַ נִיחֹ֛חַ אַזְכָּרָתָ֖הּ לַיהוָֽה׃
8
8
Einer von ihnen hebe davon mit seinem Handgriff ab, vom Mehl des Mehlopfers und von dessen Öl und allen Weihrauch, der auf dem Mehlopfer ist, und lasse es auf dem Altar zum lieblichen Duft verdampfen, als sein Gedenkteil für den Ewigen.
hebe davon ab: solange es ein Ganzes ist; es sei ein vollkommenes Zehntel [eines Efa], während er die Handvoll herausnimmt.
Alter Raschitext
mit seinem Handgriff: und mache nicht ein Maß, um damit die Handvoll herauszunehmen.
Raschi
vom Mehl des Mehlopfers und von dessen Öl
Daraus geht hervor, dass die Handvoll von einer Stelle genommen werde, an der viel Öl ist (Sota 14b).
Raschi
auf dem Mehlopfer: für sich, und es darf nicht mit einem anderen vermischt sein.
Raschi
und allen Weihrauch, der auf dem Mehlopfer ist, und lasse es verdampfen
Er sammelt den Weihrauch, nachdem er die Handvoll Mehl genommen hat, und lässt ihn verdampfen. Weil der Vers das nur bei einem Mehlopfer (Waj. 2:2) erklärt hat, musste der Vers diesen Abschnitt wiederholen, um alle Mehlopfer ihren Vorschriften entsprechend zusammenzufassen.
Raschi
Gedenkteil
אַזְכָּרָתָהּ, wörtl. „Gedenken“: die Handvoll, die auf den Altar gebracht wird, ist das „Gedenken“ des Mincha; es erwirkt, dass G‑tt dem Besitzer zum Guten und zum Wohlgefallen gedenkt.
Raschi zu Wajikra 2:2
וְהַנּוֹתֶ֣רֶת מִמֶּ֔נָּה יֹאכְל֖וּ אַהֲרֹ֣ן וּבָנָ֑יו מַצּ֤וֹת תֵּֽאָכֵל֙ בְּמָק֣וֹם קָדֹ֔שׁ בַּחֲצַ֥ר אֹֽהֶל־מוֹעֵ֖ד יֹאכְלֽוּהָ׃
9
9
Und das Übrige davon sollen Aharon und seine Söhne essen; in ungesäuerten Broten soll es gegessen werden an einem heiligen Ort, im Hof des Zeltes der Zusammenkunft sollen sie es essen.
an einem heiligen Ort
Und wo ist das? Im Hof des Zeltes der Zusammenkunft, חֲצַר אֹהֶל מוֹעֵד.
Raschi
לֹ֤א תֵאָפֶה֙ חָמֵ֔ץ חֶלְקָ֛ם נָתַ֥תִּי אֹתָ֖הּ מֵאִשָּׁ֑י קֹ֤דֶשׁ קָֽדָשִׁים֙ הִ֔וא כַּחַטָּ֖את וְכָאָשָֽׁם׃
10
10
Es werde nicht gesäuert gebacken; als ihren Teil habe ich es ihnen gegeben von Meinen Feuergaben; hochheilig ist es, wie das Sündopfer (Chatat) und wie das Schuldopfer (Ascham).
Es werde nicht gesäuert gebacken: auch die Überreste dürfen nicht gesäuert werden.
Raschi
wie das Sündopfer und wie das Schuldopfer
כַּחַטָּאת וְכָאָשָׁם „wie das Sündopfer und wie das Schuldopfer“: das Mehlopfer des Sünders (Waj. 5:11) ist dem Sündopfer gleich: wenn er die Handvoll nicht für dessen Zweck herausgenommen hat, ist es ungültig. Das freiwillige Mehlopfer (Vers 2) ist dem Schuldopfer gleich: wenn er die Handvoll nicht für dessen Zweck herausgenommen hat, so ist es doch gültig.
Raschi
כָּל־זָכָ֞ר בִּבְנֵ֤י אַהֲרֹן֙ יֹֽאכֲלֶ֔נָּה חָק־עוֹלָם֙ לְדֹרֹ֣תֵיכֶ֔ם מֵאִשֵּׁ֖י יְהוָ֑ה כֹּ֛ל אֲשֶׁר־יִגַּ֥ע בָּהֶ֖ם יִקְדָּֽשׁ׃ (פ)
11
11
Jeder Männliche unter den Kindern Israel darf es essen, als ein Festgesetztes auf ewig bei euren künftigen Generationen, von den Feuergaben des Ewigen. Alles, was damit in Berührung kommt, soll heilig sein.
Jeder Männliche: sogar, wenn er einen Körperfehler hat. Wozu steht das? Etwa, um einer solchen Person den Genuss von Heiligen Opfern (קָדָשִׁים) zu erlauben? Das steht bereits (Waj. 21:22) לֶחֶם אֱלֹהָיו מִקָּדְשֵׁי הַקֳּדָשִׁים „das Brot seines G‑ttes von den Allerheiligsten“. – Sondern um hinzuzufügen, dass Personen mit Körperfehlern auch an der Verteilung teilnehmen.
Raschi
Alles, was damit in Berührung kommt: Heilige Opfer zweiten Ranges (קָדָשִׁים קַלִּים) oder Unheiliges (חֻלִּין), die es berühren und davon in sich aufnehmen.
Raschi
soll heilig sein: ihm gleich. Wenn es untauglich ist, werden sie auch untauglich. Und wenn es tauglich ist, esse man sie nach der strengen Vorschrift für das Mehlopfer.
Raschi
nach der strengen Vorschrift für das Mehlopfer: Nimmt etwas Teile des Mehlopfers in sich auf, so nimmt es dessen halachische Eigenschaft an. Erweist sich das Mehlopfer als ungültig, so wird auch jener Teil eines anderen Opfers, der davon aufgenommen hat, ungültig. Ist das Mehlopfer gültig, so gelten für das Aufnehmende dieselben zeitlichen und örtlichen Beschränkungen wie für das Mehlopfer selbst.